Volleyball: TuS Mondorf verliert im Tie-Break

Am Sonntag musste sich der TuS Mondorf dem FC Schüttorf 09 mit 2:3 geschlagen geben

Volleyball: TuS Mondorf verliert im Tie-Break

Am 31.01 empfing der TuS Mondorf den FC Schüttorf 09 zum dritten Heimspiel in Folge. Die gute Form, in welcher sich das Team von Trainer Tasos Vlasakidis derzeit nach zwei Siegen in Folge befand, sollte gegen das Team aus Schüttorf leider nur bedingt auf das Spielfeld gebracht werden.

Eigenfehler machen es schwierig

Von Beginn an merkte man eine gewisse Zurückhaltung und Unsicherheit im Mondorfer Spiel. In allen Aspekten fehlte der doch eigentlich sehr gut ausgeprägte Spielwitz. Unsichere Annahmen und viele Aufschlagfehler machten es den Gästen leicht, ins Spiel zu finden. Über schnelle Außenpässe machten die Gäste es dem Mondorfer Team schwer, an die Block-Abwehr-Leistung des vergangenen Spiels gegen Warnemünde anzuknüpfen. So geriet das Team aus Niederkassel schnell ins Hintertreffen und verlor den ersten Satz mit 22:25.

Der zweite Satz war eine Spiegelung des ersten Satzes. Auf Schüttorfer Seite schlichen sich nun viele Aufschlagfehler ein, die es dem Heimteam ermöglichten, mit einer passablen Leistung den Durchgang mit 25:22 zu gewinnen. Mondorf war im Spiel angekommen.

Satz drei erinnerte phasenweise an das letzte Heimspiel, das man 3:1 gegen Warnemünde gewinnen konnte. Saubere und stabile Blocks und eine immer besser werdende Annahme ermöglichte es den Mondorfern ihr Spiel aufzuziehen. Bei 16:22 gegen das Team aus Schüttorf sah sich der Co-Trainer der Schüttorfer gezwungen, seine letzte Auszeit zu ziehen, welche im Endeffekt aber nichts gegen einen Satzverlust ausrichten konnte. 25:18 hieß es am Ende aus Mondorfer Sicht.

Chaos zieht Mondorf den Stecker

Satz 4 startete Mondorf stark. 5:2 hieß es bei der ersten Auszeit des Gegners. Trainer Vlasakidis versuchte, seine Spieler vor den jetzt noch schwieriger auszurechnenden Spielern des FC Schüttorf zu warnen, die sich mit aller Macht gegen die sich drohende Niederlage stemmten. Und er sollte Recht behalten. Schüttorf verkürzte den Abstand und ging sogar in Führung. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zwischenzeitlich stand es 19:19. Dann sollte eine blutende Verletzung, ein kurzes Chaos auf und neben dem Spielfeld das Mondorfer Spiel aus der Ruhe bringen. Am Satzende hieß es 27:29 aus der Sicht des unglücklichen Heimteams. Im Entscheidungssatz erwiesen sich die Schüttorfer als entspannter und erfahrener. Am Ende machten zwei Fehler den Unterschied.15:13 gewann das Gästeteam diesen Satz und somit auch das Spiel mit 3:2.

Stimmen zum Spiel:

Außenangreifer Fabian Kaiser: Wir haben phasenweise sehr gut gespielt, hatten aber immer wieder leichte Einbrüche. Das hat unser Spiel über die lange Dauer zu inkonstant gemacht. Schüttorf hat ein starkes Spiel mit einer überragenden Defensive gegen uns gemacht und wir haben es nicht geschafft unsere Führung bis zum Satzende aufrecht zu erhalten. Im fünften Satz kann dann alles passieren. Ich denke mit etwas mehr Blockzugriff über die Mitte, höherem Aufschlagdruck und in den entscheidenden Momenten ein bisschen mehr Glück hätten wir das Spiel auch gewinnen können. Aber egal. Punkt ist Punkt und kommendes Wochenende gibt es die nächste Chance.

Teammanager Klaus Utke: Knappes Ding... Leider haben wir nicht konstant die Leistung von letzter Woche aufs Parkett gezaubert. Nach schwachem Start ins Spiel steigern wir uns, vor allem in Satz 2 und 3. Haben in Satz 4 die Chance, das Match zu gewinnen, aber machen die Big-Points nicht. Im Tie-Break lange gleichauf dann setzt sich Schüttorf entscheidend ab und gewinnt das Spiel. Wir waren zu inkonstant übers gesamte Spiel. In allen Mannschaftsteilen geht da mehr. Das ist mittlerweile unser Anspruch. In den ersten 3 Spielen des neuen Jahres gegen gute Teams 7 Punkte geholt, damit können wir gut leben. Nächsten Sonntag kommt mit dem Titelkandidaten Lindow-Gransee allerdings ein anderes Kaliber. Wenn wir bestehen wollen, dann müssen wir uns in allen Elementen steigern und am Limit spielen. Daran werden wir arbeiten.

Fotos vom Rotkäppchen zum Spiel:

Fotos von Stefan Hahne zum Spiel:

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