Glühweinbrot in der Adventszeit genießen und Gutes tun

Ranzeler Familienbäckerei Müller unterstützt Niederkasseler Kinderschutzbund

Glühweinbrot in der Adventszeit genießen und Gutes tun

In diesem Jahr fällt nicht nur der Weihnachtsmarkt aus, sondern auch die adventliche Atmosphäre wird eine Andere sein. Weihnachts- und Adventsmärkte, der Duft von Glühwein und Waffeln sowie praktischen oder exklusiven Geschenkideen prägen eigentlich die Vorweihnachtszeit. Doch all das fällt aus. Diese Aussichten haben den Ranzeler Bäckermeister Jan Müller auf eine Idee gebracht.

Ein eigens kreiertes Glühweinbrot in der Familienbäckerei

Mit Beginn des Monats Dezember bietet er in seiner Familienbäckerei den Kunden ein eigens kreiertes Glühweinbrot an. Jan Müller und Ehefrau Jenny haben an dem Rezept so lange gefeilt, bis aus der Idee ein schmackhaftes Brot entstand. Das Genuss-Brot besteht aus 50 Prozent Roggen- und 50 Prozent Weizenmehl. Neben Glühwein gehören auch verschiedene Gewürze zur Rezeptur. „Als ich das erste Stück probiert habe, kam direkt Weihnachtsstimmung auf“, erzählt Jenny Müller. „Das ist wirklich mal eine einzigartige Abwechslung in der Adventszeit. Besonders lecker schmeckt es, aufgeschnitten mit Butter. Und noch besser, wenn man es mit der ganzen Familie teilt - bei einer Tasse Glühwein“, so der 34-jährige Bäckermeister.

Ein Euro pro verkauftem Brot für den Kinderschutzbund

Aber Müller dachte auch an die Menschen, die es in der Corona-Krise besonders schwer haben: die Kinder. „Auch bei uns ist der Umsatz zurückgegangen, aber wir leiden keine Not. Anders bei vielen Kindern, deren Familien schon vor Corona nur schwer über die Runden kamen. Die wollen wir mit unserer Brot-Aktion unterstützen und daher geht von jedem verkauften Brotlaib ein Euro an den Kinderschutzbund. Dessen Vorsitzender Hermann Koch über die Aktion: „Einfach Klasse! Mich freut, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten an andere gedacht wird. Mit dem Geld wollen wir insbesondere Kinder unterstützen, die mit Lernproblemen belastet sind und besonders unter den Auswirkungen des Corona-Virus zu leiden haben.“

Handwerk mit Herz und Leidenschaft

Bereits im März hatte Müller mit dem Verkauf von Mehl für Aufsehen gesorgt. Während es vielerorts vergriffen war, konnten Kunden der Bäckerei eigens abgepackte Ein-Kilo-Pakete kaufen. Auch mit kreativen Brot-Ideen hat der Bäckermeister bereits in der Vergangenheit seinen treuen Kundenstamm begeistert. „Im Frühjahr haben wir ein Spargelbrot angeboten, das richtig gut ankam. Es wäre natürlich toll, wenn wir mit unserer Advents-Aktion an diesen Erfolg anknüpfen könnten, denn nicht alle Familien haben das Glück, so gut durch die Corona-Zeit zu kommen, wie wir“, so Müller. Das Familienunternehmen, das seit 1983 in Niederkassel-Ranzel ansässig ist, setzt strikt auf das traditionelle Back-Handwerk und kann sich so trotzt mannigfacher Konkurrenz durch Backshops von Discountern und Supermärkten behaupten. „Wir betreiben unser Handwerk mit viel Herz und Leidenschaft und stellen für unsere Kunden hier vor Ort Backwaren bester Qualität her - das schmeckt man“, so Jan Müller.

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