Stellungnahme: FDP unterstützt aktuelle Pläne zur Rheinquerung

FDP Niederkassel spricht sich für geplante Rheinquerung zwischen A 59 und A 555 aus

Stellungnahme: FDP unterstützt aktuelle Pläne zur Rheinquerung

Die Positionierungen bezüglich einer neuen Rheinquerung nehmen zu. Die GRÜNEN positionierten sich früh gegen die Rheinquerung. Nachdem die CDU sich für eine Tunnelvariante ausgesprochen hatte und die SPD sich jüngst gegen eine neue Rheinquerung stellte, sondern stattdessen die Etablierung der Stadtbahn forderte, hat nun die FDP Niederkassel eine Stellungnahme veröffentlicht:

Rheinquerung: ja, Durchtrennung Niederkasseler Ortsteile: Nein

Für die FDP ist Mobilität ein Grundbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft. Mobilität ermögliche gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftliches Wachstum. Diese Aspekte sind zentrale Bezugspunkte ihrer verkehrspolitischen Ansätze: Die FDP tritt für eine ideologiefreie Verkehrspolitik ein. Jeder soll frei bestimmen können, wann er welches Verkehrsmittel nutzt. Der Ballungsraum Köln/Bonn und damit auch Niederkassel sei Teil des größten und produktivsten europäischen Wirtschaftsraumes und eine bedeutende Drehscheibe in und für Europa. Hier werde unser Wohlstand erarbeitet. Die gesamte Region sei durch ein hohes Verkehrsaufkommen geprägt. Eine der Voraussetzungen sei und bleibe eine entsprechende Verkehrsinfrastruktur.

Fahrrad und ÖPNV sind gut, aber keine Allheilmittel für eine individuelle Mobilität (Anette Wickel)

Für die FDP habe die jahrelange straßen- und autofeindliche rot-grüne Verkehrspolitik maßgeblich dazu beigetragen, dass Nordrhein-Westfalen noch immer „Stau-Land“ Nummer eins sei. Die Fehler der rot-grünen Landesregierungen würden seit 2017 von der CDU-FDP-Koalition korrigiert, endlich würden Straßen und Brücken saniert und ausgebaut.

„Wir wollen, dass Pendler ihre Arbeitsplätze erreichen und Handwerker zu ihren Kunden kommen und nicht täglich stundenlang im Stau stehen.“ so die Fraktionsvorsitzende Anette Wickel. „Fahrrad und ÖPNV sind gut, aber keine Allheilmittel für eine individuelle Mobilität, das wollen Grüne und SPD wieder nicht wahrhaben“, ergänzt Wickel.

Die Freien Demokraten unterstützten deshalb eine neue Rheinquerung grundsätzlich. Bei den diskutierten Varianten wünsche sich die FDP eine Verkehrsführung, die die Niederkasseler Ortsteile nicht durchtrenne. „Wir setzen uns für ein lebens- und liebenswertes Niederkassel ein, dazu brauchen wir auch Straßen und Brücken. Wir werden die weitere Planung konstruktiv begleiten und dabei die berechtigten Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger, unserer Wirtschaft und auch der Umwelt vertreten“, resümiert Anette Wickel.

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