Rheidt: Altes Dreigestirn, neue Session

Die Knochenbrecher Niederkassel 93 e.V. (KBN) starten mit altem Dreigestirn in die Session. Prinz Tobias III (Langer), Bauer Marcus (von Scheid) , Jungfrau Anni (Stefan Wirts) und ihr Gefolge führen die Rheidter „Jecke“ in die fünfte Jahreszeit.

Rheidt: Altes Dreigestirn, neue Session

Die KBN begrüßten am Freitagabend im Saal „Zur alten Post“ in Rheidt ihre Mitglieder und befreundete Vereine. Nachdem die Session 2021 abgebrochen werden musste, präsentierten die KBN mit ihrem alten gleichzeitig auch das neue Dreigestirn für diese Session. Das Motto lautet: „Mir Jecke fiere all zesamme“. Prinz, Bauer und Jungfrau eröffneten den Abend mit ihrem gleichnamigen Mottolied. Prinz Tobias blickte voller Vorfreude auf die fünfte Jahreszeit: „Wir freuen uns schon auf die ganzen Veranstaltungen, die im Januar und Februar kommen, wie das große Finale, der Rheidter Sonntagszug“. Nach der Vorstellung des Gefolges sorgte die Band Los Rockos aus Brühl für ausgelassene Stimmung.

Jecker Besuch aus Ranzel

Im Verlauf der Feier besuchte Prinz Holger I. aus Ranzel die Knochenbrecher. Das Oberhaupt der Ranzeler Jecken ist seit den Anfangszeiten Mitglied der KBN. Der Prinz stellte seine beiden Sessionslieder vor, sein Gefolge musste aber aufgrund der geringen Deckenhöhe zur Enttäuschung des Publikums auf den entsprechenden Tanz verzichten. Eine spontane Gesangseinlage zusammen mit dem Rheidter Dreigestirn entschädigte dafür.

Mi sin eins

Am späteren Abend brauchte Oly Blum nicht lange, um sich Gehör zu verschaffen. Mit seiner Interpretation der kölschen Karnevalslieder kam er so gut beim Publikum an, dass selbst in den hinteren Reihen mitgeschunkelt wurde. Zum Finale des Karnevalfestes enterten die KBN-Piraten mit ihrem Dreigestirn erneut die Bühne und lösten das Versprechen vom Rheidter Sessionseröffnungsball ein. Als fünftes Lied der Session hat das Dreigestirn den Party-Hit „Der Zug hat keine Bremsen“ auf den Rheidter Sonntagszug umgetextet. Zum Höhepunkt des Abends stimmten das Dreigestirn zusammen mit Prinz Holger I. und dessen Gefolge die Stadthymne „Mir sin eins“ an. Martin Fischer aus Troisdorf-Sieglar begleitete mit seinem Dudelsack die Tollitäten der beiden Ortschaften.

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