Keine neue Autobahnbrücke und keine Ausweitung der chemischen Industrie

Wertvolle Gespräche mit Niederkasseler*innen bei den GRÜNEN Infoständen bestärken die GRÜNEN in ihrer Politik. Teilnehmer der gemeinsamen Fahrradtour lernen neuen Unverpackt-Laden kennen.

Keine neue Autobahnbrücke und keine Ausweitung der chemischen Industrie

Zweimal Infostände, vor Netto in Rheidt und vor dem Bioladen in Niederkassel. Zweimal Sonne, zweimal Einsatz von Boll.E, dem motorisierten Lastenanhänger fürs Rad. Viele Gespräche, Ideen, Fragen, Antworten und Hausaufgaben. Den Niederkasseler GRÜNEN haben die Gespräche vor der Kommunalwahl am kommenden Sonntag Spaß gemacht. Gerne haben sie Flyer, Material, Basilikumpflänzchen und nützliche Dinge verteilt. Manchmal waren die Begegnungen auch ernst, sorgenvoll. Aus all dem ein paar Stichpunkte.

Diese Themen haben die Besucher*innen besonders beschäftigt:

· Großprojekte:

o Klare Bestärkung der grünen Positionen: Keine neue Autobahnbrücke und keine Ausweitung der chemischen Industrie

· Sorge um den Erhalt der Natur:

o Bäume auf den Parkflächen,

o Transparenz bei den Ausgleichsflächen und Ersatzbaumpflanzungen

o Flexible Mäh-Arbeiten MIT der Natur

o Wie können abgelaufene Medikamente ohne Umweltbelastung entsorgt werden? Ist die Restmülltonne wirklich die beste Lösung

· Verkehrswende:

o Bezahlbarer und gut angebundener und ausgebauter ÖPNV mit Stadtbahn,

o Radweg zur Linie 7 mit Beleuchtung,

o Linie 7 verlängern und Brücke für die Stadtbahn,

o Haltestellen und Verbindung nach Beuel überdenken.

· Evonik-Gelände:

o Wieviel Quecksilber befindet sich im Boden aus der Zeit, in der Arbeitsschutz und -sicherheit nicht so streng geregelt und gehandhabt wurden?

· Schule/Kita:

o Sind in den Schulen und KiTas in Niederkassel Fenster in allen Räumen zu öffnen, um die Corona- Lüftungsregeln einzuhalten?

o Nehmen alle Niederkasseler Grundschulen am EU-Programm „Schulobst und -Gemüse“ teil? Für die Laurentiusschule liefert der Bioladen in Niederkassel, aber wie sieht es bei den anderen Schulen aus?)

· Und: Wie können die Ratssitzungen für Bürger*innen interessanter gestaltet werden?

„Wir GRÜNE danken allen Besuchern für diese wertvollen Hinweise,“ sagt Tanja Schulten, Spitzenkandidatin der GRÜNEN Niederkassel, und ergänzt: „wir nehmen sie als Aufgaben mit in die kommenden Gespräche im Stadtrat, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln.“

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Mit dem Slogan „Zukunft entscheidet sich hier“ verdeutlichen die GRÜNEN ihren Willen, in Niederkassel etwas zu verändern. Sie setzen sich dafür ein, dass bei allen Entscheidungen der Stadt klima- und umweltfreundlichere Lösungen bevorzugt werden. Die Deckung der Bedürfnisse darf nicht zu einer Belastung der folgenden Generationen führen, weder ökologisch noch wirtschaftlich. Besonderen Wert legen die GRÜNEN dabei auf umweltfreundliche Mobilität, soziale Wohnungspolitik, gute Bildung, die Vielfalt und Beteiligung aller gesellschaftlicher Gruppen, eine moderne Stadtverwaltung, flächendeckende Digitalisierung und digitales Lernen sowie den Erhalt der Artenvielfalt. Mit dem NEIN zur Rheinquerung 553 und dem NEIN zur PCC und allen anderen potenziell gefährlichen Industrieanlagen setzen sie sich für die Belange der Bürger*innen ein.

Die GRÜNEN freuen sich auf weitere Unterstützer*innen. Vielleicht wissen Sie auch eine Antwort auf eine der Fragen? Dann schicken Sie bitte eine Mail an ortsverband@grueneniederkassel.de. Herzlichen Dank! Die nächsten öffentlichen Treffen und das ausführliche Wahlprogramm finden Sie auf www.grueneniederkassel.de

GRÜNE nicht nur bei den Wahlen im Aufwind: Radtour mit Rückenwind

„Jung bleiben mit den GRÜNEN“, dies konnten die Teilnehmer*innen der Radtour am 6.9. berichten. Zumindest bei dem Wettbewerb, wer schneller ist: Die Gruppe, die auf der Schotterpiste durchgerüttelt wurde (Antifalten) oder die, die besonders schnell (gut für Herz- und Kreislauf) auf der geteerten, dafür aber 700m längeren Strecke Richtung Kriegsdorf fuhr. 5 Minuten Umweg bedeutet die längere Strecke für den Radweg. Das ist nicht sehr fahrradfreundlich, betont Peter Lorscheid vom ADFC und fordert daher eine Teerung einiger landwirtschaftlicher Wege im Kriegsdorfer Feld. Dass die Umsetzung allerdings nicht so einfach sei, um allen Interessen z.B. auch der Landwirtschaft gerecht zu werden, wurde verständlich erklärt.

Auch die GRÜNEN Niederkassel sind sehr an fahrradfreundlichen Radwegen und Konzepten interessiert und luden zu dieser gut besuchten Radtour ein. An einigen Knotenpunkten wurde immer wieder auf neue mögliche Radtrassen hingewiesen. So manche/r Radfahrer*in entdeckte neue Wege, wenn sie auch nicht geteert waren. Erster Halt war ein Fotoshooting vor einem der beiden einzigen Wahlplakate der GRÜNEN Niederkassel. Weiter auf dem Weg zum verpackungsfreien Laden „Einfach Lose“ wurden die neue Schrankenanlage in der Südstraße besichtigt und die Selbsterntegärten in Kriegsdorf. Die S-Bahnhaltestelle Spich wurde auf Fahrradtauglichkeit geprüft. Endlich in Spich am Ziel, wurde die Gruppe auf Einladung der GRÜNEN von der Inhaberin des neuen Unverpackt-Ladens Regina Hopp-Konrad mit selbstgemachtem, köstlichen Kuchen und mit Getränken belohnt.

Anschließend ging es wieder zurück nach Rheidt. „Mit fast 40 fahrradfreundlichen Teilnehmer*innen, die lebhaft mitdiskutiert haben, hat es mir besonders Spaß gemacht, diese Tour zu organisieren. Als Critical Mass (Fahrradgruppe über 15 Personen) durften wir sogar auf der Hauptstraße fahren. Danke, dass Sie dieses Experiment mitgemacht haben.“ bedankt sich Ulrich Buchholz am Ende der Tour bei allen.

PS: Stichwort „Stadtradeln“! Die GRÜNEN haben ein für alle offenes Radlerteam gegründet. Machen Sie mit beim "Grünen, offenen Team". https://www.stadtradeln.de/niederkassel

Was ist den Bürger*innen wichtig?

Die GRÜNEN Niederkassel verzichten im Kommunalwahlkampf 2020 auf Plakate. Aber nicht auf Gespräche, Informationsaustauch und Diskussion.

Am Samstag, den 29.8., waren sie vor Netto und Bäckerei Schneider in Rheidt mit einem Infostand präsent. Die grünen Wahlkämpfer*innen staunten, als Ulrich Buchholz (Kandidat im Bezirk 130, Rheidt) mit Rad und Lastenanhänger die komplette Ausrüstung (Tische, Sonnenschirm, Materialien, Pinwand) vorfuhr. Den motorisierten Anhänger mit dem Namen Boll.E kann mensch kostenlos beim Projekt bolle-bonn.de bekommen und Ulrich Buchholz hatte ihn für den Wahlstand in Niederkassel ausgeliehen. Die Bedingungen waren super, die Sonne lachte am Himmel, gegen das Verwehen der Flyer durch gelegentliche Böen halfen schöne Steine, die die Ortsgruppen-Vorsitzende Doro Dohms vorsorglich vorbeigebracht hatte und Verpflegung wurde in der Bäckerei besorgt. Am Nachmittag kam Mercedes Sosa Kneller, die für den Rat und als grüne Spitzenkandidatin für den Integrationsrat kandidiert, mit einer Thermoskanne Kaffee vorbei.

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Wahlprogramm, Infomaterial von lokalen Bürgerinitiativen, plastikfreie Einkaufswagenchips und duftende Basilikumpflänzchen

Auf den Tischen lag natürlich das grüne Wahlprogramm bereit, das gerne von den Gästen mitgenommen wurde. Aber die GRÜNEN informierten nicht nur über sich, sondern hatten auch Material von den Initiativen gegen die Rheinspange 553 aus Niederkassel und Langel und von der Bürgerinitiative EO-nein-danke (PCC-Anlage) ausgelegt. Wer wollte, konnte den Bonner Radentscheid und die Artenschutz-Volksinitiative NRW der drei großen Umweltverbände unterschreiben. Nach dem Start der Volksinitiative haben die Organisatoren nun ein Jahr Zeit, um die erforderlichen 66.000 Unterschriften zu sammeln, damit sich der Landtag mit dem Thema Artenschutz befassen muss. Kräuterfreund*innen und Feinschmecker*innen bedienten sich mit Bio-Basilikum-Pflänzchen vom Klefhof in Overath. Der Klefhof hat in Köln und in Kriegsdorf (gar nicht weit von Rheidt) Bio-Selbsterntegärten, bei denen sich Menschen, die Spaß haben am eigenen Bio-Gemüse und am eigenen Gärtnern, Parzellen mieten können. Zu besichtigen auch bei der Grünen Radtour.

Was ist den Bürger*innen wichtig?

Stadtrats- und Kreistagskandidat Ralf Droske hatte eine Pinwand aufgebaut, um Themen zu sammeln, die den Besucher*innen wichtig sind. Auf allen Parkflächen müssten Bäume stehen, war das Anliegen eines ehemaligen Gartenbauers. Tanja Schulten, Spitzenkandidatin der GRÜNEN im Bezirk 010, Lülsdorf, erfuhr viel Interessantes aus der Vergangenheit der Evonik. Und bekam Hausaufgaben mit: Wieviel Quecksilber befindet sich eigentlich im Boden des Evonik-Geländes aus der Zeit, in der Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit nicht so streng geregelt und gehandhabt waren? Zum Thema Bildung: Sind Fenster in allen Räumen der Schulen und KiTas in Niederkassel zu öffnen, um die Corona- Lüftungsregeln einzuhalten?

Viel Unterstützung – resümierte der Fraktionsvorsitzende Sascha Essig - gab es zu den Positionen der GRÜNEN: keine Autobahnbrücke, an keiner Stelle zwischen Niederkassel und Langel und keine EO-Anlage in Niederkassel.

Es geht weiter. Kommt vorbei, macht mit!

Am kommenden Wochenende geht es weiter. Die GRÜNEN stehen wieder mit Wahlprogramm, Basilikum, Infomaterial, Unterschriftenlisten und nützlichen Dingen am 5.9. von 10 – 16 Uhr vor dem Bioladen und am Rathausplatz in Niederkassel, geben Antworten und sind gespannt auf Ideen.

Tipp: Am Sonntag, 6.9. laden sie ein zur Radtour von Rheidt nach Spich. Treffpunkt 11 Uhr, Marktplatz Rheidt. Stationen sind u.a. der Selbsterntegarten in Kriegsdorf und der Unverpackt Laden „Lose“ in Troisdorf-Spich (dort mit Rast und Einkaufmöglichkeit).

Kontakt:

Wahlprogramm der Niederkasseler GRÜNEN, Kandidaten, Terminen der öffentlichen, regelmäßigen Treffen:

Die GRÜNEN beantworten Ihre Fragen gerne auch persönlich! Besuchen Sie den GRÜNEN Wahlstand am 5. 9. vor dem Biomarkt in Niederkassel, Hauptstr. 33, 10-16 Uhr.

Kommunalwahl im Zeichen von Corona

Es gibt kein Weiter-So – Corona hat uns etwas beigebracht. Wagen wir Neues!

Gibt es noch das Planen des normalen Alltagslebens? Mutter Natur hat in ihr Waffenarsenal gegriffen und uns ein Virus geschickt, das den Menschen alle Ampeln auf ROT geschaltet hat, STOP! Wir wussten es vorher, dass die Ausbeutungsstrategie unserer Art die Lebensbedingungen sämtlicher Arten auf der Erde, unsere eingeschlossen, bedroht. Wir wussten, es ist 5 vor 12 in Sachen Klimawandel – in einem Zeitungsartikel stellten führende Wissenschaftler die Weltuntergangsuhr sogar auf 100 Sekunden vor Mitternacht: wir haben es mit einem inakzeptablen Zustand der Erde zu tun: die Gefahr, dass sich die Menschheit auslöscht ist so groß wie nie. Das wissen wir schon lange und blenden aus und machen weiter so. Ein kleines Virus und seine Bedrohung aber schaffen es – fast von jetzt auf gleich hält die Welt inne, stoppt Flug- und Autoverkehr, legt alle Kreuzfahrtschiffe lahm und lässt die Luft aufatmen und uns nach anfänglichem Erschrecken mit ihr. Und wir erleben staunend, wie plötzlich die Wirtschaft gedrosselt werden darf, unsere heilige Kuh, wie das Virus unseren Blick richtet auf unmögliche Produktions- und Unterbringungsverhältnisse zu Erntezeiten in der Landwirtschaft und in der Fleischindustrie z.B. und auf längst fällige politische Regelungen und marktwirtschaftliche Konsequenzen.

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Lockdown-Einschränkungen ertragen wir mehrheitlich geduldig, wünschen uns aber unser altes Leben zurück und denken dabei an alle seine Annehmlichkeiten. Werden wir auch bereit sein, Konsequenzen aus unseren neuen Erfahrungen zu ziehen? Werden wir beherzigen, dass es ein Weiter-So nicht geben darf?

Unser Grünes Parteiprogramm hat bereits sehr früh auf die Verantwortung gegenüber den Enkeln hingewiesen. Es reicht nicht länger, unser Häuschen zu vererben, wir brauchen eilige Reparaturen am Weiter-So. Das hat Auswirkungen bis in die Kommunalpolitik. Auch unser Niederkassel gilt es zu bewahren in seiner Lebensqualität. Da heißt es, Entscheidungen zu treffen auch gegen unser 1. Gebot vom Wirtschaftswachstum. Wir werden weniger Autos brauchen müssen und weniger neue Brücken und Autobahnen, genau in die Umwelt eingeplante neue Siedlungen, mehr Konzentration auf regionale Produkte und keine Erweiterung gefährlicher Industrien. Wir brauchen mehr Verantwortung weit über unseren eigenen Lebensbereich hinaus.

Es gibt kein Weiter-So – Corona hat uns etwas beigebracht. Wagen wir Neues! Vergessen wir neu Gelerntes nicht bei unseren Wahlentscheidungen im September! Es muss sich etwas ändern. Wir müssen etwas ändern.

Radtour zu den Kriegsdorfer Selbsterntegärten und zum verpackunsgfreien Laden in Spich (ca. 35 km)

Sonntag, 06.09.2020 um 11.00 Uhr

Treffpunkt: Marktplatz Niederkassel Rheidt

Dauer ca. 4 Stunden

Wir er-fahren Schönes und Interessantes rund um Niederkassel! Die Grünen Niederkassel radeln mit Ihnen entspannt auf ebenen Wegen zu spannenden Orten außerhalb Niederkassels. Wir besichtigen u.a. die Selbsterntegärten in Kriegsdorf, begutachten die Radverbindung von Rheidt zum Bahnhof in Spich und besuchen den neuen verpackungsfreien Laden „Einfach Lose“. Er macht extra am Sonntag für uns auf.

Für Expertenwissen rund um neue Radwege oder das Radfahren allgemein freuen wir uns über die Mitfahrt von Dr. Peter Lorscheid, Ortsgruppensprecher des ADFC Niederkassel. Nach der Rückkehr erholen wir uns bei Wasser oder Radler in einem Biergarten und tauschen uns über unsere Aktivitäten und Ideen aus.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung, etwas zu trinken für die Fahrt und genügend Verpackungen zum Shoppen mit! Eine Maske zum Betreten des Ladens bitte nicht vergessen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt: ulrich.buchholz@grueneniederkassel.de , 0151 – 25 13 67 81

Besuchen Sie DIE GRÜNEN Niederkassel vor Ort: 29.8. in Rheidt, Netto und 5.9. Niederkassel, Biomarkt

Mit dem Slogan „Zukunft entscheidet sich hier“ verdeutlichen die GRÜNEN ihren Willen, in Niederkassel etwas zu verändern. Sie setzen sich dafür ein, dass bei allen Entscheidungen der Stadt klima- und umweltfreundlichere Lösungen bevorzugt werden. Die Deckung der Bedürfnisse darf nicht zu einer Belastung der folgenden Generationen führen, weder ökologisch noch wirtschaftlich. Besonderen Wert legen die GRÜNEN dabei auf umweltfreundliche Mobilität, soziale Wohnungspolitik, gute Bildung, die Vielfalt und Beteiligung aller gesellschaftlicher Gruppen, eine moderne Stadtverwaltung, flächendeckende Digitalisierung und digitales Lernen sowie den Erhalt der Artenvielfalt. Mit dem NEIN zur Rheinquerung 553 und dem NEIN zur PCC und allen anderen potenziell gefährlichen Industrieanlagen setzen sie sich für die Belange der Bürger*innen ein. Die Details finden Sie auf der Homepage www.grueneniederkassel.de

Die GRÜNEN beantworten Ihre Fragen gerne auch persönlich! Besuchen Sie sie am GRÜNEN Wahlstand am 29. 8. vor Netto in Rheidt, Am alten Pfarrhof, 10 - 16 Uhr und am 5. 9. vor dem Biomarkt in Niederkassel, Hauptstr. 33, 10-16 Uhr.

- www.facebook.com/GrueneNiederkassel

- www.twitter.com/Gruene_NDK

- www.instagram.com/die_gruenen_niederkassel

- www.grueneniederkassel.de

- ortsverband@grueneniederkassel.de

Unser Plakat und Ihr! Teilt Eure Fotos mit uns!

Macht ein Foto von Euch mit unseren Großplakaten

Die GRÜNEN in Niederkassel verzichten in diesem Jahr auf die für viele Menschen als störend empfundenen Wahlplakate an Bäumen und Verkehrsschildern. Dennoch finden sich zwei Großplakate im Stadtbereich und um genau diese dreht es sich bei einer neuen Fotoaktion der GRÜNEN.

Macht ein Foto von Euch mit unseren Großplakaten, das kreativ/lustig/schön/frech ist und teilt dieses per Facebook, Twitter oder Instagram mit uns.

Die Plakate befinden sich in Niederkassel auf der Hauptstraße in Richtung Feldmühlenstraße zwischen Kreisel und DRK sowie in Rheidt auf der Deutzer Straße/Ecke Akazienstraße.

Wir freuen uns auf Eure Kreativität!

Links:

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Niederkassel – eine Stadt zum Leben - OHNE Querspange

Die GRÜNE ist die einzige Partei, die auf allen politischen Ebenen (Stadt, Land und Bund) klar gegen die Autobahnbrücke ist.

Am 30.10.2016 bereits beschließt der Ortsverband Niederkassel von Bündnis 90/DIE GRÜNEN einstimmig als erste Partei die Nullvariante (keine Brücke). Inka Saldecki-Bleck, GRÜNE Stadtratskandidatin aus Ranzel, setzt sich für eine menschengerechte Stadt ein: „Für die Menschen in NDK und Köln-Porz-Langel würde eine solche Brücke massiven Lärm, massive Luftverschmutzung, großen Flächenverbrauch, Zerstörung des bestehenden Landschafts- und Erholungsraums sowie Zerstörung einer Klimaschneise zwischen Köln und Niederkassel bedeuten, nicht zu reden von einem monströsen Bauwerk, das die Landschaft durchschneidet und erheblich eingreift in die Schutzgebiete von Natur und Landschaft.“

Daher war es den GRÜNEN auch wichtig, auf der Demo dabei zu sein. Sven Lehmann, Bundestagsmitglied der GRÜNEN, wies besonders darauf hin, dass es bei dem NEIN zur Brücke darum geht, dass GAR KEINE neue Autobahnbrücke in der Region gebaut wird. Sondern dass die Alternativen stark gemacht werden wie die Verlängerung der Stadtbahn von Bonn über Niederkassel nach Köln über den Rhein oder die Ertüchtigung der Rodenkirchener Brücke. Er mache sich dafür stark, dies auch in Berlin im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans einzubringen.

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Die Grünen Niederkassel setzen auf den ÖPNV gegen den Verkehrsinfarkt. Der öffentliche Nahverkehr soll Vorrang vor dem PKW-Individualverkehr haben. In Zusammenarbeit mit dem Kreis, den Städten Köln und Bonn haben sie für den rechtsrheinischen mit dem Schiff anlandenden Güterverkehr eine verkürzte Schienenstreckenführung von der Evonik in Lülsdorf entlang der Trasse der nördlichen Umgehungsstraße mit einer Schieneneinfädelung zwischen Wahn und Spich vorgeschlagen. Dadurch wird die bestehende Bahntrasse in Niederkassel für eine Stadtbahntrasse frei.

Die GRÜNEN möchten Niederkassel als lebenswerte Stadt erhalten; sie soll nicht nur eine Durchfahroption sein. Niederkassel braucht keine Autobahnquerung. Die GRÜNEN engagieren sich weiterhin dagegen.

Radeln Sie mit!

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Niederkassel laden ein

Radtour zu den Kriegsdorfer Selbsterntegärten und zum verpackunsgfreien Laden in Spich (ca. 35 km)

Sonntag, 06.09.2020 um 11.00 Uhr

Treffpunkt: Marktplatz Niederkassel Rheidt

Dauer ca. 4 Stunden

Wir er-fahren Schönes und Interessantes rund um Niederkassel! Die Grünen Niederkassel radeln mit Ihnen entspannt auf ebenen Wegen zu spannenden Orten außerhalb Niederkassels. Wir besichtigen u.a. die Selbsterntegärten in Kriegsdorf, begutachten die Radverbindung von Rheidt zum Bahnhof in Spich und besuchen den neuen verpackungsfreien Laden „Einfach Lose“. Er macht extra am Sonntag für uns auf.

Für Expertenwissen rund um neue Radwege oder das Radfahren allgemein freuen wir uns über die Mitfahrt von Dr. Peter Lorscheid, Ortsgruppensprecher des ADFC Niederkassel. Nach der Rückkehr erholen wir uns bei Wasser oder Radler in einem Biergarten und tauschen uns über unsere Aktivitäten und Ideen aus.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung, etwas zu trinken für die Fahrt und genügend Verpackungen zum Shoppen mit! Eine Maske zum Betreten des Ladens bitte nicht vergessen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt: ulrich.buchholz@grueneniederkassel.de , 0151 – 25 13 67 81

Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid traf sich zum Informationsaustausch mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Sie sind sich einig: Wir wollen Bürger und Natur vor einer Störfallanlage im dicht besiedelten Lülsdorf schützen!

Die Firma PCC SE plant in Lülsdorf auf dem Gelände der Evonik eine Anlage zur Produktion und weitere fünf Anlagen zur Weiterverarbeitung von Ethylenoxid. EO ist ein hochexplosives, giftiges und krebserregendes Gas. Auf einer Informationsveranstaltung der PCC und in zahlreichen Artikeln in der örtlichen Presse wurde informiert und heftig diskutiert. Sehr schnell gründeten die besorgten Niederkasseler*innen auch die Bürgerinitiative gegen Ethylenoxid, einen Verein und wurden Mitglied im BBU (Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz). Aktuelles Beispiel für die Gefahr war die Explosion einer EO-Anlage im Januar 2020 in Spanien mit 3 Todesopfern. Ein Anwohner wurde in seiner 2,5 km entfernten Wohnung von einer 800 kg schweren Metallplatte erschlagen.

Die BI wünscht sich eindeutige Stellungnahmen der Niederkasseler Politiker*innen

Eins der Anliegen der BI ist, die Niederkasseler Politiker*innen zu eindeutigen Stellungnahmen aufzufordern und bei der Kommunalwahl am 13.9. die Wahlentscheidung von der Positionierung zu Ethylenoxid abhängig zu machen. Die Niederkasseler GRÜNEN suchen den Kontakt zu Bürger*innen und Initiativen, die sich für eine klima- und umweltfreundliche Stadtentwicklung einsetzen. So fand am 10.7. ein Treffen statt. Die Vertreter*innen der GRÜNEN (Tanja Schulten, Sascha Essig, Ralf Droske und Ulrich Buchholz) waren beeindruckt von der Kompetenz und den Materialien der BI Vertreter*innen (Beate Causemann, Eleni Willems, Paul Westfeld und Oliver Wegner). Diese hatten Gefahrenpotenzial, Unfälle, Emissionswerte, Umweltbelastungen recherchiert und aufbereitet. „Die Schaffung von 120 Arbeitsplätzen rechtfertigt nicht, das Wohl von 40.000 Bürgerinnen und Bürger zu gefährden“ lautet ihr Argument zur Arbeitsplatzdiskussion. Die BI weist auch darauf hin, dass die Arbeitslosenquote in Niederkassel trotz Rückgang der Beschäftigten der Evonik in Lülsdorf gesunken ist. Für die GRÜNEN Niederkassel ist klar: JA zur Ansiedlung von nachhaltigen Unternehmen, Läden, Gewerbe und Start-Ups. NEIN zu Vorhaben, die zusätzliche Gefahren für die Niederkasseler Bevölkerung bedeuten. Darum auch NEIN zur EO-Anlage in Niederkassel.

Gegenseitige Unterstützung verabredet

Verabredet wurde der gegenseitige Informations- und Wissensaustausch, gegenseitige Unterstützung bei der Aufklärung der Öffentlichkeit, Impulse im Rahmen der grünen Ausschuss- und Ratsarbeit, Motivation für Einsprüche im Rahmen des Genehmigungsverfahrens und Suche nach guten Ideen für die alternative Standort- und Stadtentwicklung, insbesondere auch zu ungefährlichen Ersatzprodukten. Die Niederkasseler GRÜNEN hoffen dabei auf Unterstützung durch Landes-, Bundes- und Europagrüne.

Ein Wiedersehen einiger Teilnehmer*innen des Treffens gab es am 14.8. in Langel bei der erfolgreichen Demo gegen ein weiteres Großprojekt, die geplante Rheinspange 553, das ebenfalls von der BI gegen EO und den Niederkasseler GRÜNEN abgelehnt wird.

Mehr Infos und Kontakt: www.eo-nein-danke.de, www.grueneniederkassel.de

Die GRÜNEN Niederkassel verzichten auf Wahlplakate an Bäumen und Verkehrsschildern

Lediglich zwei Großplakate werden an den Durchgangsstraßen in Niederkassel-Ort und Rheidt aufgestellt.

Anlässlich der Kommunalwahl am 13. September werden viele politische Parteien in den nächsten Wochen wieder eine Vielzahl ihrer Wahlplakate an Bäumen, Laternenmasten und Verkehrsschildern im Stadtgebiet aufhängen. Dies gefällt nicht jedem, denn mitunter behindern die Plakate die Geh- und Radwege, werden aufgrund der Häufung als störend empfunden oder führen zu einer Ablenkung der Verkehrsteilnehmenden. Außerdem entsteht ein beachtlicher Müllberg nach dem Ende der Wahlkampfzeit und Reste der Befestigungsmaterialien werden oft an den Masten oder Bäumen zurückgelassen. Die GRÜNEN Niederkassel haben sich daher entschieden, auf Plakate an Bäumen und Verkehrsschildern und in den Ortsteilzentren zu verzichten. Lediglich zwei Großplakate werden an den Durchgangsstraßen in Niederkassel-Ort und Rheidt aufgestellt. Ralf Droske, Kandidat für den Stadtrat und Initiator dieser Idee, erklärt: „Wir setzen den Schwerpunkt unserer Wahlwerbung in die örtlichen Online- und Printmedien. Damit unterstützen wir die lokalen Unternehmen und entlasten die Umwelt.“

Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für den Umwelt- /Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrates am 18.8.20

1. Zur Zukunft des Evonik-Geländes: Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans

Für den nächsten Umwelt- /Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrates am 18.8.20 beantragt die Grünen-Fraktion die Aufstellung eines Bebauungsplans für den südlichen Bereich des Evonik-Geländes. Mit der Aufstellung eines Bebauungsplans möchte die Fraktion erreichen, dass der Industrie- und Chemiestandort im Einklang mit sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen sowie den Wohn- und Schutzbedürfnissen der Bevölkerung weiterentwickelt wird. Dazu sollen die jetzigen Brachflächen nahe der Wohnbebauung in Niederkassel für kleingewerbliche, gewerbliche und Logistik-Nutzung weiterentwickelt werden. Durch die Festsetzung von Gewerbeflächen wird ein ausreichender Abstand zwischen Wohnbebauung und Chemiestandort gewährleistet und die Schutzbedürfnisse der Bevölkerung gesichert.

Die Evonik plant seit einigen Jahren, den Standort Lülsdorf über die bisherige Chemie-Produktion hinaus zu entwickeln. Dafür ist vorgesehen, die vorhandene Nutzung um ein Containerterminal, Gleisanlagen sowie Bauflächen für Logistik- und Chemieunternehmen, chemie-affine Produktionsbetriebe und kleinteiliges Gewerbe zu ergänzen. Für die Ansiedlung neuer Chemieproduktionen ist der Standort aufgrund der in den letzten Jahrzehnten immer weiter gewachsenen unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung nicht geeignet. Tanja Schulten, Fraktionssprecherin im Umwelt-/Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrates erklärt: „Wir haben uns ja bereits sehr frühzeitig für den Industriestandort von Evonik ausgesprochen, aber wir lehnen Vorhaben ab, die zusätzliche Gefahren für die Niederkasseler Bevölkerung bedeuten. Die Überlegungen zur Entwicklung einer Produktionsanlage für das hochgiftige und hochexplosive Ethylenoxid sind daher für uns abwegig, da sie in keinster Weise den Wohnbedürfnissen der Niederkasseler Bevölkerung Rechnung tragen und eine nachhaltige Stadtentwicklung erheblich einschränken würden.“

2. Verkehrsberuhigung für die Porzer Str. in Ranzel

Das Einkaufszentrum in Ranzel erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit sowohl in Niederkassel als auch im Umland. Damit verbunden ist allerdings auch eine deutliche Zunahme des Verkehrs über die Porzer Straße. Sascha Essig, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Leidtragende sind die dortigen Anwohner. Besonders belastend ist der Schwerlastverkehr, der die ansässigen Gewerbe und Geschäfte in den Früh- und Abendstunden beliefert. Um die Anwohner hier zu entlasten und die Verkehrssicherheit zu verbessern, sollte der Lieferverkehr künftig nur noch über die Feldmühlestraße erfolgen.“ Um die Verkehrssicherheit an der Porzer Str. insgesamt zu verbessern, bietet sich an, auch eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h vorzunehmen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer ist außerdem die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen zu prüfen und umzusetzen.

Demonstration gegen die Rheinspange 553 am 14.08.2020

DIE GRÜNEN Niederkassel fahren ab Mondorf mit dem Rad

Die GRÜNEN Niederkassel rufen zur Teilnahme an der Demo auf. „Wir müssen darauf aufmerksam machen, dass die Rheinquerung viele Gefahren für das Wasser- und Naturschutzgebiet birgt. Besonders in Zeiten der Klimaerhitzung muss es doch allen auffallen, dass kühlende Kaltluftschneisen erhalten werden müssen. Sie würden von der Brücke zerstört werden,“ erklärt Sascha Essig, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Start der Demo ist um 14:30 Uhr am Eulenplatz in Langel. Beendet wird sie mit einer Abschlusskundgebung am Lülsdorfer Retentionsbecken, wo die Brücke bei einer möglichen „Nord-Trasse“ zwischen Langel und Lülsdorf gebaut werden könnte. Zahlreiche Prominente aus den Bereichen Politik/Verkehr/Naturschutz werden mit Vorträgen und Statements vertreten sein. Erwartet werden von den GRÜNEN das Bundestagsmitglied Sven Lehmann sowie Markus Politz, Sabine Hammer (BUND) und weitere.

Niederkassel braucht keine Autobahnquerung. Daher demonstrieren Sie mit! Die Grünen fahren gemeinsam mit Ihnen mit dem Rad nach Langel.

Treffpunkte:

Mondorf, Fähranleger, Abfahrt 13.00

Rheidt, Marktplatz, Abfahrt 13.15

Lülsdorf, Kreisverkehr, Parkplatz Einkaufszentrum, 13.45

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: Ortrun.eckhoff@grueneniederkassel

Achtung! Wegen der Corona-Pandemie bittet der Veranstalter Besucher und Teilnehmer an der Demo ausdrücklich darum, die Maskenpflicht und Sicherheitsabstände einzuhalten! Den Anweisungen von Polizei und Ordnern sind unbedingt Folge zu leisten!

Radeln ohne Alter für ein mobiles Niederkassel!

Gute Nachrichten: Die GRÜNEN Niederkassel spenden Garagenmiete für die Rikscha. Verein erstellt Konzept für Rikscha-Fahren in Corona-Zeiten

Radfahren wird immer selbstverständlicher in einer nachhaltigen Region. Doch nicht alle Menschen können selber fahren. Manche sind zu alt, andere haben ein Handicap oder sind unsicher. Da hilft die Idee „Radeln ohne Alter“. Diese Initiative unternimmt Rikscha-Fahrten mit Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist. Gefahren werden die Rikschas von Menschen, die Zeit schenken wollen, sich für nachhaltige Mobilität und inklusive Städte und Quartiere einsetzen. Eine Rikscha fährt bereits in und um Niederkassel.

Die Idee kommt aus Dänemark. In vielen Städten gibt es „Radeln ohne Alter“ mit dem Motto „Für das Recht auf Wind in den Haaren“. Schönes Beispiel ist der Verein „Radeln ohne Alter Bonn“, der 2017 mit Erfolg gestartet ist. Inzwischen betreut „Radeln ohne Alter Bonn“ mehrere Rikschas von Senioreneinheiten sowie 5 eigene Rikschas. Eine davon ist nach Niederkassel ausgeliehen.

GRÜNE spenden Garagenmiete über 720€ für die Rikscha

Lange hat das Team um Vorstandsmitglied Liane Neubert nach einer günstig gelegenen Garage für die Rikscha gesucht und endlich gefunden. Doch der Verein hat lediglich Einnahmen durch Mitgliederbeiträge und Spenden. Da fällt es schwer, die Garagenmiete aufzubringen. Ulrich Buchholz, der schon mehrmals zusammen mit Liane Neubert und anderen aktiven Pilot*innen in Niederkassel die Rikscha zum Probefahren vorgestellt hat und auch zum Pilotenteam gehört, gab das Problem in der Mitgliederversammlung der Niederkasseler GRÜNEN weiter. Die finden die Idee schon lange gut und unterstützten das Projekt gerne mit einer Garagenmiete fürs Jahr 2020 in Höhe von 720 EUR. Vorstandmitglied Neubert beim Treffen mit Vertreter*innen der GRÜNEN zur symbolischen Spendenübergabe und Fototermin: „Das ist uns eine große Hilfe. Danke an die Niederkasseler GRÜNEN.“

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Und noch eine gute Nachricht gibt es von „Radeln ohne Alter“. Das Fahren geht nach der Corona-Pause weiter. Das Technik-Team hat bei allen Rikschas eine Schutzscheibe zwischen Gästen und Pilot*in installiert, und es gibt ein Schutzkonzept, das mit Beteiligten abgesprochen ist.

„Radeln ohne Alter“ ist eine Bereicherung für Niederkassel. Menschen ein Gefühl von Freiheit zu verschaffen, ihnen zu helfen, ein aktiver Teil der Gesellschaft zu bleiben, Ausflüge an den Rhein, ins Lieblingscafé oder an geliebte Orte zu unternehmen, voneinander zu lernen, gemeinsam was zu unternehmen und gemeinsam Spaß zu haben. „Radeln ohne Alter“ Niederkassel freut sich über Menschen, Vereine, Einrichtungen, Sponsoren in Niederkassel, die die Idee „Radeln ohne Alter“ gut finden, mitmachen, mitfahren oder unterstützen wollen.

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Radeln ohne Alter Niederkassel:
Liane Neubert
liane@radelnohnealter.de
Mitglied des Vorstands Radeln ohne Alter Bonn e.V.
Kapitänin Seniorenresidenz Mondorf
Radeln ohne Alter Bonn, www.radelnohnealter.de/bonn
Interview mit Natalie Chirchietti bei Engagement Global (Initiatorin des Bonner Vereins RoA), https://blog.engagement-global.de/blog-artikel/radeln-ohne-alter-fuer-ein-mobiles-bonn.html

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Vorhang auf für eine Niederkasseler Stadtbahn nach Köln bzw. Bonn - anstatt einer zusätzlichen Autobahnquerung

So lautet das Motto sowohl der Niederkasseler Grünen als auch der vernetzten Kölner und Niederkasseler Bürgerinitiativen (BI).

Aus diesem Grund trafen sich mehrere Mitglieder des Ortsverbandes der Niederkasseler Grünen, darunter Uli Buchholz, Tanja Schulten, Ortrun Eckhoff und Sascha Essig, in der Ranzeler Gaststätte "Zur Krone" zu einem Meinungsaustausch mit den Sprecher*innen der drei Bürgerinitiativen, Clemens Rott, (BI Porz-Langel gegen die Autobahnquerung Rheinspange 553), Susanne Reiß-Kober, (BI Niederkasseler Bürger gegen die Brücke) und Gerhart Renner, (BI Umweltfreundliche VerkehrsInfrastruktur für den Raum Köln-Bonn-Niederkassel-Troisdorf, BI-UVI), parallel auch Sprecher der Vernetzung Kölner und Niederkasseler Bürgerinitiativen.

Ist den Niederkasseler Bürgerinnen und Bürgern eigentlich klar, welch ein Monstrum diese Autobahnbrücke ist? Eine Autobahnbrücke ist ca. 40 m breit. Der Flächenverbrauch im für das Städteklima so wichtigen rechtsrheinischen Kaltluftentwicklungsgebiet zwischen Niederkassel und Köln wäre gerade in Zeiten des für Köln ausgerufenen Klimanotstandes katastrophal: Flächen in der Größenordnung von etwa 300 Fußballplätzen gingen bei einer Trasse im Norden verloren, so Clemens Rott von der Langeler BI : „In Köln kämpft man jahrelang um 3 Fußballfelder, die der FC bauen möchte, und hier soll viel mehr Fläche verbaut werden.“ Für die Niederkasseler GRÜNEN ist die geplante Querung 553 nicht akzeptabel. „Die von den Planern ausgerechneten 40.000 zusätzlichen Fahrten, die durch die Brücke erst entstehen, entsprechen nicht mehr dem modernen Verständnis einer Mobilitätswende. Wir wollen nicht mehr Emissionen durch Lärm und Schadstoffe, sondern weniger," fordert Stadträtin Tanja Schulten von den GRÜNEN. „Niederkassel muss in allen Gebieten GRÜNER werden, damit es eine lebenswerte Stadt für alle bleibt. Deshalb benötigen wir die Nullvariante – also gar keine Querung,“ ergänzt der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Sascha Essig.

Um gemeinsam mehr Kraft zu entwickeln, haben sich die drei vernetzten Bürgerinitiativen mit den GRÜNEN getroffen. Ein Tipp von Gerhart Renner von der BI-UVI: „Schreiben Sie an den Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin verkehrsausschuss@bundestag.de , denn dieser entscheidet letztendlich über den Bau der Brücke. Dort, fernab von unserer Heimat, entscheiden die Politiker über unser Zuhause.“ Damit dies nicht so bleibt, planen die Bürgerinitiativen mehr Öffentlichkeitsarbeit und eine die Bevölkerung sensibilisierende Aufklärungs-Demo. Der Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben.

Autobahn zwischen Rheidt und Niederkassel

Interessanterweise sinkt das Entsetzen der Niederkasseler über die Brückenpläne, je weiter man in den Süden fährt. Aber die Trassenfindung wird erst im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Es kann auch so kommen, dass die Autobahn nahe des Rheidter Werths zwischen Rheidt und Niederkassel gebaut wird. Die Ruhe und der Naherholungswert fänden ein jähes Ende. Um dies den Bürger*innen des Südens klarer zu machen, empfehlen die Bürgerinitiativen den Film zur Brücke (www.grueneniederkassel.de oder auf der BI Langel-Homepage www.rheinspange.org ). Hier wird die Brücke in Bild und Lärm simuliert. Wichtig: Den Ton anstellen! Beachten Sie die künftige Lautstärke für die Region. Susanne Reiß-Kober von der Niederkasseler BI Bürger gegen die Brücke plant eine Bürgerversammlung in Rheidt oder Mondorf, um gerade auch die Menschen in den südlich gelegenen Stadtteilen zu sensibilisieren.

Die GRÜNEN in Bund und Land erhöhen ebenfalls den politischen Druck im Kampf gegen die geplante Autobahnrheinbrücke 553. "Wir fordern den Stopp der bisherigen Planungen und werden dies auch bei der Bildung einer neuen Bundesregierung als Forderung einbringen", sagte der Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann in einer Pressemeldung vom 19.6.

In Zeiten des Klimanotstandes ist eine umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur nicht mehr möglich, indem man wie im letzten Jahrhundert nur noch mehr Autobahnen für noch mehr Autos baut. Um „hier und jetzt“ die Verkehrswende zu schaffen, haben sich alle Beteiligten anstatt der geplanten Autobahnbrücke die baldige Realisierung der dringend benötigten Niederkasseler Stadtbahn zwischen Köln und Bonn zum Ziel gesetzt.

Bürgerinitiative Bürger-gegen-die-Brücke www.buerger-gegen-die-bruecke.de

Bürgerinitiative Umweltfreundliche VerkehrsInfrastruktur: BI-UVI.Niederkassel@gmx.de

Bürgerinitiative Porz-Langel gegen die Autobahnquerung 553: www.rheinspange.org

Vernetzung Kölner und Niederkasseler Bürgerinitiativen: gerhart.renner@gmx.de

www.grueneniederkassel.de

Die GRÜNEN Niederkassel schicken 2 Direktkandidat*innen für den Kreistag ins Rennen.

Ortrun Eckhoff, Marketing Managerin und Ralf Droske, der im Bereich sozialorientierte Wohnungspolitik tätig ist, möchten sich für Niederkassel im Kreistag einsetzen. Wichtig ist ihnen insbesondere, die Bedürfnisse der Niederkasseler Bevölkerung im Rhein-Sieg-Kreis deutlich zu machen. Ein Thema, bei denen der Kreistag eine bedeutende Rolle spielt, ist der öffentliche Personennahverkehr. Ralf Droske: „Um eine Mobilitätswende zu erreichen, kann und muss sich der Kreistag dafür einsetzen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel komfortabler und preiswerter werden.“ Ortrun Eckhoff ergänzt als Beispiel: „Wir möchten im Kreistag dafür sorgen, dass die Busverbindungen zu den beiden S-Bahnhöfen in Spich und Wahn verbessert werden, um den Umstieg auf die Bahn attraktiver zu machen.“ www.grueneniederkassel.de

GRÜNE Niederkassel haben ihre Kandidat*innen gewählt

19 GRÜNE Kandidat*innen für den Niederkasseler Stadtrat gewählt und Wahlprogramm für Niederkassel erstellt

Wer soll Niederkassel in die Zukunft steuern? Die GRÜNEN Niederkassel haben in ihrer Mitgliederversammlung 19 GRÜNE Kandidat*innen für den Niederkasseler Stadtrat gewählt. Frauen und Männer sind jeweils gleich oft vertreten. Unter den vorderen Listenplätzen befinden sich sowohl erfahrene weibliche und männliche Ratsmitglieder als auch neue Gesichter.

Allen voran das Spitzenduo: Die GRÜNE Kandidatin auf Listen-Platz 1 ist Tanja Schulten. Die 44-jährige Bautechnikerin wurde bereits vor sechs Jahren in den Rat der Stadt Niederkassel gewählt und engagiert sich besonders in der Bauplanung. Als Mitglied des Bauausschusses und des Umwelt-, Verkehr- und Planungsausschusses hat sie unter anderem erreicht, dass in neuen Bebauungsplänen umweltrelevante Aspekte festgesetzt werden. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Rheinquerung, Standortentwicklung des Evonikgeländes und bezahlbarer Wohnraum.

Auf Platz 2 freut sich Sascha Essig auf weitere spannende Aufgaben im Rat. Er hat mit seinen 48 Jahren bereits 10 Jahre Erfahrung in der Stadtpolitik und ist als Fraktionsvorsitzender in Rat und Verwaltung hoch angesehen: „Ich setze mich für transparente und bürgernahe Politik ein, so dass jeder mitgestalten kann. Zudem plädiere ich für eine durchgängige Nord-Süd-Route für Radfahrer*innen, um mehr Platz fürs Rad zu haben und den Autoverkehr zu entlasten."

Wie wird Niederkassel noch lebenswerter für alle?

Als Grundlage für die politische Arbeit im Stadtrat haben die GRÜNEN ein Wahlprogramm für Niederkassel beschlossen. Das Programm der GRÜNEN steht allen Interessierten auf der Internetseite www.grueneniederkassel.de zur Verfügung.

In einer Präambel und sieben Abschnitten werden Aussagen und Ideen zu allen wichtigen Handlungsfeldern der Kommunalpolitik formuliert. GRÜN ist nicht nur eine bunte Blumenwiese. In allen Bereichen, wie z.B. Klima- und Umweltschutz, Mobilität, Stadtentwicklung mit Bauen und Wohnen oder Bildung sehen die GRÜNEN erhebliches Verbesserungspotenzial in Niederkassel. Aktuelle Themen sind dabei das NEIN zur Rheinquerung, das JA zur Stadtbahn von Bonn nach Köln, das JA zu einem lückenlosen Radwegenetz oder die Förderung der digitalen Bildung. Tanja Schulten: „Niederkassel muss in allen Gebieten GRÜNER werden, damit es eine lebenswerte Stadt für alle bleibt.“ Idee von Sascha Essig für eine Mobilitätswende: „Tempo 30 in den geschlossenen Ortsteilen.“

Die GRÜNEN beteiligen dabei auch in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger. Das gilt für die Projekte der Stadt und auch für die Arbeit der GRÜNEN Niederkassel. Wer Anregungen hat, mitgestalten möchte oder Ideen hat, klima- und umweltfreundliche Ziele in Niederkassel umzusetzen, ist herzlich willkommen, sich an den grünen Ortsverband oder die Ratsfraktion zu wenden.

Dies sind die Kandidat*innen für die ersten 6 Listenplätze der GRÜNEN:

Platz 1: Tanja Schulten aus Lülsdorf

Platz 2: Sascha Essig aus Rheidt

Platz 3: Simone Mazzoleni aus Lülsdorf

Platz 4: Ralf Droske aus Lülsdorf

Platz 5: Inka Saldecki-Bleck aus Ranzel

Platz 6: Ulrich Buchholz aus Rheidt

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