Gänsehautfeeling zu „Rhein in Flammen®“ 2019

Trotz des ungewöhnlich kühlen und teilweise nassen Wetters kamen viele Besucher in die Rheinauen und feierten an den Bühnen.

Gänsehautfeeling zu „Rhein in Flammen®“ 2019

Das „Rhein in Flammen®“-Wochenende vom 03. bis 05. Mai 2019 hat im wahrsten Sinne des Wortes für Gänsehautfeeling gesorgt. Trotz des ungewöhnlich kühlen und teils auch nassen Wetters kamen zum Auftakt am Freitag rund 10.000 Besucher an die 3 Bühnen in der Bonner Rheinaue. Am Samstag feierten rund 50.000 Menschen in der Rheinaue und mehr als 12.000 Passagiere auf den 42 Schiffen. Höhepunkt der Veranstaltung war das Abschlussfeuerwerk zum Motto „Freiheit – Mauern einreißen. Grenzen überwinden“.

Es waren zwar weniger Besucher da als erwartet, aber diejenigen, die den schlechten Bedingungen trotzten, hatten jede Menge Spaß. Bläck Fööss, Kasalla und Co heizten den Zuschauern an den drei Bühnen ordentlich ein und halfen über die kalten Temperaturen weg. Sowohl an der Hauptbühne als auch an der Bühne von Rheinevents und der Bühne der Green-Juice-Festivalmacher wurde ausgelassen gefeiert.

Landveranstalter Jürgen Harder schmerzt es schon, dass nur so wenige Besucher am Wochenende vor Ort waren, aber ihm bleibt von „Rhein in Flammen®“ 2019 vor allem der Bierwagen im See als eine weitere Anekdote in umfangreichen Rheinauenerfahrungen in Erinnerung.

Ein friedlicher Start in die Open-Air-Saison

Viele zehntausende Besucherinnen und Besucher verlebten einen fröhlichen, friedlichen und vor allem sicheren Nachmittag und Abend im Freizeitpark Rheinaue und am Rhein entlang.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bonn waren vor und während „Rhein in Flammen®“ im Einsatz und sorgten für einen harmonischen und reibungslosen Ablauf.

Die Kommunikation zwischen den Behörden untereinander und mit Vertretern des Veranstalters in der Koordinierungsgruppe, die in der Rheinaue eingerichtet war, verlief völlig reibungslos und unproblematisch, so dass unmittelbar auf alle Situationen reagiert werden konnte. Das abgestimmte Verkehrs- und Sicherheitskonzept ist aufgegangen.

Erste Bilanz der Polizei Bonn

"Bis zum späten Samstagabend kam es in der Rheinaue und entlang der Rheinufer nur zu vereinzelten Einsatzanlässen. Der Zeitraum ab 22:00 Uhr gestaltete sich aus polizeilicher Sicht etwas einsatzintensiver. Wie angekündigt sind wir frühzeitig und konsequent eingeschritten. Dieses Vorgehen hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt", so der Einsatzleiter Polizeidirektor Andreas Piastowski.

Die Wasserschutzpolizei war mit zehn Booten am Schiffskonvoi beteiligt und kümmerte sich um die Sicherheit zu Wasser. In Zusammenarbeit mit den Notarzt-und Rettungsteams mussten zwei Hilfeleistungen an Bord von Fahrgastschiffen durchgeführt werden. Zwei Schiffe mussten vor dem Abschlussfeuerwerk vorzeitig an die Anleger zurück, bei einem aus sicherheitsrelevanten Gründen, bei einem weiteren Schiff wegen einer Notfallversorgung.

Die gesamte Veranstaltung „Rhein in Flammen®“ verlief aus Sicht von Feuerwehr und Rettungsdienst planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse.

Im Bereich der Bonner Rheinaue war das Einsatzaufkommen im Bereich des Sanitäts- und Rettungsdienstes im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer.

Doch nach Veranstaltungsende ereignete sich im Zeitfenster des Besucherablaufes ein tragischer Unfall im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Ollenhauerstraße. Eine Person (Anfang 30, männlich) wurde von einer einfahrenden Bahn erfasst und musste schwerstverletzt in ein Bonner Krankenhaus transportiert werden.

Nahverkehrskonzept gut angenommen – Entspannte An- und Abreise für die Besucher

Auch in diesem Jahr hatten sich viele Besucher von „Rhein in Flammen®“ für die An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln entschieden. Das Fahrgastaufkommen war wetterbedingt jedoch nicht so hoch wie im Vorjahr. Daher liefen sowohl An- als auch Abreisephase im Großen und Ganzen entspannt.

Nach jetzigem Stand hat sich das Verkehrskonzept der SPNV-Verantwortlichen für „Rhein in Flammen®“ absolut bewährt.

Das Feuerwerk war natürlich wunderschön anzusehen, wie jedes Jahr!

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