Früher und Heute: Haus Hildegard

Über 100 Jahre gibt es das "Haus Hildegard". In der Zwischenzeit gab es viele verschiedene Bewohner und einige Veränderungen.

Früher und Heute: Haus Hildegard

Wer über den Hohen Rain in Niederkassel-Rheidt geht oder fährt, dem bietet sich seit einigen Monaten ein ganz anderer Blick als zuvor. Denn das seit 1913 vorhandene markante Gebäude des "Haus Hildegard" ist einem Neubau gewichen.

Die Geschichte des "Haus Hildegard"

Zunächst betrieben die "Barmherzigen Schwestern" das damalige "Agatha Kloster", das später zum "Haus Hildegard" umbenannt wurde. In den Jahren danach wohnte eine Nähschule, ein Kindergarten sowie ein Altenheim in dem Haus. 1996 wandelte der Caritasverband Rhein-Sieg das Haus in ein Wohnhaus für Menschen mit geistiger Behinderung um. Seit über 100 Jahren war das Gebäude für die Bevölkerung ein Blickfang.

Im März 2018 begonnen dann Bauarbeiten. Im Garten des "Haus Hildegard" wurde begonnen, denn dort wurde ein rollstuhlgerechter, moderner Neubau für Menschen mit Handicap gebaut. Im September 2019 konnten dann alle Bewohner sowie das Personals vom Altbau in den Neubau ziehen. Im Anschluss begannen im Altbau die Entkernungsarbeiten, denen im November die umfangreichen Abrissarbeiten folgten. Diese gestalteten sich allerdings recht schwierig, da zwischen Altbau und Neubau nur bedingt Platz zur Verfügung stand. Zuletzt wurde nach vielen Wochen Arbeit auch noch der Kellerbereich vollständig ausgehoben.

Inzwischen sprießt vor dem Neubau zartes Grün und die Vorkehrungen für drei Stellplätze sind eingerichtet. Es sollen nun noch Sitzmöglichkeiten sowie einige Begrünungen erfolgen.

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