Pfarreiengemeinschaft Siegmündung feiert wieder Gottesdienste

St. Dionysius Rheidt, St. Laurentius Mondorf, St. Lambertus Bergheim sowie St. Adelheid Müllekoven feiern seit Anfang Mai unter Auflagen wieder Gottesdienste. machPuls erklärt euch, wie das abläuft.

Pfarreiengemeinschaft Siegmündung feiert wieder Gottesdienste

Seit dem 1. Mai 2020 können Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung in NRW wieder stattfinden. Als dies bekannt wurde, hat die Katholische Pfarreiengemeinschaft Siegmündung Maßnahmen festgelegt, die beim Besuch ihrer Gottesdienste während der Corona-Pandemie befolgt werden müssen.

Maßnahmen beim Gottesdienstbesuch

Vor Eintritt in die Kirche werden die Hände der Kirchenbesucher desinfiziert sowie deren Namen erfasst, um im Falle einer Infektion schnell reagieren und mögliche Infektionsketten verfolgen zu können. Vor der Kirche und beim Einlass ist ein Abstand von mindestens 2 m einzuhalten. Der Einlass erfolgt an nur einer Tür und die Gottesdienstbesucher werden gezählt. Des Weiteren dürfen nur die markierten Plätze belegt werden. Sind alle markierten Plätze besetzt, können keine weiteren Personen eingelassen werden. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes wird außerdem empfohlen. Die Personen, die den Ausgängen am nächsten sitzen, verlassen die Kirche nach Ende des Gottesdienstes als Erste. Das Körbchen für die Kollekte wird nicht herumgegeben, sondern steht nach dem Gottesdienst in der Nähe des Ausgangs. Aufgrund der erhöhten viralen Ansteckungsgefahr beim Gesang wird auf den Gemeindegesang in den Sonntagsmessen verzichtet. Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt. Bei Austeilung der Kommunion desinfiziert sich der Zelebrant zuvor die Hände und übergibt die Hostie unter Benutzung eines Mund- und Nasenschutzes sowie unter Abstandhaltung an den Gläubigen auf dessen Handfläche. Auf dem Weg zum Empfang der Kommunion und natürlich auch auf dem Rückweg zur Bank ist Abstand zu halten. Die Mundkommunion unterbleibt.

Die Pfarrgemeinde St. Laurentius regelt den Besuch des Gottesdienstes mit Unterstützung von Gemeindemitgliedern. Sie nehmen die Desinfektion der Hände vor, erfassen die Namen und weisen den Gottesdienstbesuchern ihre Plätze zu. In St. Laurentius darf immer nur jede zweite Bank, jeweils an den beiden Endplätzen, besetzt werden - lediglich Familienangehörige können eine Bank ganz besetzen. Laut Aussage von Pfarrer René Stockhausen können mit dieser Regelung etwa 70 bis 80 Gemeindemitglieder am Gottesdienst teilnehmen. Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Wir machen keine Reservierungen und geben keine Platzkarten aus.“ Um die Gottesdienstbesucher zu begrüßen, sind an den Bänken außerdem Ausdrucke mit der Aufschrift "Schön, dass Sie da sind" angebracht.

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