LüRa: 400 Radelnde bei der Radtouristikfahrt durch den Rhein-Sieg-Kreis

Am Sonntag (12.06.22) fand endlich wieder die Radtouristikfahrt (RTF) der LüRa statt. Dazu fanden sich viele Teilnehmer in Lülsdorf ein und radelten von dort auf verschieden langen Strecken durch den Rhein-Sieg-Kreis und wieder zurück nach Lülsdorf.

LüRa: 400 Radelnde bei der Radtouristikfahrt durch den Rhein-Sieg-Kreis

Den Frühaufstehern, die am Sonntagmorgen ihre Brötchen beim Bäcker abholen wollten, begegneten in Niederkassel ungewöhnlich viele Radfahrer, meist auf Rennrädern unterwegs. Während sich die Einen an den Frühstückstisch begaben und zwischen Marmelade oder Wurst entscheiden mussten, ging es bei den Radlern um die Frage, wie fit bin ich heute und wie viele Kilometer gehe ich an. Ziel aller Radfahrer war der Sportplatz Nord der Spielvereinigung Lülsdorf-Ranzel, denn die Radsportabteilung der LüRa hatte nach corona-bedingter Pause zur Radtouristikfahrt (RTF) eingeladen.

Vier Routen durch den Rhein-Sieg-Kreis

RTF-Fachwart Tristan Thesing und sein Team begrüßten die Radfahrer am Vereinsheim, das zugleich auch Anmeldestelle war. Nachdem die Formalitäten erledigt und die Streckenlängen ausgesucht waren, ging es dann zum Start.

Gut ausgeschilderte Strecken von 45, 75, 108 und 150 Kilometern durch den Rhein-Sieg-Kreis und das Bergische Land bei denen je nach Länge über 1000 Höhenmeter zu meistern waren, standen auf der Startkarte. Unterwegs gab es Verpflegungsstationen und an drei Standorten konnten die Radfahrer sich ihre Startkarte abstempeln lassen - zum Beweis für die gefahrenen Kilometer.

Viele reisten bereits auf dem Rad an

Nicht alle Starter kamen mit dem Auto nach Lülsdorf, um hier ihre Fahrt anzutreten. „Die Veranstalter der zahlreichen RTFs haben festgestellt, dass infolge der Spritpreise viele Teilnehmer nicht mit dem Auto anreisen, sondern mit dem Rad. Diese sogenannten Sternfahrten, bei denen die Anreise den gefahrenen Kilometern zugerechnet wird, werden gerne angenommen“, so Thesing. Punkte für die Jahreswertung gibt es nur für die Vereinsmitglieder, die anderen Teilnehmer laufen unter der Kategorie Trimmfahrer.

Sicherheit wurde großgeschrieben

Wichtig war den Verantwortlichen auch die Sicherheit aller Starter. So gab es eine Helmpflicht für alle Teilnehmer, den Hinweis, die Regeln der StVO zu beachten und die Aufforderung, Radwege zu benutzen. „Die Sicherheit aller Teilnehmer liegt uns am Herzen. Schon bei der Tourenauswahl achten wir auf zwar anspruchsvolle, aber auch verkehrsarme Strecken. Gefahrenquellen werden durch deutliche Hinweisschilder entschärft“, so der Fachwart.

Positive Rückmeldung der Radfahrenden

Die Radfahrer selbst waren zufrieden. „Endlich geht es wieder los“, so die einhellige Meinung. Für viele von ihnen war es nicht die erste Ausfahrt des Jahres. So auch für Patrycja und Bastian aus Bonn. Sie hatten die Anreise mit dem Rad angetreten und erzählten, dass sie in diesem Jahr schon an mehreren Radtouristikfahrten teilgenommen hatten.

Trotz hervorragenden äußeren Bedingungen blieb die Zahl der Teilnehmer hinter den Erwartungen zurück. „Leider wurden die Termine in diesem Jahr nicht koordiniert. So hatte der RSC Buchholz ebenfalls am Sonntag zur 30. Siebengebirgs-RTF geladen, was uns viele Teilnehmer gekostet hat“, so Thesing. Im nächsten Jahr soll das aber alles wieder besser unter den zahlreichen Radsportvereinen koordiniert werden.

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