Rheidter Grundschulkinder in der Corona-Lese-Projektwoche

Projektwoche mal anders

Rheidter Grundschulkinder in der Corona-Lese-Projektwoche

Distanzunterricht, Notbetreuung – das sind die Worte, die zurzeit ein jedes Schülerleben prägen. Eine willkommene Abwechslung war da die Projektwoche an der Rheidter-Werth-Schule. Alle vier Jahrgänge waren in der Lesewoche mit altersgerechten Leseaufträgen beschäftigt. Die Erstklässler bastelten und bekamen Suchaufträge – hier ging man ganz spielerisch an das Thema. In der zweiten Klasse gab es zum selbstgewählten Lieblingsbuch Arbeitsaufgaben. Beispielsweise sollte ein Lesetagebuch geführt werden. Wo ist die lustigste Stelle? Wo ist das Buch besonders spannend? Auch in der dritten Klasse ging es rund um das eigene Lieblingsbuch. Ziel war es eine Leserolle zu erstellen. Das Papier wurde hierzu in einer selbst dekorierten Chipsrolle verpackt. Wer wollte, konnte einen Brief an den Autor schreiben oder eine Bewertung und Empfehlung abgeben. Die Viertklässler, die sonst zum Vorlesen in Kindertagesstätten gehen, bekamen die spannende Aufgabe, selber Texte zu verfassen und diese einzusprechen. Auf einer CD gebrannt, gingen diese dann in die Kindertagesstätten in Rheidt. Wegen des Urheberrechts auf Texte konnten keine Klassiker eingesprochen werden, die nicht über 70 Jahre alt sind. Die Idee, eigene Geschichten zu verfassen war so die kreative Alternative.

Das ganz besondere Highlight war für alle Schüler und Lehrer am Freitag die Autorenlesung. Dieses Jahr nicht in der Aula, dafür am Computer. Der Kinderbuchautor André Walzer erzählte von „Aller Anfang ist Regenbogen“. Dieses 60 Seiten starke Abenteuerbuch traf den Geschmack aller vier Jahrgänge.

Schulleiterin Anne Scherzberg ist sehr glücklich, dass die Lese-Projektwoche so gut funktioniert hat. Die Kinder konnten dank der Bücher in andere Geschichten und Welten reisen.

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