Mondorfer Realschule zufrieden mit erster Woche Unterricht nach Wiedereröffnung

So verlief der Unterricht der Zehntklässler der Alfred-Delp-Realschule.

Mondorfer Realschule zufrieden mit erster Woche Unterricht nach Wiedereröffnung

Seit dem 23. April nehmen die Zehntklässler der Alfred-Delp-Realschule in Mondorf wieder am Unterricht teil. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung öffneten die weiterführenden Schulen nach fünf Wochen wieder öffnen. Schulträger, Lehrerinnen und Lehrer hatten zuvor drei Tage Vorlauf erhalten, um die organisatorischen sowie sicherheitsrelevanten Bedingungen für eine Wiederaufnahme zu schaffen.

Nach den ersten Tagen wurde der Unterricht verpflichtend für Schüler unter besonderen Umständen wieder begonnen. Schüler/innen, welche zu einer Corona-relevanten Risikogruppe zählten, konnten nach Rücksprache der Erziehungsberechtigten mit der Schulleitung mit einem Arbeitsplan zu Haus lernen. Die für die zentralen Abschlussprüfungen zu ersetzenden Klausuren, nehmen diese Schüler/innen aber in einem besonders geschützten Rahmen teil.

Nach Aussage von Schulleiterin Nicole Schulze verhalten sich die Schüler der Alfred-Delp-Realschule „sehr diszipliniert“. Der erste Tag wäre für viele zwar ungewohnt, da sich einiges vom normalen Unterrichtsalltag unterscheidet: Strenge Hygienemaßnahmen, Einbahnstraßenregelung im Schulgebäude, Aufteilung in acht Gruppen sowie der Pflicht, Atemmasken auf den Fluren zu tragen.

Strenges Prozedere

Die etwa 120 Schülerinnen und Schüler erhalten von 8:00 bis 11:15 Uhr Unterricht in Englisch, Mathematik und Deutsch und haben innerhalb des Unterrichts eine 15-minütige Pause. Der jeweilige Präsenzlehrer begleitet die Schüler auf den Pausenhof und übergibt sie der Pausenaufsicht. Nach der Pause bringt die Pausenaufsicht die Schüler wieder in die Klassenzimmer, wo der nächste Präsenzlehrer sie in Empfang nimmt.

Außerdem haben die Schüler sogenannte "Lernzeiten". Aufgaben der 4. Hauptfächer sowie Nebenfächer befinden sich dazu in Ablagen vor den Klassenräumen. Nach Bearbeitung legen die Schüler die bearbeitenden Mappen wieder in die Ablage zurück. Der Präsenzlehrer nimmt die Mappen nach Schulschluss mit ins Lehrerzimmer, wo er dieselben in dort vorhandene Ablagen einordnet. Nach der Korrektur durch die jeweiligen Klassenlehrer, erhalten die Schüler ihre Arbeiten über die gleiche Schiene wieder zurück.

Probleme könnten nach Ansicht von Rektorin Schulze unter Umständen die An- und Abfahrt mit dem Bus bringen, da hier die Aufsicht der Schule endet. Sie ist davon überzeugt, dass es im Bus etwas „freizügiger“ zugeht, als auf dem Schulgelände.

Wie es mit den anderen Jahrgängen weitergeht, bleibt abzuwarten. Es hängt davon ab, was die Bezirksregierung entscheidet. Organisatorisch wird es für die Schulen mit Sicherheit nicht einfacher, wenn statt 120 Schülern etwa 400 Schüler zum Unterricht kommen werden.

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