Heimatlosen Hunden wieder Hoffnung schenken

„Hunderunde“ hat die Situation vieler Vierbeiner bereits positiv verändert und soll dies auch in der Zukunft weiterhin tun.

Heimatlosen Hunden wieder Hoffnung schenken

Das Social Business „Hunderunde“ wurde von den beiden Studenten Luis und Fabio in Bonn gegründet. Sie beschlossen sich für Straßenhunde und Hunde aus schlechter Haltung einzusetzen, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. So haben die beiden 22-jährigen Freunde es sich aktuell zur Aufgabe gemacht, Straßenhunde in Rumänien zu unterstützen. In ihrem Onlineshop bieten sie dafür Armbänder zum Verkauf an, durch den die siebentägige Fütterung von einem Straßenhund in Rumänien ermöglicht werden kann. Einen Teil der Verpackung lässt „Hunderunde“ in der Näherei der Caritas-Wertarbeit in Köln herstellen. Die Werkstatt bietet Menschen mit einem Handicap eine angemessene berufliche Bildung und Beschäftigung. Für Fabio eine logische Zusammenarbeit, um den Gedanken „Sozial“ konsequent zu berücksichtigen.

Derzeit läuft zudem eine Crowdfundig Kampagne, um Spenden für ein neues Tierheim zu sammeln. Bei der Kampagne geht es darum, die Tierschutzpartnerin Mirela beim Bau eines neuen Heims für Hunde in Rumänien zu unterstützen. Mirela wohnt derzeit alleine mit 160 ehemalig heimatlosen Hunden in ihrem Haus und auf ihrem Gelände. Das Land Rumänien suchten sich die Gründer ganz bewusst aus, da dort circa 6 Millionen heimatlose Hunde auf Straßen oder in Tierheimen leben. „Es kommt fast täglich zur Tötung vieler Hunde. In Europa ist Rumänien ganz klar eines der problematischen Länder, was die Behandlung von Hunden angeht“, führt Fabio aus.

Inzwischen waren die beiden Tierschützer bereits einige Male vor Ort und versuchen mit der aktuellen Crowdfunding Kampagne eine große Veränderung herbeizuführen. Die Energie, das Social Business neben Studium und Arbeit aufzubauen, nehmen die beiden Jungunternehmer aus der Leidenschaft, sich für die Hunde einzusetzen. „Da nutzen wir auch gerne den Feierabend, das Wochenende oder unsere Freizeit.“

Das Ziel in den nächsten Jahren, ist in erster Linie ein Bewusstsein für eine artgerechte Haltung von Hunden in der Gesellschaft zu schaffen und Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. „Nahziele sind natürlich den Shelter in Rumänien für Mirela aufzubauen und einen Dominoeffekt zu erzielen. Damit meine ich, dass in Rumänien mehr Hunde kastriert werden und die Tierheime besser versorgt werden. So können wir nachhaltig die Situation vor Ort verbessern“, blickt Fabio zuversichtlich in die Zukunft.

Als Business wolle man außerdem auf Messen präsenter werden und auf lange Sicht möglichst Tieren in weiteren (Problem)Ländern helfen.

Wir danken für das Gespräch und wünschen viel Erfolg.
Mehr Infos finden sich unter: https://hunderunde.shop

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