Rattenbekämpfung in Niederkassel ab dem 29. Juni 2020

Auf jeden Bürger kommen schätzungsweise zwei bis drei Ratten. Wie kann die Rattenpopulation auf diesem Niveau gehalten werden?

Rattenbekämpfung in Niederkassel ab dem 29. Juni 2020

Da Ratten schnell Krankheiten übertragen, kämpft auch unsere Stadt gegen die Population an. In den letzten Jahren konnte die Rattenpopulation zwar erfolgreich reduziert werden, trotzdem gilt es dafür zu sorgen, dass sie sich nicht wieder verbreiten. Deshalb findet die nächste sogenannte Hauptbelegung der Schächte im Zeitraum vom 29.06. bis 03.07.2020 statt. Dabei werden von einer vom Abwasserwerk beauftragten Firma die Kanalschächte im gesamten Stadtgebiet bedarfsgerecht mit Rattenködern versehen. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Nach drei, sechs und neun Wochen finden die entsprechenden Nachkontrollen und -belegungen statt. Um diese Maßnahme zu unterstützen, appelliert das Abwasserwerk, die Kanalisation nicht als Mülleimer zu missbrauchen. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass das Parken auf Kanaldeckeln nicht erlaubt und zu unterlassen ist. Die Rattenbekämpfung kann andernfalls nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Warum muss die Rattenbekämpfung sein?

Rattenbekämpfung hat allgemein das Ziel, das Vorkommen von frei lebenden Ratten im Umfeld von Menschen zu verhindern beziehungsweise möglichst gering zu halten. So soll unter anderem einer Seuchengefahr und der Vernichtung von Lebensmitteln vorgebeugt werden.

Wie kann man bei der Rattenbekämpfung helfen?

Mit Vorbeugemaßnahmen kann jeder Haushalt die Stadt unterstützen, so dass Niederkassel auch zukünftig nicht von einer Rattenplage getroffen wird. Jeder Bürger sollte vor allem auf eine richtige Entsorgung von Essensresten achten. Ratten siedeln sich nämlich dort an, wo ausreichend Nahrung vorhanden ist. Um die Nagetiere nicht unfreiwillig zu ernähren, sind Essensreste aus der Küche auf keinen Fall über die Toilette oder den Abfluss zu entsorgen. Die Ratten haben ansonsten in der Kanalisation immer einen reich gedeckten Tisch. Eine bessere Alternative ist da die Biomülltonne. Organische Abfälle können auch verkompostiert werden. Ein vorschriftsmäßig angelegter Komposthaufen bietet keine Vermehrungsmöglichkeit für Ratten. Um die Ratten also nicht in den heimischen Garten zu locken, sollte man unbedingt darauf achten, keine gekochten Speiseresten, Brot oder fleischliche Abfälle im Kompost zu entsorgen. Weitere Maßnahmen sind der Verzicht von Fütterungsstellen für Haustiere oder Vögel. Wenn eigene Tiere draußen versorgt werden müssen, ist auf die Hygiene zu achten: Näpfe und Schüsseln von Haustieren nach der Fütterung reinigen und Tierfutter sicher verschlossen aufbewahren. So kann jeder einzelne mit einfachen Mitteln helfen, die Stadt vor einer Rattenplage zu schützen.

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