Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln hat nichts mit Rheinspange zu tun

Anders als bei der Rheinspange, die von Bund und Land geplant wird, liegt bei der Stadtbahn die favorisierte Linie bereits weitestgehend fest

Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln hat nichts mit Rheinspange zu tun

577728f2-3a50-4d9d-8b3f-1354c2d742bd

Die Stadtbahnlinie Bonn-Niederkassel- Köln ist ein kommunales Projekt, welches in erster Linie vom Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit den Städten Niederkassel, Bonn, Köln und der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) vorangetrieben wird und hat keinerlei Abhängigkeit oder Zusammenhang mit der von Bund und Land NRW geplanten Rheinspange 553.

357f0313-f758-4a5c-9b93-007df33f86dd

Bis Ende 2019 wurden inhaltlich gleichlautende Beschlüsse von allen oben genannten Partnern beschlossen.Damit konnte die Stadtbahn Niederkassel Ende Januar 2020 beim GVFG- Bundesprogramm angemeldet werden und ist neben drei Maßnahmen auf dem Gebiet der Stadt Köln das einzige im Bereich der Bezirksregierung Köln, was uns als CDU Niederkassel stolz macht und die jahrelange Arbeit für dieses Projekt belohnt.

Ende dieses Jahres wird trotz der Corona-Pandemie die erforderliche Standardisierte Bewertung erfolgreich abgeschlossen, so dass im kommenden Jahr die nächsten Planungen bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden können.

Bis zu 95% der Investitionskosten werden wegen der sehr guten prognostizierten Nutzerzahlen dieses Projektes von Bund und Land übernommen. Dennoch müssen die beteiligten Kommunen von einem Eigenkostenanteil von bis zu 44 Mio. Euro insgesamt ausgehen.Diese gewaltige Investition, an der sich auch die Stadt Niederkassel anteilig beteiligen wird, ist nach Auffassung der CDU Niederkassel sinnvoll investiertes Geld für eine Anbindung unserer Stadt an die Stadtbahnnetze in Köln und Bonn.

Anders als bei der Rheinspange, die von Bund und Land geplant wird, liegt bei der Stadtbahn die favorisierte Linie bereits weitestgehend fest. Vom Bonner Hauptbahnhof werden bis zur Kreuzung mit der Niederkasseler Straße in Beuel die Gleise der heutigen Linie 66 mitbenutzt. Von dort geht es auf der heutigen Busspur parallel zur Niederkasseler Straße auf direktem Wege nach Mondorf. Von Mondorf bis Lülsdorf werden die vorhandenen Gleise der RSVG-Güterbahn um ein Gleis erweitert und elektrifiziert. Nördlich der Berliner Straße in Lülsdorf geht es auf der immer noch erkennbaren und im städtischen Besitz befindlichen Trasse des alten Rhabarberschlittens über die Premnitzer Straße nach Norden, wo u.a. die Straße am Wolfspfädchen gekreuzt wird. Von dort Richtung Langel am südlichen Ortsrand Langel vorbei und dann über eine neue Rheinbrücke, die auch von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden kann, vom Ortsrand Langel auf die linksrheinische Seite im Bereich des Godorfer Hafens auf die dort vorhandenen Gleise der Rheinuferbahn (Linie 16).

15a1c70e-861a-4eec-a4ad-3e79cc49efbe

Mit einer neuen Stadtbahn, die rein planerisch nichts mit der Rheinspange 553 gemein hat, wird man von Lülsdorf in nur 25 Minuten am Kölner Hbf oder von Mondorf in nur 15 Minuten am Bonner Hbf sein können.Die Planungen zur Stadtbahn, die deutlich weiter fortgeschritten sind, als die Planungen der Rheinspange haben das Ergebnis erbracht, dass eine Stadtbahn an einer ganz anderen Stelle den Rhein überwinden muss, als eine Rheinspange für PKW den Rhein unter- oder überqueren müsste. Die in 2017 und 2018 von einigen vorgetragene Idee einer gemeinsam genutzten Brücke über den Rhein ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vom Tisch, da eine Stadtbahn nah an den Wohngebieten geführt werden muss, um Fahrgäste zu gewinnen und eine Rheinspange möglichst weit weg von Wohngebieten geführt wird und an leistungsstarken Landstraßen angebunden werden muss, während die Stadtbahn sich bei der Anbindung am bestehenden Stadtbahnnetz orientieren muss.

45338b35-4441-4dee-a16b-28af2ae85984

Die von vielen Menschen in Niederkassel angenommene Verknüpfung mit der Kölner Straßenbahnlinie 7 soll es nur indirekt geben, wenn die Stadt Köln ihrerseits die Linie 7 beim Bau einer Stadtbahn Niederkassel bis Langel verlängert und dort eine Umsteigefunktion von der Linie 7 auf die neue Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln herstellt.

CDU gegen EO-Anlage in Lülsdorf

Bürgermeister Stephan Vehreschild dankt für klares Bekenntnis

Die CDU-Fraktion Niederkassel hat deutlich gemacht, dass sie die von der Firma PCC beabsichtigte Ethylenoxid-Anlage (EO-Anlage) auf dem Evonik-Gelände nicht unterstützt. „Im gleichen Zug haben wir den anderen Fraktionen ein Angebot zu einer gemeinsamen Resolution gemacht. Wir wollten so deutlich machen, dass der Industrie-Standort Lülsdorf die Unterstützung im Rat hat, aber die konkreten Pläne für die EO-Anlage der PCC uns nicht überzeugt haben“, so Dano Himmelrath für die CDU-Fraktion.

Stephan Vehreschild, Bürgermeisterkandidat der CDU: „Ich danke für dieses klare Bekenntnis der CDU. Die vielen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit den Verantwortlichen der PCC und der Evonik haben meine Zweifel nicht ausräumen können. Daher habe ich dafür geworben, die vorliegenden Pläne nicht zu unterstützen. Auch wenn die Stadt nicht Herrin des Verfahrens ist – das ist die Bezirksregierung – halte ich es für richtig und wichtig, uns klar zu positionieren.“

2d15c655-a00d-49ed-86f3-6f0a75edc843

In der Sitzung des Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschusses am Dienstag stimmten der Resolution auf Basis eines CDU-Vorschlags schließlich neben der CDU auch SPD und FDP zu. „Schade, dass die Grünen nicht über ihren Schatten springen konnten. Ich hoffe nur, das Beharren der Grünen auf ihrem Antrag für ein Bebauungsplanverfahren führt nicht zu einer Klage der PCC. Denn die von den Grünen beabsichtigte Verhinderungsplanung hätte vor Gericht keinen Bestand und könnte für die Stadt teuer werden“, so Dano Himmelrath abschließend für die CDU-Fraktion.

e12e7344-4d22-4282-8b57-e50b2c00d481

CDU Niederkassel begrüßt neue KiTa und flexiblere Betreuungszeiten ab dem nächsten KiTa-Jahr

Die neue große KiTa in Rheidt wird keine städtische Einrichtung sein, sondern in einer öffentlichen Immobilie von einem freien Träger betrieben werden.

In der letzten Woche hat der städtische Jugendhilfeausschuss (JHA) zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Die CDU-Mehrheitsfraktion begrüßt ausdrücklich die Trägerentscheidung für die neue sechsgruppige Kindertagesstätte in Rheidt, die dazu führen wird, dass wir in Niederkassel die 100%-Quote für Kinder ab 3 Jahren (Ü3) weiter halten und gleichzeitig mehr Plätze für Kinder unter 3 Jahren (U3) anbieten können.

Die CDU-Fraktion ist stolz auf die Traumquote 100% bei den Ü3- und die weit über dem Landesdurchschnitt liegende U3-Quote von 80 % U3 Quote für die Kinder, die einen Rechtsanspruch haben gegenüber 59 % in NRW.

Die neue große KiTa in Rheidt wird keine städtische Einrichtung sein, sondern in einer öffentlichen Immobilie von einem freien Träger betrieben werden. Neben den 16 städtischen Kindertagesstätten und den fünf in katholischer Trägerschaft wird die neue KiTa in Rheidt die sechste in freier Trägerschaft im Stadtgebiet Niederkassel sein. Die CDU-Fraktion begrüßt die Trägervielfalt im Stadtgebiet ausdrücklich.

e5f2936b-30fb-44a5-96c2-53a6926368ae

Weiteres Thema im JHA war die weitere Flexibilisierung der Betreuungszeiten der Kinder ab dem nächsten KiTa-Jahr (01.08.2021). So soll es neben den bekannten Stundenmodellen von 25, 35 und 45 Wochenstunden Betreuung ab dem nächsten KiTa-Jahr ein Flex-Modell mit 25 oder 35 Stunden geben. Insbesondere Teilzeitbeschäftigte können so demnächst für ein Jahr verbindlich ihre gebuchten Betreuungszeiten auf verschiedene Tage aufteilen.

„Nicht nur, aber besonders Teilzeitbeschäftigte Frauen, die beispielsweise zwei lange und zwei kurze Arbeitstage haben, haben sich oft mit dem Wunsch von mehr Flexibilität an uns gewendet und wir freuen uns, dass das städtische Jugendamt diesen Wünschen nun mit einem neuen Flex-Konzept Rechnung trägt.“, sagt Beate Bayer-Helms als Sprecherin der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss.

Wahlkampf in Zeiten von Corona ganz anders

Die Vorbereitungen zur Kommunalwahl am Sonntag, den 13. September 2020 laufen in diesem Jahr ganz anders als gewohnt.

"Zum Schutz und aus Respekt vor der Gesundheit eines jeden Mitbürgers und jeder Mitbürgerin werden wir als CDU Niederkassel in diesem Jahr keine großen Informationsstände vor den Einkaufszentren und Geschäften aufbauen, um auf Stimmenfang zu gehen.", erklärt Christoph Schäfer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Niederkassel.

"Wir setzen ganz intensiv auf Rundgänge und Hausbesuche in den 19 Stimmbezirken unserer Stadt und werden dabei viele Informationen in persönlichen Gesprächen vor Ort weitergeben und uns zusätzlich über persönliche Flyer und Broschüren vorstellen. Selbstverständlich immer Covid-19 konform mit Abstand und bei Erfordernis auch mit Nasen-Mund-Schutz.", ergänzt Marcus Kitz, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Rat der Stadt Niederkassel.

6800ac57-7c97-4bfe-9e8e-f26d2eb7851e

"Natürlich freuen wir uns dabei über Ihre Anregungen, Vorschläge und Ideen die unserer Heimatstadt guttun. Gerne nehmen wir auch Ihre Kritik und Einwendungen entgegen.", meint Stephan Vehreschild, der auch für die kommende Wahlperiode als Bürgermeister antritt.

Neben den zahlreichen Broschüren wird die CDU Niederkassel in diesem Jahr auch verstärkt über die Presse und Anzeigen informieren und durch die sozialen Medien mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Austausch treten.

Zahlreiche Informationen und das ausführliche Wahlprogramm für die nächsten 5 Jahre finden Interessierte im Internet unter: www.cdu-niederkassel.de oder bei www.stephan-vehreschild.de

Auch über Instagram kann den Niederkasseler Christdemokraten gefolgt werden: CDU_niederkassel beziehungsweise stephan_vehreschild . Gerne auch bei Facebook unter CDU-Niederkassel oder Stephan-Vehreschild

In den 19 Wahlkreisen, die es stadtweit gibt, stehen darüber hinaus die Kandidaten und deren persönliche Stellvertreter der CDU auch gerne telefonisch oder per Mail für den Austausch zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind jeweils den Flyern oder der Homepage der CDU Niederkassel zu entnehmen.

Als besonderes Angebot werden wir am Sonntag, den 23. August von 11:00 bis 15:00 Uhr für sie eine Hotline schalten, wo Sie direkt mit uns ins Gespräch und den Austausch treten können. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Die Rufnummern werden zeitnah veröffentlicht.

Bürgermeister Stephan Vehreschild strebt dritte Amtszeit an

Am 13.09.2020 finden Neuwahlen für die kommunalen Parlamente und viele Spitzen von Städten, Gemeinden und Kreisen statt. So auch in Niederkassel, wo das derzeitige Stadtoberhaupt eine dritte Amtszeit anstrebt.

Am Sonntag sprachen ihm bei einer Nominierungswahl die stimmberechtigten CDU-Mitglieder mit 98,5 % ihr Vertrauen aus, sodass Vehreschild sich im September abermals um das Amt des Bürgermeisters bewirbt. Fanden die bisherigen Nominierungen in gut gefüllten Sälen statt, so kamen, bedingt durch die Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen, auch nur 66 Parteimitglieder zur Wahl. Sie durften die Einfachturnhalle in Mondorf nur mit Mundschutz betreten und mussten unter den gegebenen Hygienebestimmungen u.a. auch weit auseinander sitzen. Daher konnte das gesamte Wahlprogramm, auch die CDU-Kandidaten für den Rat wurden nominiert, in drei Stunden abgewickelt werden. Vehreschild gab sich in einem ersten Statement kämpferisch. „Die CDU hat hier in Niederkassel seit den 50ziger Jahren, bis auf eine Wahlperiode, die Geschicke der Stadt wesentlich bestimmt. Die Forderungen der SPD nach einer Stadtbahn und einer „Halle für alle“ stehen schon 2014 auf unserer Agenda“, so Vehreschild.

Der Bürgermeister sieht große Herausforderungen auf die Stadt und ihre Bürger zukommen. Dazu gehören die Erweiterung bzw. der Neubau des Schulzentrums Nord, das wohl größte Projekt der Stadt, mit einem veranschlagten mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Vehreschild will die Stadtverwaltung weiterentwickeln, die Digitalisierung der Schulen vorantreiben und die Möglichkeit von Homeoffice ausbauen. Große Sorgen bereiten ihm die noch nicht absehbaren finanziellen Folgen der Corona-Krise. „Das ist noch nicht durchgeschlagen, da rollt noch eine Welle auf uns zu. Die Stadt hat im Haushalt ca. 11 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen veranschlagt. Derzeit liegen uns schon Stundungsanträge von über einer Millionen Euro vor. Ob die Unterstützung durch Bund und Land alles auffängt, wage ich zu bezweifeln“, so Vehreschild. Marcus Kitz, der CDU-Fraktionsvorsitzende, sieht die Stadtbahn als mittelfristiges Ziel, was aber die Politik die nächsten fünf Jahre sicher viel beschäftigen werde. Auch müsse man die Offene Ganztagsschule (OGS) ausbauen und aufgrund gewachsener Einwohnerzahlen auch über neue Kitas nachdenken. So sei die Quote bei den Ü3-Gruppen in Niederkassel zu 100 % erfüllt, aber bei der U3-Betreuung käme man derzeit nur auf eine Quote von 70 Prozent.

„Wir werden den Wahlkampf in diesem Jahr anders führen, als in den Jahren zuvor und hoffen nach den Sommerferien wieder mit dem Bürger direkt ins Gespräch zu kommen. Auch wollen wir verstärkt Social Media nutzen und so an die Jungwähler herantreten“, sagte Vehreschild. Pläne und Ziele des Bürgermeisters für seine Stadt kann man auch auf der gerade freigeschalteten Internetseite: www.Stephan-Vehreschild.de nachlesen.

Logo