Kölsche Weihnacht – Schöne Bescherung: Roland Kulik und Ensemble laden ein

Die Veranstaltungsreihe „Kölsche Weihnacht“ bietet in der Vorweihnachtszeit mit „Leedern, Krätzjer un Verzällcher“ einen Abend zwischen Humor und Besinnlichkeit. Im Interview mit der MOZ hat Roland Kulik mehr verraten.

Kölsche Weihnacht – Schöne Bescherung: Roland Kulik und Ensemble laden ein

Dieses Jahr ist geprägt von den Sorgen und den Ängsten der Menschen durch den Krieg in der Ukraine, stark steigende Lebenshaltungskosten sowie den Mangel an Erdgas und Öl. Zudem erleben wir gerade die nächste Corona Welle, von der noch keiner weiß, wie deren Auswirkungen sein wird. Um den Menschen in diesen Zeiten ein wenig Abwechslung vom Stress und der Hektik des Alltags zu bieten, laden Roland Kulik und das Ensemble der „Kölschen Weihnacht“ ein, ein paar vergnügte, heitere und besinnliche Stunden in der Vorweihnachtszeit mit „Leedern, Krätzjer un Verzällcher“ im Kreis von Gleichgesinnten zu verbringen. „Seit dem 17. November und noch bis zum 22.Dezember dürfen sich die Besucher der „Kölschen Weihnacht“ auf Altes und Neues aus dem Repertoire der Künstler freuen“, sagte Roland Kulik im Gespräch mit der MOZ.

Interview

Kulik: „Wir möchten die Menschen abholen aus den schlechten Nachrichten, für ein paar Stunden die Sorgen und Nöte vergessen lassen und ein wenig Weihnachtsstimmung verbreiten.“

Viele Menschen, die regelmäßig zur „Kölschen Weihnacht“ gekommen sind, haben die Sorge, sich auf einer Veranstaltung anzustecken und bleiben daher lieber zu Hause. Wie geht ihr damit um?

Kulik: „Diese Befürchtungen kann ich gut nachvollziehen, da ich mich selbst im privaten Bereich auch eher zurückhalte. Daher haben wir ein Hygienekonzept für alle Künstler und Akteure auf und hinter der Bühne entwickelt. Schon vor jeder Probe lassen sich alle Teilnehmer testen und auch an jedem Vorstellungstag wird ein Test Pflicht sein. Zudem passen wir uns den jeweiligen Vorgaben der Bezirksregierung an. Wir nehmen Corona sehr ernst.“

Die Corona Zeit war für alle Kulturschaffenden eine entbehrungsreiche Zeit. Was erwartet ihr für die Zukunft?

Kulik: „Wir Künstler brauchen die Menschen und die Auftritte. Die ganze Unterhaltungsbranche hat schwer gelitten und viele Menschen haben ihren Job verloren. Die Menschen brauchen die Kultur, auch, oder gerade in schlechten Zeiten. Dass die Kultur nicht systemrelevant ist, hat eine ganze Branche zu spüren bekommen. Die Wirtschaftlichkeitshilfe (ein wunderbares Instrument der Bundesregierung) läuft am 31.12.2022 aus und was gibt es dann? Kaum jemand verkauft noch genügend Eintrittskarten und ohne dieses Instrument wird es im nächsten Jahr deutlich weniger Veranstaltungen geben. Hier bräuchten wir die Verlängerung der Hilfen. Aber genau hier gibt es derzeit leider keine politischen Signale, ob es ggf. im nächsten Jahr mit dieser Hilfe weitergeht. Deshalb fühlen wir uns von der Politik im Stich gelassen.“

Auf was können sich denn die Besucher der „Kölschen Weihnacht“ in diesem Jahr freuen?

Kulik: „Das Ensemble unserer „Kölschen Weihnacht“, mit Fuhrmann/ Kulik/ Haaser, Köster/ Hocker, Charly Plückthun, Nadine Weyer, Ralf Knoblich, Fritz Wittek, den Blechbläsern unserer „Kölschen Weihnacht“, dem Prometheus Quartett, Thomas Falke und Georg Kresimon wird von jetzt an bis zum 22.12.2022 im Wahner Kulturgut Eltzhof gefühlvoll, lyrisch und mit einem großen Schuss Poesie Geschichten, Lieder und Erzählungen rund um Christbaum und Weihnachtsfest geben - ein Spagat zwischen Humor und Besinnlichkeit. Wir möchten die Besucher so abholen und ihnen ein paar unbeschwerte Stunden bieten und wenn unsere Gäste uns am Ende unserer „Kölschen Weihnacht“ mit einem Lächeln verlassen, dann haben wir alles richtig gemacht.

Tickets

Karten für die „Kölsche Weihnacht“ im Eltzhof könnt Ihr HIER erwerben.

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