"Nur ein Strohhalm" - Krippenspiel in St. Laurentius

Am Heiligen Abend, den 24. Dezember 2020, fand um 14:30 Uhr sowie um 16:00 Uhr, eingebunden in einen Kindergottesdienst, ein Krippenspiel in der Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Niederkassel-Mondorf statt.

"Nur ein Strohhalm" - Krippenspiel in St. Laurentius

Aufgrund der Coronapandemie mussten die anwesenden Kirchenbesucher die Hygieneverordnung, also Mund-Nasen-Schutzmasken, Abstandsregelung sowie Handdesinfektion, beachten. Das dargebotene Krippenspiel unter dem Motto "Nur ein Strohhalm" wurde von Diakon Thomas Moormann nach den biblischen Vorgaben zu Papier gebracht. Die Regie teilte sich der Diakon mit Sandra Rockenfeld. In den einzelnen Rollen waren Franziska Moormann (Erzählerin), Marlene Wiesinger (Hirtenjunge Simon), Carolina Valmorbida (Maria), Simon Schmitz (Josef), Charlotte Maier und Manuel Valmorbida (Hirten), Caroline Rockenfeld (Engel) und Paula Wiesinger (Schaf) zu hören beziehungsweise zu sehen. Bis auf den Engel, der aus der Pfarrgemeinde St. Dionysius Rheidt nach Mondorf anreiste, kamen die restlichen sieben der acht Darstellerinnen aus der Pfarrgemeinde St. Laurentius Mondorf.

Unterstützt wurde das Krippenspiel durch Kirchenmusikerin Elisabeth Bensmann sowie durch die 10-jährige Sängerin Johanna Stein, Mitglied des Kinderchors "Crescis".

Zur Handlung:

Hirtenjunge Simon achtet mit besonderer Vorsicht auf einen Strohhalm, den er aus einer Krippe, in der letzte Nacht ein Kind gelegen hat, mitnahm. Diese Nacht wird er nie vergessen. Als die anderen Hirten dies bemerkten, hänselten sie Simon, lachten ihn aus, da Stroh für sie nur Abfall war. Doch der Strohhalm war für Simon eine Erinnerung und er erzählte den Hirten die Geschichte, die sich zugetragen hat. Es folgte die Geschichte der Geburt Christi, ausgehend von der Mitteilung des Engels in Nazareth an Maria, dass sie ein besonderes Kind unter ihrem Herzen trägt, dem Weg auf Befehl Kaiser Augustus von Maria und Josef nach Bethlehem und die dortige Geburt Jesus in einem Viehstall. Das von Simon aus der Krippe mitgenommene Stroh war für ihn ein besonderes Stroh, da darauf Gottes Sohn gebettet wurde. Gottes Liebe gehört allen Menschen, auch denen, die meinen nicht viel wert zu ein. Gottes Sohn wurde klein, arm und hilflos den Menschen ausgeliefert und will gemeinsam mit uns Menschen die Welt wärmer und heller machen.

Nach Beendigung gab es reichlich Applaus der Anwesenden für die jungen Protagonisten sowie für die Organistin und die junge Sängerin, die mit ihren Liedern akustische Akzente setzten.

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