So geht es weiter: Die Fahrbahnverengung am Eingang Niederkassel-Ort

Nach wie vor besteht die Fahrbahnverengung am Ortseingang von Niederkassel-Ort. Was über den Sommer geschah und wie es weiter geht erfahrt ihr hier, auch wann die nächsten Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

So geht es weiter: Die Fahrbahnverengung am Eingang Niederkassel-Ort

Vielleicht erinnern sich noch einige an unseren Artikel „Entscheidung zur Fahrbahnverengung steht fest“, den wir Ende Mai (hier) veröffentlicht haben. Dort haben wir darüber informiert, dass die Fahrbahnverengung mit lediglich einer Barrikade am Ortseingang von Niederkassel vorerst bestehen bleibt. Damals teilte der 1. Beigeordnete Helmut Esch im Bauausschuss mit, dass durch die Verengung der Fahrbahn deutlich reduzierte Geschwindigkeiten erreicht werden konnten. Das Konzept sollte der schnellen Fahrweise, die viele an dieser schwer einsehbaren Stelle beibehielten, entgegenwirken. 85 Prozent der Autofahrer fuhren zwar nach wie vor circa 10 km/h zu schnell, allerdings sank die Anzahl merklich und es gab zwar einige, aber insgesamt deutlich weniger „Raser“, die mit über 100 km/h den Ortseingang passierten. Esch kündigte bereits im Mai an, dass die Fahrbahnverengung zwei bis drei Monate von Experten beobachtet werden solle und sich anschließend über eine Lösung verständigt werde. Diese Monate sind jetzt vorbei…

Wie hat sich das Konzept entwickelt?

In diesen Sommerferien wurden erneut Messungen mittels eines Seitenradarmessgeräts (SDR) durchgeführt. Die Höchstgeschwindigkeit einiger Verkehrsteilnehmer ist im Vergleich zur Gesamtentwicklung nach wie vor hoch, im Vergleich zum Vorjahr jedoch geringer.

Die V85 (d.h. die Geschwindigkeit, die von 85 % der PKW nicht überschritten wird) hat sich gut entwickelt. Die Werte haben sich von 76 km/h im Jahre 2018, auf Werte von 63 km/h reduziert. Dies spricht für die Wirkung der baulichen "Geschwindigkeitsbremse". Insgesamt hat sich das Niveau nach Vergleich der beiden Geschwindigkeitshistogramme deutlich nach unten verschoben. Zudem ist die Unfalllage bisher unauffällig. Die Fahrbahnverengung, die eigentlich als Improvisation gedacht war, könnte außerdem dem Schutz der Kinder dienen. Schließlich befinden sich in der Nähe eine Schule und ein Kindergarten.

Eine ähnliche Art der Verkehrsführung gibt es in Niederkassel auch an anderen Stellen: So müssen die Autofahrer, die von Libur (bzw. dem Weilerhof) kommen, auf der Wahner Straße kurz hinter dem Ortseingangsschild wegen einer Baumscheibe nun bremsen.

In diesem Monat, September, wird es zu einer weiteren Kontrollmessung am Ortseingang kommen. Im Anschluss daran soll mit der Kreispolizeibehörde über das weitere Vorgehen gesprochen werden.

Wir sind gespannt und bleiben für euch dran. Empfindet ihr die „Fahrbahnverengung“ als angemessene Lösung? Schreibt uns gerne einen Kommentar auf machPuls

Logo