Neue Rheinbrücke in Niederkassel

Skepsis gegenüber der Rheinspange 553 - zwei Szenarien in der Diskussion

Neue Rheinbrücke in Niederkassel

Die Verantwortlichen Straßen. NRW, konnten am Samstag, den 16.03.2019 in Porz an Bord der MS „Loreley“ viele interessierte Besucher zur ersten öffentlichen Informationsveranstaltung "Rheinspange 553" begrüßen.

Das Schiff pendelte zwischen Porz und Wesseling, um so viele Menschen aus den von der Querung betroffenen Gebieten zu informieren. Aus Düsseldorf kam Dr. Hendrik Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr des Landes NRW, der sich vor Ort informieren wollte. Anhand von Schautafeln an den sechs Themenständen machten sich die Bürger ein Bild vom derzeitigen Planungsstand und dessen weiterem Verlauf.

Im September 2019 werden die Pläne von Straßen. NRW der Öffentlichkeit vorgestellt und die Anregungen der Bürger anschließend aufgenommen. Staatssekretär Schulte sagte, dass die Brücke oder Querung aus mehreren Teilen für Auto, Rad- und Fußgänger sowie den Schienenverkehr konzipiert werden könne. Damit wäre man auch bei Reparaturarbeiten unabhängiger. Vor der großen Landkarte mit dem Planungsraum standen die Bürger und diskutierten über das Für und Wider einer Querung. Derzeit gehen die Niederkasseler Bürger von zwei Szenarien aus. Der Querung durch das Retentionsbecken zwischen Lülsdorf und Langel bzw. über den Standort der Evonik in Niederkassel.

Diejenigen, die sich nicht als direkt Betroffene sahen, fanden die Querung allerding gut und notwendig. Sie wünschten sich aber eine Schienenanbindung sowie eine Autobahn mit Zu- und Abfahrt in den Stadtgrenzen. Auch wenn sich die Besucher beim Infomarkt, mit seinen Themenständen und Experten, gut informiert fühlten, so überwog bei denjenigen, die am vermeintlichen Trassenverlauf wohnen, die Skepsis gegenüber der Rheinspange 553.

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