Neue Radroute für Niederkassel

Der „Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität“ des Planungs- und Verkehrsausschusses hat das sonnige Wetter genutzt, um ein neues Konzept für eine Radroute auszutesten.

Neue Radroute für Niederkassel

In der Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses im März 2021 wurde das Konzept „Radnetz PLUS: Fähre – City – Bahnhof“ beschlossen. Mit diesem Konzept soll eine Radroute umgesetzt werden, auf der Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene, Freizeitradler und Berufspendler nah an den Stadtzentren und Einkaufsmöglichkeiten, aber dennoch abseits der Hauptstraßen geschützt fahren können. Die Abschnitte dieser Radroute in Niederkassel, Ranzel und Lülsdorf nahm der Arbeitskreis am Mittwoch vor Fronleichnam unter die Räder.

Auch die anstehenden Maßnahmen zum Neubau der Deutzer Straße zwischen Rheidt-Nord und Niederkassel-Süd ließ sich der Arbeitskreis durch die Leiterin des Fachbereichs 7 Liegenschaften / Tiefbau, Frau Kreikemeyer, ebenso erläutern wie geplante neue Stationen für das RSVG-Bike z.B. an der Fähre in Lülsdorf. Hier sind viele Bürgeranregungen eingegangen, welche nun zum großen Teil umgesetzt werden.

Sicherheit geht vor

Die Bedeutung eines sicheren Schulweges für Rad fahrende Schulkinder war ein besonderes Anliegen des Leiters des Fachbereichs 4, Schule, Sport, Kultur und Soziales, Armin Wallraff. Der begeisterte Rennradfahrer Wallraff konnte den Mitgliedern viele gute Tipps und Hinweise geben.

Nach einer kurzen Rast am Myriameterstein am Fuß der „Walter-Esser-Brücke“, welcher die Strecke nach Basel mit 500 km und nach Rotterdam mit 327 km teilt, wurde die Uferstraße befahren und so gleich eine weitere aktuelle Diskussion aus den Ausschüssen zu Fahrradstraßen und Schutzstreifen mit Pedalkraft am eigenen Leib erfahren. Peter Lorscheid vom ADFC wies während der Befahrung auf besondere Problempunkte hin.

Die Ortsbesichtigung brachte ein besseres Verständnis

Dano Himmelrath, der Vorsitzende des Planungs- und Verkehrsausschusses fasste am Ende zusammen, dass sich alle Beteiligten einig waren, wie wichtig diese Fahrt für das Verständnis der unterschiedlichen offenen Fragen war und so wurde für die südlichen Ortsteile gleich ein weiterer Termin vereinbart, noch vor den Sommerferien.

„Egal wie oft man die Strecke schon gefahren ist oder ob man sie quasi von Geburt an kennt, eine Ortsbesichtigung bringt alle Beteiligten auf einen einheitlichen Stand und öffnet die Augen für Fragestellungen, die vorher nie diskutiert wurden, und liefert gleichzeitig viele Antworten auf offene Fragen. Bald werden wir diese Erkenntnisse auch für den südlichen Abschnitt in Rheidt und Mondorf haben“, freut sich Mobilitätsmanager Dr. Arndt Lagemann.

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