Online-Infomesse zu möglichen Varianten der Rheinspange startet

Es gibt News: Ab morgen informiert Straßen.NRW über den aktuellen Projektstand.

Online-Infomesse zu möglichen Varianten der Rheinspange startet

Die letzten News über die Rheinspange 553 liegen tatsächlich schon knappe drei Monate zurück (Hier geht es zum Artikel). Doch jetzt gib’s es wieder etwas zu berichten: Mit einer Online-Infomesse stellt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg ab Mittwoch (28.10.) mögliche Varianten für die zwischen Köln und Bonn als Rheinspange 553 geplante neue Rheinquerung vor. Die Experten von Straßen.NRW haben hierzu gemeinsam mit den beauftragten Gutachter- und Planungsbüros umfangreiches Video- und Präsentationsmaterial neu erstellt, das jetzt auf der Projektwebseite (www.rheinspange.nrw.de) abrufbar ist.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich bequem und sicher von zuhause aus über die Varianten informieren. Im Rahmen der Online-Infomesse wird Straßen.NRW bis zum 6. November zudem die individuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Rheinspange 553 beantworten. Danach bleiben alle Inhalte weiterhin dauerhaft auf der Projektwebseite verfügbar. Dem Dialogforum zum Projekt und dem politischen Begleitkreis werden die Varianten ebenfalls diese Woche vorgestellt. Für die Variantenuntersuchung wurden zunächst 17 Varianten bestimmt, die an verschiedenen Punkten eine Verknüpfung mit der linksrheinischen A555 und der rechtsrheinischen A59 haben.

Vorgehensweise

Es wurden unterschiedliche Linienverläufe und mehrere Stellen für eine Rheinquerung betrachtet. Auch Varianten mit einem Tunnel unter dem Rhein wurden berücksichtigt. Anhand mehrerer Kriterien wie der verkehrlichen Wirkung oder der Auswirkung auf die Umwelt wurden aus den 17 Varianten letztlich neun Varianten ermittelt, die für die weitere Planung verfolgt werden. Die nun anstehenden vertiefenden Untersuchungen der neun Varianten sollen voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 zur sogenannten Vorzugsvariante für die Rheinspange 553 führen.

Hintergrund

Der Ballungsraum Köln-Bonn ist durch ein hohes Verkehrsaufkommen geprägt. Wer heute den Rhein zwischen Bonn und Köln überwinden möchte, muss große Umwege über die bereits stark belasteten Rheinbrücken der A4 im Norden oder der A565 im Süden auf sich nehmen. Um die Region zu entlasten, stuft der Bundesverkehrswegeplan 2030 die Herstellung einer neuen Autobahnquerspange (A553) zwischen der A59 und der A555 mit einer Rheinquerung zwischen Köln und Bonn daher in den "vordringlichen Bedarf" ein. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW ist entsprechend vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit der Planung der Maßnahme beauftragt. Wo die A553 künftig genau verlaufen und wie die neue Querung des Rheins konkret aussehen könnte, ist bisher noch offen und wird unter Beteiligung der Menschen und Interessengruppen der Region in den kommenden Jahren erarbeitet.

Logo