Volleyball: TuS Mondorf unterliegt in Topspiel

Beim ersten Spiel im neuen Jahr mussten sich die Niederkasseler Spieler dem Tabellendritten aus Neustrelitz geschlagen geben.

Volleyball: TuS Mondorf unterliegt in Topspiel

Vergangenen Samstag musste sich der TuS Mondorf im ersten Spiel des neuen Jahres dem Tabellendritten aus Neustrelitz geschlagen geben. Die Gäste aus dem Osten bewiesen am Ende den längeren Atem und besiegten den Tabellenführer 3:2. Von Punkt 1 an entwickelte sich ein hochklassiges und höchst emotionales Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Hochphasen hatten.

Neustrelitz startet stark ins Spiel

Die Gäste waren wacher, griffiger und stabiler. Mit starken Angriffen entkräftete das Gastteam die sonst starke Block-Abwehr des Tabellenführers. Viele kleine Fehler auf Mondorfer Seite erschwerten dem Team von Trainer Vlasakidis sich in den Satz zurückzukämpfen. Neustrelitz spielte Satz 1 souverän herunter, profitierte beim Satzball aber wieder durch einen unnötigen Eigenfehler Mondorfs. Somit ging der Satz 25:22 an die Gäste.

Mondorf dreht die Partie

In Durchgang 2 kam der TuS besser in die Partie. Die Eigenfehler minimierten sich und der Druck der eigenen Aufschläge nahm enorm zu und so schaffte das Team aus Mondorf, das Aufbauspiel der Gäste zu stören und die eigene Defensive so zu stabilisieren. Eine Aufschlagserie entschied den Durchgang schlussendlich zu Gunsten Mondorfs. Endstand 25:17.

In Satz 3 sollte sich der spannendste aller Sätze entwickeln. Beide Teams wussten mit vielen qualitativ hochwertigen Ballwechseln zu begeistern. Viele Angriffe auf beiden Seiten fanden ihr Ziel und beide Defensiven wussten nicht wirklich zu überzeugen. Der Annahmeriegel wurde noch stabiler und ermöglichte so ein variables Angriffsspiel. So sollte es keine Überraschung sein, dass der Satz in die Verlängerung gehen sollte, der letztendlich mit einem Angriffsfehler des Neustrelitzer Außenangreifers beendet wurde. So durfte Mondorf über die 2:1 Führung jubeln.

Mondorf geht die Puste aus

Durchgang 4 sollte einen Einbruch Mondorfs zeigen. Schon Anfang des Satzes prallten die Mondorfer Angriffe am Neustrelitzer Block ab und zeigten keine Wirkung. Die Annahme wurde wackeliger und und das komplette Aufbauspiel Mondorfs geriet ins Stocken. Die wilden Angriffe auf Neustrelitzer Seite konnten nicht mehr abgewehrt werden und so geriet Mondorf schnell ins Hintertreffen. Mit einem gehörigen Vorsprung gewann der PSV Neustrelitz den vierten Durchang.

So ging es in den fünften und letzten Satz. Die Gäste marschierten vorne weg und konnten auf Mondorfer Seite nur schwer eingefangen werden. Immer wieder stand auf der Gegenseite eine unfassbar gut aufgestellte Defensive, die die Angriffe der Mondorfer entschärften und daraus immer wieder zu Punkten kamen. So konnten sich die Gäste absetzen und souverän mit 15:10 den fünften Durchgang gewinnen.

Stimmen zum Spiel

Team-Manager Klaus Utke: Ein Spiel, das sich von Satz zu Satz gesteigert hat. Anfängliches Abtasten in Satz 1 mit dem knapp besseren Ende für Neustrelitz, dann drehen wir auf und gewinnen Satz 2 deutlich und Satz 3 knapp. Nach der 2:1 Satzführung dachte man wir können als Sieger das Feld verlassen, doch wir bauen etwas ab und Neustrelitz legt nochmal deutlich zu, wirkte galliger auf den Sieg und zeigt vor allem in Satz 4 und 5 eine bärenstarke Leistung. Damit haben sie, wenn auch knapp, verdient gewonnen. Unter´m Strich aber kein Beinbruch für uns, wir wissen in welchen Bereichen wir arbeiten müssen, um dann auch wieder unser Top-Niveau über das gesamte Spiel abrufen zu können.

Zuspieler Tim Kreuzer: Das war eine sehr unangenehme Niederlage für uns. Wir haben es nicht geschafft in unseren starken Phasen des Spiels genügend Selbstvertrauen aufzubauen um dann davon zehren zu können als die Neustrelitzer ihr Hoch hatten. Ich bin kein Freund davon eine Niederlage auf unausgeglichene Emotionen zu schieben, gestern hätten wir aber bestimmt eine ordentliche Portion guter Stimmung auf dem Feld brauchen können. In der finalen Phase ab dem vierten Satz hat dann zusätzlich zu unseren Problemen nochmal der Libero Jacob Genzmer aufgedreht und mit bockstarken Abwehraktionen PSV immer wieder die Chance zum Break geschaffen. Das war dann einfach gut.

Logo