Pfandringe - Stadt Niederkassel nimmt den ersten Eigenbau in Betrieb

Eine Vertreterin des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa) stellte in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Rahmen einer PowerPoint-Präsentation die Idee von Pfandringen vor und stellte die Vor- und Nachteile dar.

Pfandringe - Stadt Niederkassel nimmt den ersten Eigenbau in Betrieb

Getränke in pfandpflichtigen Verpackungen kann man in Deutschland an fast jeder Ecke kaufen. Zurückgeben kann man den Pfand aber nicht überall. Da einige Menschen es als lästig empfinden, die leere Pfandflasche unterwegs mit sich herumzutragen und sie den Pfandwert als sehr gering empfinden, landet die Flasche schnell im Müll. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, die auf das Pfandsammeln angewiesen sind. Auf der Suche nach Flaschen und Dosen greifen sie in Müllbehälter, in denen sich nicht nur Essensreste sondern auch Scherben, Spritzen und Hundekottüten befinden können. Außerdem wird der Wertstoff dem Kreislauf entzogen wenn die Behältnisse im Müll verbleiben und geht letztlich in der Müllverbrennung verloren. Im Pfandring sollen nun Flaschen und Dosen außerhalb des Müllbehälters gesammelt werden.

Pfandringe in Niederkassel

Die Vorteile der Idee Pfandringe an den Müllbehältern im Stadtgebiet Niederkassel anzubringen überwiegen. Die Verwaltung hat den Vorschlag zur Anbringung als Auftrag angenommen und mögliche Standorte geprüft. Der Bauhof hat nun einen Prototyp entwickelt und wird zeitnah weitere Pfandringe erstellen.

Den ersten Pfandring der Stadt Niederkassel hat Bürgermeister Stephan Vehreschild am Mondorfer Hafen in Augenschein genommen und ist von der Idee überzeugt.

„Wir werden dieses Projekt weiter verfolgen und weitere Pfandringe in Bereichen von Bushaltestellen, Einkaufszentren, Rheinufer und Sportplätzen montieren“, so Bürgermeister Vehreschild.

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