Rheinspange 553: CDU-Vertreter aus Niederkassel und dem Rhein-Sieg-Kreis setzen sich in Berlin für Tunnelvariante ein

Die Unterquerung des Rheins bleibt die bevorzugte Option für die Rheinspange 553. Doch die Entscheidung für das Projekt fällt in Berlin. Deshalb haben CDU-Vertreter aus Niederkassel & dem Rhein-Sieg-Kreis in Berlin für die Tunnelvariante argumentiert

Rheinspange 553: CDU-Vertreter aus Niederkassel und dem Rhein-Sieg-Kreis setzen sich in Berlin für Tunnelvariante ein

„Eine Tunnelvariante ist für uns die einzig sinnvolle und akzeptable Variante für die geplante Rheinquerung im Rahmen der Rheinspange 553. Eine Brücke würde eine massive Beeinträchtigung von Mensch und Natur bedeuten und hätte eine nicht hinnehmbare Trennung im Stadtgebiet von Niederkassel zur Folge“, berichtet Marcus Kitz, Abgeordneter für Niederkassel im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises und Vorsitzender der Niederkasseler CDU-Fraktion von einem Treffen mit verschiedenen Fachpolitikern mehrerer Fraktionen im Deutschen Bundestag. „Gemeinsam mit Landrat Sebastian Schuster bin ich deshalb nach Berlin gereist und habe mich für eine Tunnelvariante stark gemacht.“

Projektentscheidung fällt in Berlin

Im Rahmen des parlamentarischen Abends der Metropolregion Rheinland hat Marcus Kitz Gespräche mit Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geführt. Die örtliche Wahlkreisabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker MdB und der im Haushaltsausschuss zuständige Berichterstatter für den Einzeletat Verkehr, Florian Oßner MdB, waren ebenso Gesprächspartner wie der südwestfälische Abgeordnete Florian Müller MdB, der dem Verkehrsausschuss des Bundestages angehört.

Landrat Sebastian Schuster und Marcus Kitz machten bei diesen Gesprächen deutlich, dass die teureren Tunnelvarianten neben den ökologischen Vorteilen vor allem für die Akzeptanz einer Rheinquerung zwischen A 555 und A 59 zwischen Köln und Bonn entscheidend seien. „Wer eine Rheinquerung für die regionalen Verkehre im südlichen Rheinland fordert, der muss diese als Tunnel unterstützen, weil eine Brücke auf den massiven Widerstand der Bevölkerung und der Kommunen vor Ort stoßen wird“, so Kitz.

FDP-Bundestagsfraktion für Tunnelvariante

Auf Vermittlung der Metropolregion Rheinland konnten auch Gespräche mit Fachpolitikern anderer Fraktionen aus den Bereichen Verkehr und Haushalt geführt werden. „Dabei haben wir die Vorzüge einer Tunnelvariante aufgezeigt“, so Kitz weiter. Im Anschluss hatte sich unter anderem die FDP-Bundestagsfraktion für eine Tunnelvariante bei der geplanten Autobahnverbindung ausgesprochen. „Es freut mich, dass auch eine der aktuellen Regierungsfraktionen die Vorteile einer Unterquerung des Rheins erkannt hat. Die Rheinspange ist eines der wichtigsten Verkehrsprojekte für unsere Region. Aber das Projekt wird final in Berlin entschieden und deshalb müssen wir auch dort konstruktiv und auf Augenhöhe argumentieren“, so Kitz abschließend.

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