„Pfaffenhütchen e.V.“ sammelte Müll am Niederkasseler Rheinufer

20 Müllsäcke voll Unrat zum Abtransport bereitgestellt

„Pfaffenhütchen e.V.“ sammelte Müll am Niederkasseler Rheinufer

Letzte Woche haben wir euch bereits von 3 engagierten Kids berichtet, die in Niederkassel auf eigene Faust Müll sammelten und am Montag haben wir euch von den Teenagern Maggy und Ina erzählt, die einmal wöchentlich eine Müllsammelaktion in Niederkassel organisieren. Eine weitere Müllsammelaktion hat jetzt auch der „Pfaffenhütchen e.V.“ gestartet.

Neun Mitglieder von „Pfaffenhütchen e.V.“, einem Verein, der sich schon seit über 30 Jahren mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt, trafen sich am Mittwoch Morgen am Niederkasseler Rheinufer. Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllsäcken und Arbeitskleidung, machten sie sich daran, das Rheinufer von Höhe Klosterkrippchen bis zur Panzerstraße in Rheidt, von Unrat und Müll zu befreien.

Die Mitglieder des Vereins, allen voran der Gründer und ehemalige evangelische Pfarrer Dankwart Kreikebaum, brauchten nicht lange zu suchen, sondern stolperten fast jeden Meter über Dinge, die meist absichtlich in der Natur entsorgt wurden. Zerstörte Campingausrüstung, Schuhe, ein Kinderfahrzeug, eine Sitzbank, Reste eines Fernsehers, Plastikblumentöpfe sowie Auto- und Fahrradreifen waren nur ein kleiner Teil der Fundstücke. Direkt am Rheinufer sammelten die ehrenamtlichen Helfer Einwegfeuerzeuge und kleine Schnapsflaschen gleich im Dutzend ein. Krimineller Energie bedarf es bei manch einem Umweltsünder. Anders ist es nicht zu erklären, wie eine große Menge Bauschutt mit Randsteinen, Klinkern und Baubrettern den Weg ins Gebüsch gefunden hat. Hier muss man davon ausgehen, dass ein ganzer Anhänger ins Dickicht gefahren und ausgekippt wurde. Knapp 20 Säcke voller Müll hatten sich nach drei Stunden angesammelt. Diese wurden zur Abholung durch den Bauhof der Stadt Niederkassel am Wegesrand abgestellt.

Bis Zur Panzerstraße kam man an diesem Morgen allerdings nicht. „Schon in Höhe der Kläranlage hatten wir unser Tagespensum erreicht. Daher werden wir uns in den nächsten Wochen noch zweimal treffen müssen, um den Streckenabschnitt bis zur Nato-Rampe und von dort bis zum Beginn des Rheidter Werthchens von Abfall und Müll reinigen zu können“, so Dankwart Kreikebaum.

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