Niederkassel: Mobile Lautsprecher und Sirenen für den Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall

Zur Vorsorge für einen Katastrophenfall und zum Schutz der Bevölkerung in einem solchen Fall hat die Stadt Niederkassel vier mobile Lautsprecher und Sirenen angeschafft, die flexibel eingesetzt werden können.

Niederkassel: Mobile Lautsprecher und Sirenen für den Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall

Die Stadt Niederkassel hat in vier mobile Lautsprecher und Sirenen für Katastrophenfälle investiert. Diese Vorsorgemaßnahme dient dem Schutz der Bevölkerung. Die mobilen Lautsprecher und Sirenen sollen aber nicht nur bei Katastrophen, sondern beispielsweise auch für Evakuierungen bei Bombenfunden oder Hochwasser eingesetzt werden.

Wie funktionieren die mobilen Lautsprecher und Sirenen?

Das mobile Warn- und Kommunikationssystem MOWACOM ist flexibel einsetzbar. „Die mobilen Lautsprecher beziehen ihren Strom aus dem Bordnetz und können somit an alle Fahrzeuge mit einem Zigarettenanzünder angeschlossen werden. Das macht sie maximal flexibel“, erklärt Carsten Walbröhl, Dezernent der Stadt Niederkassel.

Im Einsatz können zum einen die Warnung der Bevölkerung und die Alarmierung der Feuerwehr abgespielt werden. Zum anderen können eigene Durchsagen über ein Mikrophon getätigt sowie mit einem Tonsignal kombiniert werden. Ebenso gibt es die Möglichkeit andere Audiodateien aufzunehmen und abzuspielen. „Die Lautsprecher und Sirenen haben eine Lautstärke von bis zu 120 Dezibel und ihr Schall reicht bis zu 17 m hoch“, so Michael Müller, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ordnungsamt. Darüber hinaus kann der Lautsprecher um eine gelbe oder blaue Kennleuchte erweitert werden.

Für den Notfall vorsorgen

Die Stadt Niederkassel weist darauf hin, dass jeder Bürger für die Eigenvorsorge für verschiedene Notsituationen selbst verantwortlich ist. Auf der Internetseite vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es HIER Tipps und Hinweise für verschiedene Notsituationen und die richtige Vorsorge.

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