3 Tipps um mit wenig Aufwand Plastikmüll zu reduzieren

Jeder kennt ihn, die meisten produzieren ihn und bei der Entsorgung hapert es dann. Eine Problematik, die heute aktueller ist denn je. Aber was kann man tun? Wir haben drei kleine Tipps für euch - mit großer Wirkung.

3 Tipps um mit wenig Aufwand Plastikmüll zu reduzieren

Viele denken im Alltag nicht groß über die Reduktion von Plastikmüll nach und schon ist wieder eine Verpackung mehr auf dem sich stetig summierenden und umweltschädlichen Plastikberg gelandet. Das Problem ist dabei nicht der Einzelfall, sondern die Summe aller Verbraucher.

„Es ist nur 1 Strohhalm, 1 Plastiktüte, 1 Verpackung … !“ schon bei 40.000 Menschen in Niederkassel kommt da einiges zusammen.

Wir haben inspiriert durch euren Impuls drei einfache Tipps rausgesucht, Plastikmüll zu reduzieren:

1. Einkaufen auf die schonende Art

Es gibt verschiedene generelle Ansätze, um Plastikmüll zu reduzieren. Die mittlerweile wohl bekannteste Methode ist beim Einkaufen auf die Plastiktüten zu verzichten. Alternativen gibt es viele: Rucksäcke, Tragetaschen, Körbe, Stoffbeutel oder auch selbst gemachte Tüten, z.B. aus einer alten Montagszeitung. Hier findet sich dazu eine praktische Faltanleitung.

Wer seine Einkaufsgewohnheiten nicht direkt vollständig umkrempeln möchte, kann auch erstmal „klein“ anfangen. Indem große Nachfüllpackungen gekauft werden, von Produkten wie zum Beispiel Cornflakes, Nudeln, Süßigkeiten oder auch Kosmetika, anstelle der kleinen Einzelpackungen. Die großen Nachfüllpackungen produzieren deutlich weniger Plastikmüll als die einzeln gekauften Päckchen.

2. Nachhaltige Körperhygiene

Für die Hygiene gibt es praktische Seifensäckchen, für alle die auf Plastikverpackungen verzichten wollen, aber auch keine Lust haben sich mit der zerfallenden Seife zu ärgern. Die Seifensäckchen funktionieren dabei ähnlich wie ein Waschlappen.

Waschlappen an sich sind auch eine gute Alternative zu Wattepads und Wattestäbchen. Sie haben beim Abschminken die gleiche Wirkung, nur ohne den anfallenden Müll.

3. Maß im Glas anstatt Tütenfülle und Verpackungsmüll

Supermärkte gehen das Thema ebenfalls an und unterstützen den Verbraucher dabei, sein Verhalten zu ändern:

In vielen Städten haben sich mittlerweile auch Bio-Läden und Geschäfte, die Waren nach dem „Zero-Waste“ Prinzip verkaufen etabliert. Einkaufen gehen mit seinem Glasgefäß und nach Gewicht bezahlen ist zum Beispiel bei „Feinkost Deinet" in Bonn-Duisdorf oder teilweise bei Basic in der Bonner Innenstadt möglich.

Das Ganze funktioniert nicht nur in Bonn, sondern auch in vielen anderen Städten. In Niederkassel gibt es den „Biomarkt Niederkassel“, der noch den Bonus regionaler Produkte, mit sich bringt.

Den Gedanken festhalten und weiterentwickeln - auch an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Problematik wird auch in einer neuen Veranstaltungsreihe über Energie, Plastik und Konsum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg aufgegriffen. Dabei soll der Diskurs zwischen den Studenten, Wissenschaftlern und der breiten Öffentlichkeit gefördert werden.

Durch die sozialen Medien hat sich bereits einiges an der Herangehensweise, wie eine Diskussion belebt wird geändert. Um die jungen Leute besser einzufangen, spielen die „Influencer“ eine große Rolle, gefüttert mit dem fachlichen Hintergrundwissen der Wissenschaftler und den Ideen der Studenten, entstehen vielleicht weitere Ansätze, um neue Lösungen für die Plastikmüll-Problematik zu finden.

Wir von machPuls versuchen unseren Beitrag zu leisten und befolgen diese Tipps schon mal. Habt ihr noch weitere Ideen? Wir freuen uns über Kommentare und Hinweise.

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