1.000 Liter Desinfektionsmittel für Niederkassel

Evonik unterstützt den regionalen Gesundheitssektor mit Desinfektionsmitteln. Material soll unter anderem für Feuerwehr, Kitas, Rathaus und Schulen eingesetzt werden.

1.000 Liter Desinfektionsmittel für Niederkassel

Die Nachfrage nach Desinfektionsmittel ist hoch. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, hat Evonik bereits an einigen Standorten die Produktion angepasst, um Desinfektionsmittel herzustellen. So konnte der Eigenbedarf gedeckt und systemrelevante Einrichtungen im nahen Umfeld der Evonik-Standorte wie Arztpraxen, Krankenhäuser sowie Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten mit dem dringend benötigten Schutzmittel versorgt werden.

Kurzfristige Hilfe für Stadt und Kreis

Auch die Stadt Niederkassel und der Rhein-Sieg-Kreis profitieren von der lokalen Unterstützung des Essener Spezialchemiekonzerns. Stephan Vehreschild, Bürgermeister der Stadt Niederkassel, ist dankbar für die bereitgestellte Hilfe: „So sieht gelebte Nachbarschaft aus. Wir haben bereits letzte Woche erste Anfragen von städtischen Einrichtungen erhalten. Mit der Spende von Evonik können wir jetzt die Feuerwehr, Kindertagesstätten und auch das Rathaus versorgen. Zusätzlich können wir uns auf den Bedarf an Schulen vorbereiten, sobald diese wieder geöffnet werden.“

Der Niederkasseler Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) lagert die Flüssigkeiten zwischen und füllt diese in ein bis fünf Liter Behälter um, damit möglichst viele Abnehmer versorgt werden können. Gerd Röhrig, Geschäftsführer des DRK-Ortsverbandes, berichtet, dass der Kreis seine Lieferung bereits einen Tag nachdem sie beim DRK eingetroffen war, abgeholt habe. „Das zeigt, wie wichtig Desinfektionsmittel in der aktuellen Situation ist“, so Röhrig.

„Wir sind glücklich darüber, dass wir der Stadt Niederkassel mit 1.000 und dem Krisenstab des Rhein-Sieg-Kreises mit 1.300 Liter Desinfektionsmittel unter die Arme greifen konnten“, erklärt Dr. Arndt Selbach, Leiter des Evonik-Standorts in Lülsdorf. „Dieses kann nun unter anderem an medizinische und städtische Einrichtungen verteilt werden, da diese Desinfektionsmittel am dringendsten benötigen“, so Selbach weiter. Im privaten Bereich ist regelmäßiges Händewaschen mit milder Seife oft die bessere Alternative, um die Haut nicht zu sehr zu strapazieren.

Logo