300 Millionen Euro für die Modernisierung, Instandsetzung etc. von Sportstätten in NRW

Bei der Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Niederkassel am 27. Mai 2019 wurden interessante neue Erkenntnisse erschlossen. Ob uns da bald etwas Neues in Niederkassel erwartet?

300 Millionen Euro für die Modernisierung, Instandsetzung etc. von Sportstätten in NRW

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Niederkassel war zahlreich besucht. Neben den Vertretern der ortsansässigen Sportvereine war auch kompetenter Besuch der Landesregierung in Person der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz und Landtagsabgeordneter Katharina Gebauer da.

Zunächst standen die Rechenschaftsberichte des SSVN, anstehende Vorstandswahlen und Entlastungen auf der Tagesordnung. Anschließend standen Andrea Milz und Katharina Gebauer in Anwesenheit von Bürgermeister Stephan Vehreschild für Fragen, Belange und Anregungen der Vereinsvertreter zur Verfügung, die sehr ausführlich und detailliert beantwortet wurden.

Nach der Routinearbeit wurde es interessant

Sehr interessant waren die Auskünfte über Finanzierungen und Zuwendungen für die Sportvereine, die manchen der Anwesenden so nicht bekannt waren. So können z.B. Sportvereine – unter bestimmten Voraussetzungen – Zuwendungen im baulichen Sektor im fünfstelligen Euro-Bereich erhalten. Sportvereinen und Sportverbänden werden dabei von 2019 bis 2022 zur Modernisierung und Instandsetzung, zur energetischen Sanierung und für den barrierefreien Ausbau von Sportstätten vom Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 300 Millionen Euro bereitgestellt, die im Rahmen von Projektanträgen als Zuwendung abgerufen werden können, die nicht zurück gezahlt werden muss. Dabei handelt es sich bei den 300 Mio. Euro nicht um Kredite, sondern um „echtes Geld“, das mit der Ergänzungsvorlage in den Haushaltsplan 2019 des Landes eingebracht wird.

Nähere Informationen dazu gibt es ab dem 13.06.2019.

Interessant war auch, dass bereits eine Erhöhung der Zuwendungen für ehrenamtliche Übungsleiter seitens der Landesregierungen erörtert wurde; ein endgültiger Beschluss ist allerdings noch nicht erfolgt.

Kurz gesagt: durch die wirklich geballte Fachkompetenz der beiden Politikerinnen blieb keine Frage der Vereinsvertreter unbeantwortet und man kann auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken.

Logo