Gemeinnützige Organisation aus Niederkassel startet überregionalen Spendenlauf für Flüchtlinge

Mit der Kampagne „Race for Refugees“ motiviert die Organisation seit Januar Menschen aus der Region zu mehr Bewegung. Interessierte können Spendenkilometer durch verschiedene Sportarten sammeln. Damit unterstützen sie Flüchtlinge in rund 15 Ländern.

Gemeinnützige Organisation aus Niederkassel startet überregionalen Spendenlauf für Flüchtlinge

Die gemeinnützige Organisation ZOA Deutschland hat ihren Sitz in Niederkassel. Von hier aus setzen sich die Mitarbeitenden für Flüchtlinge weltweit ein. In Ländern, in denen Naturkatastrophen oder Kriege die Gesellschaft zerstören, leistet ZOA sowohl Soforthilfe als auch Wiederaufbau. Um nun auch Menschen vor Ort einzubinden, lädt ZOA von Januar bis November zu einer Spendenkampagne unter dem Titel „Race for Refugees“ ein, an der sich jeder beteiligen kann. Die Kampagne möchte alle Interessierten zu mehr Bewegung motivieren, gerade jetzt, wo es im Alltag nur eingeschränkte Möglichkeiten und wenige Sportangebote gibt. Teilnehmer können ihre Lieblingssportart, wie etwa Rad fahren, auswählen, um ihr Streckenziel zurückzulegen. Schon einzelne Kilometer können etwas bewirken und lenken dabei das Augenmerk auf Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. „Ich bin kein Leistungssportler. Aber wenn ich sehe, wie viel mehr Menschen in anderen Ländern unter der Situation derzeit leiden, zählt für mich jeder Kilometer", so ZOA-Geschäftsführer Dirk Gerlach, der auch selbst an dem Rennen teilnehmen wird. „Ich habe mir für ein Jahr eine Etappe von 1.000 Kilometern vorgenommen“, erklärt er. In einer virtuellen Tour führt sein Team die Teilnehmenden in verschiedenen Etappen durch einzelne Projektländer. Einzelne Etappenziele belohnt ZOA durch persönliche Geschichten und zusätzliche Informationen, die einen Einblick in Krisenländer und Projekte geben.

Die Plattform raceforrefugees.com bietet einen informativen Einblick in die Geschichten, Teilnehmer und Hintergründe zur Kampagne.

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