Erste Niederlage in der 2. Bundesliga für den TuS Mondorf

Mit den ersten gespielten Punkten wurde klar, einen Sieg einzufahren wird heute schwer. Die Adler aus Kiel zeigten, weshalb sie zum oberen Drittel der Liga gehören.

Erste Niederlage in der 2. Bundesliga für den TuS Mondorf

(Schunke) - Durch eine konzentrierte Leistung im 2. Satz konnte der TuS diesen klar für sich entscheiden, jedoch zeigten die Adler weshalb sie zum oberen Drittel der Liga gehören: obwohl im zweiten Satz nichts zusammen lief, haben sie sich im Dritten wieder gefangen und mit einer Dominanz in Ihren Aktionen keine Zweifel an ihrem Spiel und somit Sieg gelassen. Hier konnte der TuS Mondorf nur Lehrgeld bezahlen und muss nun die erste Niederlage abhaken.

Der erste Satz verlief zunächst recht ausgeglich bis zum 10:12 für die Gäst, dann stellten die Kieler mit zwei Sprungaufschlagserien von Jenne Hinrichsen und Milan Sievers das Kräfteverhältnis klar. Auch das Zusammenspiel von druckvollen Aufschlägen durch Jakob Wächter und einem sehr guten Blockspiel ließ den TuS nur auf zwischenzeitlich 2 Punkte herankommen. Hier konnte die Annahme auch durch die Einwechslung von Lukas Kopfer (für Sebastian Voß) und ein Libero-Wechsel nicht stabilisiert werden.

Die Mondorfer liefen zu Satzbeginn 2 mit der gleichen Aufstellung wie zu Ende vom ersten Satz auf, lediglich auf der Diagonal-Position kam Nils Becker (für Benjamin Rink). Der weitere Verlauf überraschte, spielten sich die Mondorfer nahezu in einen Rausch. Es lief alles zusammen. Über eine stabile Annahme, viele direkte Punkte im Angriff und hervorragende Blockarbeit, sowie immer wieder gute Abwehr-Szenen konnten viele Punkte erzielt werden. Die Gäste aus Kiel schienen zunächst komplett abgemeldet. Nach einem Glanz-Start zum 4:0, über ein solides 19:6 erspielte sich das Team aus Mondorf einem doch sehr dominanten 25:12 Satzgewinn.

Die folgenden Sätze Nr. 3 und 4 glichen in vielen Punkten dem Ersten. Es schien ausgeglichen jedoch schlichen sich immer wieder Fehler ein, so konnten die Kieler fast unbemerkt einen kleinen Punktevorsprung aufbauen und die Sätze für sich entscheiden. Auch die Wechsel auf der Mitte, im Außenangriff und der Einsatz eines frischen Zuspielers konnten das Team um Trainer Tasos Vlasakidis nicht in einen Tie-Break retten.

Trainer Vollmert nach dem Spiel: „Das war eine Niederlage zur rechten Zeit. Nach dem Satzausgleich haben viele gedacht jetzt läufts. Aber niemand hat damit gerechten das Kiel noch ne Schüppe drauf packt. Für die nächsten Spiele sind wir jetzt gewarnt.

Und Manager Klaus Utke: „Wir haben uns sehr über die vielen Zuschauer (ca. 250) gefreut. Das macht Bock auf mehr.“

Am kommenden Wochenende (6.10.2019) geht es in die Finalrunde des WVV-Pokals (Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten VV Humann Essen), bevor es in der Woche darauf zum ersten Auswärtsspiel nach Bocholt geht.

Für den TuS spielten: Becker, Funk, Koch, Kopfer, Krause, Pohlmann, Rink, Scheiffarth, Sellmayer, Vieten, Voß, Wegner, Wächter, Yombi da Mba

Logo