Glasfaser: Ausbauplan für Niederkassel-Ort, Uckendorf und Stockem

Beim Glasfaserausbau in Niederkassel geht es nun in Phase drei. Nachdem Lülsdorf und Ranzel das Pilotprojekt sehr gut angenommen haben, soll es jetzt mit dem Ausbau in Niederkassel-Ort, Uckendorf und Stockem weitergehen.

Glasfaser: Ausbauplan für Niederkassel-Ort, Uckendorf und Stockem

Der Run auf den kostenlosen Hausanschluss für das „Netz der Zukunft“ in Niederkassel ist ungebrochen. In Lülsdorf, dem ersten Stadtteil des Projekts, haben sich über 85 Prozent der Hauseigentümer für den kostenlosen Hausanschluss entschieden. Ähnlich sieht es in Ranzel aus. Auch hier haben sich kurz vor Beginn der Bauausführungen über 1000 Hauseigentümer für den Anschluss an das Glasfasernetz der Telekom entschieden. Am Mittwoch nun stellten Bürgermeister Stephan Vehreschild, der städtische Projektleiter Uwe Nolting, die Projektmanagerin der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Julia Hake sowie der Regionalmanager der Deutschen Telekom Frank Pischke den dritten Step des Ausbauplans vor.

Niederkassel, Uckendorf und Stockem als Nächstes an der Reihe

Wenn die Bagger und Arbeitstrupps ihre Arbeit in Ranzel beendet haben, werden Niederkassel, Uckendorf und Stockem mit schnellem Glasfaser versorgt. „Wir freuen uns sehr, über die positive Resonanz aus Lülsdorf und Ranzel. Jetzt haben die Anwohner dort die letzte Chance, noch einen kostenlosen Anschluss zu beantragen, bevor wir in Niederkassel anfangen. Auch wenn sich unser Zeitplan dadurch etwas verschiebt, so wollen wir doch allen Anwohnern die Möglichkeit auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss bieten“, so Pischke. Auch Bürgermeister Vehreschild freut sich über schnelles Internet, das bald auch an seinem Wohnort in Ranzel verlegt wird. „Die Welt hat sich verändert. Viele sind heute im Homeoffice und müssen große Datenmengen austauschen. Das Interesse auch hier in Niederkassel ist sehr hoch. Kaum stand das Info-Mobil der Telekom auf dem Ratshausplatz, kamen schon die ersten Interessenten“, so der Bürgermeister.

Optimierte Bauausführung

Dass es auch Probleme bei den Ausführungsarbeiten gegeben hat, mochte Vehreschild nicht verneinen. Man habe aber aus diesen vereinzelten Fehlern gelernt und mit dem Vertriebsteam der Telekom kritische Punkte besprochen. Um das Projekt Glasfaserausbau möglichst zügig voranzubringen, wäre es gut, wenn sich die Hauseigentümer schnell entscheiden könnten. Derzeit sei zu beobachten, dass, wenn die Bagger beim Nachbarn anrollen und den Anschluss verlegen, sich viele Hauseigentümer dann noch schnell für einen kostenlosen Hausanschluss entscheiden würden. Das wiederum würde allerdings den Zeitplan durcheinanderwirbeln. „Durch ein neues Verfahren bei der Bauausführung werden die Arbeiten nun beschleunigt. Die städtische Projektgruppe und die Telekom sorgen für eine weitere Optimierung bei Auftragserteilung und Bauausführung“, sagte Uwe Nolting.

Planungen für Rheidt und Mondorf laufen

Auch wenn zuerst Niederkassel, Uckendorf und Stockem den Glasfaseranschluss bekommen, so sind die Planungen für Rheidt und Mondorf schon angelaufen. „Die hohe Resonanz der bisherigen Ausbaugebieten ermöglicht es uns, schon heute eine Zusage geben zu können. Der Ausbau erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Niederkassel. Wir werden bei diesem Pilotprojekt unter anderem alternative Verlegmethoden anwenden und alles dafür tun, die Arbeiten noch im Jahr 2024 abzuschließen“, so Pischke.

Info-Mobil auf dem Rathausplatz

Das Info-Mobil der Telekom steht auf dem Rathausplatz. Nicht nur Fragen worden dort von den Mitarbeitern des Vertriebssystems beantwortet, sondern die Bürger können dort auch Aufträge zum Anschluss abgeben. Erreichbar sind die Mitarbeiter im magentafarbenen Telekom-Mobil werktags von 10.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Infos im Video

Logo