Bodenschwellen auf der Markusstraße komplett fertiggestellt

Nach einem Unfall auf der Markusstraße beim Jugendclub Widdig im vergangenen Jahr, bei dem ein Kind verletzt wurde, wurde nun gehandelt. Bodenschwellen und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h sollen für mehr Sicherheit sorgen.

Bodenschwellen auf der Markusstraße komplett fertiggestellt

Der Unfall rüttelte 2018 vor allem die Jugendlichen auf. Sie erkannten die Gefahrenquelle vor dem Jugendclub Widdig schnell, denn um in den Jugendclub, mit seinen zahlreichen Freizeitangeboten zu kommen, muss die vielbefahrene Markusstraße überquert werden. Gravierend dabei: Die aus Lülsdorf kommenden Autofahrer sahen bei bis dahin zulässigen 50 km/h die querenden Kinder sehr spät.

Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments Niederkassel nahmen es selbst in die Hand: Anfang des Jahres stellten sie einen Antrag zur Verkehrssicherheit, der vom Rat der Stadt und den zuständigen Ausschüssen unterstützt und bewilligt wurde. Der Antrag sah vor, zwei Aufpflasterungen in Straßenbreite vor dem Jugendclub aufzubringen.

Die Maßnahmen wurden umgesetzt. Eigentlich eine gute Sache, aber…?

Obwohl die Maßnahmen mit der positiven Absicht umgesetzt wurden, gab es erstmal einen Aufschrei in den Social-Media-Plattformen. Dort sprach man von fliegenden Autos und großen Gefahrenquellen. Vor allem weil die „Hubbel“ nicht direkt komplett fertiggestellt worden sind.

Hier sind ein paar Bilder für euch, die unser Leser Uli Klein uns zur Verfügung gestellt hat:

Der Aufschrei entstand vor allem, weil man mit dem Aufstellen der Verkehrsschilder zu Beginn nicht nachgekommen war. Mittlerweile wurden die Verkehrszeichen, wenn auch noch provisorisch, angebracht:

Das Gefahrenzeichen 136 („Achtung Kinder“) warnt davor, dass sich hier Kinder auf der Straße befinden oder darüber laufen können. In einigem Abstand vor den Bodenschwellen steht nun das Gefahrenzeichen 112 („Unebene Fahrbahn“) und das Vorschriftzeichen zulässige Höchstgeschwindigkeit 20 km/h. Wer derzeit die komplette Markusstraße, von Lülsdorf oder von Ranzel kommend befährt, dürfte demnach nicht mehr als 20 Stundenkilometer auf dem Tacho haben.

Wenn schon, denn schon…

Zusätzlich zu dem Antrag der Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments wurde sogar noch eine weitere Bodenschwelle in Höhe des Kindergartens Markusstraße angebracht. Diese dient dazu, den von Lülsdorf kommenden Verkehr auf 20km/h abbremsen zu lassen, damit der in einer Kurve liegende und schlecht einsehbare Fußgängerüberweg gefahrlos begangen werden kann.

machPuls bedankt sich bei Michael Böhnke und Uli Klein für ihre Kommentare und Fotos unter diesem Impuls! Was sagt ihr zu den Maßnahmen? Postet gerne eure Kommentare.

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