Rheidt: Verkehrserziehung im Kindergarten

Interessiert und wissbegierig folgten die Kinder des Kath. Kindergartens St. Dionysius den Ausführungen der Polizeibeamtin zur Verkehrssicherheit.

Rheidt: Verkehrserziehung im Kindergarten

Am Dienstag den 15. März 2022 besuchte die Polizei, in Person von Polizeihauptkommissarin Heike Jakob aus Siegburg, den Kath. Kindergarten St. Dionysius in Niederkassel-Rheidt. Anlass war eine frühzeitige kindgerechte Verkehrserziehung der Beamtin für die Kinder.

Ziel des etwa einstündigen "Verkehrstraining" der Vorschulkinder ist, die Kinder auf ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr vorzubereiten. Spätestens dann, wenn die Kinder ihren Schulweg alleine bewältigen müssen, sollten sich die Kinder im Straßenverkehr zurechtfinden.

17 Vorschulkinder sowie seitens der KiTa Andrea Ringhausen und Stefanie Hoffmann beteiligten sich an der Verkehrserziehung, die leider bei leichtem Nieselregen durchgeführt wurde.

Theoretischer Teil der Verkehrserziehung

Den theoretischen Teil der Unterrichtung bestand darin, dass Heike Jakob Infos zur Polizei preisgab und unter anderem die mitgeführten Ausrüstungsgegenstände präsentierte. Ein absolutes Highlight für die Kids, die ihnen dabei auch gleichzeitig die Scheu vor der Polizei nahm. Des Weiteren wurde das Thema Notruf behandelt, wo die Kids die Fragen der Beamtin wie aus der Pistole geschossen beantworten konnten. Grund war, dass am Vormittag des gleichen Tages ein Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr, ebenfalls diese Thematik behandelte.

Beim Thema Anschnallpflicht im Fahrzeug veranschaulichte Kollege "Paule", ein Polizei-Teddy, der mal ohne und mit Gurt auf dem Bobbycar seine Fahrten machte, was für Auswirkungen bei einem Auffahrunfall zu erwarten sind. Last but not least folgte die Thematik der Warnweste. Verkehrsteilnehmer/innen können Personen mit Warnweste viel schneller in der dunkleren Jahreszeit erkennen und ihr Fahrverhalten darauf einstellen. Alle Kinder erhielten anschließend von der Beamtin einen reflektierenden Überwurf als Geschenk.

Praktischer Teil der Verkehrserziehung

Nach der Theorie ging es zur Praxis. Hier folgten unter anderem Verhaltensregeln zwischen Gehweg und Fahrbahn, dass Bordsteine auch Stolpersteine sein können, richtiges Schauen beim überqueren einer Straße, sowie das überqueren von Fahrbahnen an gesicherten und ungesicherten Stellen (mit und ohne Ampelregelung). Außerdem Hinweise und Tipps beim rückwärts ausparken eines Kraftfahrzeugs.

Zum Abschluss gab es noch einen Elternbrief mit Verhaltensregeln für die Kinder mit der Bitte um Beachtung. Die Kids erhielten alle noch ein auszumalendes Bild eines Polizeiautos mit der Notrufnummer, welches sie zu Haus ausmalen konnten.

Die Unterweisung soll die Kinder ermuntern zur Selbständigkeit im Straßenverkehr. Wichtig ist, dass Erwachsene in allen Verkehrslagen als Vorbild fungieren, ob zu Fuß oder im Kraftfahrzeug.

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