Der TuS erkämpft sich einen Punkt gegen den Spitzenreiter

Am 31.10. ( Halloween ) ging es für Mondorf nach Lindow. Gastgeber war der ungeschlagene Tabellenführer Lindow-Gransee.

Der TuS erkämpft sich einen Punkt gegen den Spitzenreiter

Nachdem die letzten Vorbereitungen für eine problemlose Anfahrt getroffen wurden (negative Corona-Tests, Spaghetti Bolognese „to Go“), konnte das Team gegen 6:30 Uhr die lange Auswärtsfahrt antreten. Das letzte und bis dato einzige Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften konnte Mondorf in der letzten Saison in einem spannenden Tie-Break mit 3:2 für sich entscheiden. Lindow startete allerdings unglaublich konstant in diese Saison 20/21 und gewann bisher alle vier Spiele. Die Karten waren neu gemischt.

Zum Spiel:

Das Spektakel war angerichtet und sollte die knapp 200 Fans in Lindow nicht enttäuschen.

Die Mondorfer starteten überragend in Satz 1. Schnell wurde deutlich, dass das Team um Trainer Vlasakidis sich einiges vorgenommen hatte. Auch der enorme Aufschlagdruck der Lindower konnte den Satzgewinn der Mondorfer nicht aufhalten. Mit 25:21 gewann das Team und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Auch in Satz 2 erwischte Mondorf den besseren Start, der dann aber durch eine Aufschlagserie auf Seiten Lindows egalisiert und sogar in eine komfortable Führung umgemünzt wurde. Das Heimteam wurde in allen Bereichen stabiler. Mondorf musste sich 20:25 geschlagen geben. Der Primus verbesserte nun Punkt für Punkt sein Spiel - vor allem seine Aufschlagstärke. Eben diese war ausschlaggebend für den Verlust des 3. Satzes aus Mondorfer Sicht. Es war nicht so, dass Mondorf nun klar unterlegen war, nur fehlte die Konstanz und überhaupt die Möglichkeit, selbst wieder aktiv zu werden. 16:25 hieß es am Ende. Nun musste sich die neu erarbeitete Kämpfernatur des Auswärtsteams erneut beweisen. Und das tat sie. Trainer Vlasakidis peitschte seine Spieler noch einmal nach vorne und diese dankten es ihm mit einem phänomenalen Kampf.

Mondorf war zurück im Spiel und den Zuschauern bot sich ein spannender Satz. Letztendlich setzte sich das Team aus Mondorf erneut mit 25:21 durch und glich in Sätzen aus - 2:2. Ein erneuter Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Zu Beginn in Satz 5 bot sich ein spannender Schlagabtausch und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Bis in die Crunch-Time des Spiels waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Dann folgte eine erfolgreiche Lindower Abwehr und 2 weitere Fehler auf Seiten Mondorfs und Lindow ließ sich den Satzgewinn und somit den Spielgewinn nicht mehr entreißen. Mit 11:15 und 2:3 in Sätzen musste sich Mondorf geschlagen geben. Großen Anteil an dem Punktgewinn auf Mondorfer Seite hatten Fabian Kaiser und Tim Kreuzer, welcher nach dem Spiel als MVP ausgezeichnet wurde.

MVP: Tim Kreuzer

Fazit:

Das dritte Spiel in Folge über 5 Sätze. Konstanz muss her.

Stimmen zum Spiel:

Außenangreifer Fabian Kaiser: „Wir sind direkt super in das Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer gestartet. Mit viel Druck im Aufschlag und konstant guten Angriffs- und Abwehraktionen haben wir es geschafft, Lindow einen Punkt abzuluchsen. Ein sehr starkes Spiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ich hoffe, wir können so auch den nächsten Gegnern begegnen und mit genau so viel Spaß und Feuer die nächsten Punkte einfahren!“

Zuspieler und MVP Tim Kreuzer: „Einen Punkt beim Tabellenführer zu holen, haben wir geschafft, weil alle Spieler bis zum letzten Punkt gekämpft haben und sich gegenseitig ergänzt und sich immer wieder zurück ins Spiel geholt haben. Der Punkt fühlt sich am Tag drauf schon fast wie ein Sieg an, auch wenn das Spiel gezeigt hat, dass wir vor allem bei unserer Konstanz noch Luft nach oben haben.“

Manager Klaus Utke: „Die lange Auswärtsfahrt wird mit einem verdienten Punktgewinn beim ambitionierten Tabellenführer belohnt. Nach einer sehr langen Anreise ein Top-Start ins Spiel und ein absolut perfekter erster Satz von uns, besser geht’s nicht. Danach dreht Lindow-Gransee auf, aber wir kontern nochmal in Satz 4. Der Tie-Break ist immer ein kurzer Satz, dort entscheiden Kleinigkeiten. Wir können mit dem weiteren Punktgewinn gut leben.“

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