JETZT – Petition der Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid unterzeichnen

Die Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid e.V. hat gerade die Petition "EO-NEIN-DANKE!" freigeschaltet.

JETZT – Petition der Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid unterzeichnen

Unterstützen auch Sie unser Anliegen eine Produktionsstätte, die unter die Störfallanlagenverordnung fällt, in Niederkassel zu verhindern. Unser Wohnumfeld sollte es Wert sein, die Gefahrenpotentiale auf das allernotwendigste zu begrenzen. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Eingabe Wirkung zeigt.

Bitte unterzeichnen Sie. Der nachfolgende Link führt Sie auf die Petitionsseite:

https://weact.campact.de/petitions/keine-ethylenoxid-produktion-in-niederkassel?share=6665c0a4-f3e5-4c97-abb8-7b503f43b185&source=email-share-button&utm_medium=recommendation&utm_source=email

Gutachten bestätigt Gefahrenpotential von Ethylenoxid

MdB Alexander Neu lässt Gutachten zu Ethylenoxidproduktion in Niederkassel erstellen und hält Produktion in Nähe von Wohngebieten für verantwortungslos

In Niederkassel – Lülsdorf soll auf dem Gelände der Evonik eine Anlage zur Produktion von Ethylenoxid angesiedelt werden. Dagegen hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die das Gespräch mit den örtlichen Abgeordneten suchte und sich unter anderem auch mit Dr. Alexander Neu als Bundestagsabgeordneten von DIE LINKE aus dem Rhein-Sieg-Kreis traf.

Neu machte in dem Gespräch deutlich, dass DIE LINKE dem Grundsatz “Mensch geht vor Wirtschaft” folgt, hat aber auch betont, dass er sich grundlegende Informationen aus neutraler Quelle zu Ethylenoxid beschaffen müsse. Zu diesem Zweck hat er ein Gutachten bei den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt nun vor.

Parallel dazu wurde im Rat der Stadt Niederkassel, bzw. in dessen Ausschüssen, darauf verzichtet einen Bebauungsplan für das Gebiet zu beschließen, der das Vorhaben verhindern könnte. Statt dessen wurde nur eine Resolution, d. h. ein vermutlich folgenloser Aufruf, zum Verzicht auf den Bau verabschiedet.

MdB Neu wird deutlich: “Mir ist nicht bekannt, welche Informationen die Ratsmitglieder ihrer Entscheidung zu Grunde gelegt haben. Aus dem mir nun vorliegenden Gutachten geht jedoch in seltener Deutlichkeit hervor, wie verantwortungslos der Bau einer solchen Anlage in der Nähe von Wohngebieten wäre. Ich appelliere an die Ratsmitglieder den Inhalt zur Kenntnis zu nehmen und ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken. In unmittelbarer Nähe solcher Anlagen ist demnach damit zu rechnen, dass Menschen an Krebs erkranken. Dabei ist die Unfallgefahr noch gar nicht berücksichtigt. Der Rat wird am 13.09.2020 neu gewählt, es bleibt im Sinne der Bevölkerung zu hoffen, dass der neue Rat das Vorhaben stoppt.”

Oliver Wegner, Sprecher der Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid stimmt zu: “Das Gutachten bestätigt alle von uns benannten Sorgen, darüber hinaus zeigt es aber auch auf, dass ein Bebauungsplan der richtige Weg ist, das Vorhaben umgehend zu stoppen. Wir fordern alle Parteien, die zur Ratswahl antreten, auf, sich zur Aufstellung eines Bebauungsplans auf dem südlichen Areal des Evonik-Geländes zu bekennen. Wir bitten die Wählerinnen und Wähler, die entsprechenden Äußerungen der Parteien aufmerksam zu verfolgen und in ihre Wahlentscheidung einzubeziehen.”

Positionierung der Parteien zu geplanten Großprojekten

CDU, SPD, Bündnis 90/die GRÜNEN und die LINKE folgen Aufruf von Bürgervereinen und Bürgerinitiativen sich zu geplanten Großprojekten zu positionieren.

Niederkassel steht vor massiven Änderungen. Projekte wie die Rheinspange 553, die Stadtbahn, die geplante Erweiterung der Chemieproduktion auf dem Evonik Gelände und die „Halle für Alle“ würden das Leben in unserer Stadt nachhaltig verändern.

Wie bereits berichtet, haben wir als ein Zusammenschluss von 6 Bürgervereinen und Bürgerinitiativen alle für den Niederkasseler Stadtrat kandidierenden Parteien zu einer eindeutigen Stellungnahme zu diesen Großprojekten aufgefordert. Bis auf FDP und AfD haben wir von allen eine Antwort erhalten, die wir hiermit gerne veröffentlichen.

Sowohl für unserer Mitglieder, als auch für alle Niederkasseler Bürgerinnen und Bürger erhoffen wir uns dadurch eine Entscheidungshilfe bei der Wahl am 13.09. bieten zu können. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Parteien, die bei unserer Befragung teilgenommen haben.

gez.

Bürgerverein für Lülsdorf und Ranzel e.V.Bürgerverein Niederkassel e.V.Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid e.V.Bürgerinitiative Bürger-gegen-die-BrückeBürgerinitiative Porz-Langel gegen die Autobahnquerung 553Bürgerinitiative Umweltfreundliche Verkehrs-Infrastruktur (BI-UVI) für den Raum Köln-Bonn-Niederkassel-Troisdorf

Ethylenoxid Anlage in Niederkassel? - NEIN DANKE

Neue Homepage: www.eo-nein-danke.de informiert über die geplante Anlage zur Produktion von Ethylenoxid. Jetzt Mitglied werden und die Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid e.V. unterstützen.

Nach der Informationsveranstaltung durch die Firmen PCC und Evonik über die Erweiterungspläne auf dem Evonik Gelände am 8. Februar diesen Jahres entstand viel Unsicherheit, nicht nur bei den Anwohnern in den unmittelbar betroffenen Stadtteilen Lülsdorf, Ranzel und Niederkassel, sondern auch in Köln-Langel und im südlichen Niederkassel bis hin nach Troisdorf-Sieglar.

Die rein wirtschaftlichen Interessen verfolgende Öffentlichkeitsarbeit der verantwortlichen Unternehmensleitung PCC ist bis heute für die Anliegen der BI unzureichend. Zahlreiche Fragen zur Sicherheit und den möglichen Einflüssen auf Mensch und Umwelt bleiben unbeantwortet. Die Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid e.V. hat sich demgegenüber seit Gründung umfassend informiert. Umfangreiche Recherchen und Gespräche mit über 50 Fachvertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Ärzteschaft, Umweltschutz, Industrie- und Anlagensicherheit bekräftigen die ursprünglichen Bedenken. Diese konnten auch in einem persönlichen Treffen zwischen der Bürgerinitiative mit den Firmen PCC und Evonik bis jetzt nicht ausgeräumt werden.

Mit der Veröffentlichung der Webseite www.eo-nein-danke.deverfolgt die Bürgerinitiative die fehlende Transparenz auszugleichen und die Bevölkerung umfassend zu informieren und über das Projekt aufzuklären.

Mit einer Mitgliedschaft oder Spende können Sie die Bürgerinitiative direkt unterstützen. Mit den Beiträgen werden unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit wie der Druck von Flyern, Plakaten und Banner, als auch die Beratung durch Experten und eventuell notwendiger Rechtsbeistand finanziert. Plakate oder Banner zum Aushang auf eigenen Grundstücken können über die auf der Homepage ersichtlichen Kontaktadressen abgerufen werden.

Sollte nach Beendigung der Initiative ein Geldbetrag aus den Spenden und Mitgliedsbeiträgen übrig bleiben, wird dieser einem ortsansässigen, gemeinnützigen Verein zugeführt.

Auf Wunsch wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern jederzeit Einsicht in die Vereinssatzung gewährt. Der Verein ist ordentlich im Vereinsregister eingetragen und gilt dem Finanzamt gegenüber als gemeinnützig anerkannt. Eine Ausweisung der Spende ist auf Wunsch möglich.

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