So läuft der Unterricht an der Offenen Ganztagsschule in Mondorf

Herausforderung für Lehrer und Schüler.

So läuft der Unterricht an der Offenen Ganztagsschule in Mondorf

Seit Montag, den 11. Mai 2020 werden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an der Katholischen OGS in der Mondorfer Beckergasse wieder tageweise unterrichtet. Für die Schulleitung war die Umsetzung der Maßnahmen, die eine relativ kurzfristige Vorlaufzeit hatten, nicht so ohne Weiteres umzusetzen. Zudem kann geplanter Unterricht ausfallen, da nicht alle Lehrerinnen zur Verfügung stehen (Risikogruppe bzw. Erkrankung).

Maßnahmen zum Schutz vor Corona

Die Kinder einer jeden Jahrgangsstufe haben rotierend tageweise von 8:00 bis 12:00 Uhr Unterricht. Jede der dreistufigen Jahrgangsklassen besteht auf Grund der Corona-Auflagen nunmehr aus zwei Gruppen. Das heißt die Klassen wurden halbiert und die Schülerinnen und Schüler auf sechs Klassenräume aufgeteilt. Allen Gruppen wurde eine Farbe zugeordnet. Diese dient den Kindern zur Findung des Aufstellplatzes auf dem Schulhof. Das Betreten des Schulhofs ist erst ab 7:55 Uhr möglich. Dann stellen sich die Kinder jeweils auf einen dort vorhandenen Punkt. Nur so kann die Abstandsregelung von 1,5 Metern eingehalten werden. Den Erziehungsberechtigten ist das Betreten des Schulhofs untersagt. Vor dem Unterricht und nach den Pausen müssen alle Kinder ihre Hände waschen. Nach den Pausen, die versetzt stattfinden, wechselt die Klassenlehrerin die Gruppe innerhalb der Klasse. So haben alle Kinder einer Klasse dieselbe Lehrerkombination an einem Tag. Für die Folgetage, an denen andere Jahrgangsstufen zum Unterricht erscheinen, erhalten die Kinder sogenannte Arbeitsmappen, die nach Bearbeitung durch die Schülerinnen und Schüler beim nächsten Unterrichtstag wieder mitgebracht, abgegeben und von den Lehrerinnen eingesehen werden.

In der gesamten OGS besteht zwar nicht zwingend eine Maskenpflicht. Aber außerhalb des Klassenraums - auf dem Schulhof, den Treppen und Fluren - würden Schulleiterin Susanne Stelzer sowie ihre Vertreterin Sarah-Denise Nowak es begrüßen, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Im Treppenhaus zeigen in rot (aufwärts) und blau (hinab) gehaltene Fußabdrücke auf den Stufen den Weg nach oben bzw. nach unten.

Die Schulleitung bat im Voraus darum, den Kindern ein Frühstück sowie etwas zu trinken mitzugeben, da die Trinkbecher in den Klassen nicht genutzt werden dürfen. Zur Zeit ist der Unterricht nur im Hauptgebäude möglich, da die Klassen im Pavillon verkabelt werden, um zukünftig auch den digitalen Unterricht weiter auszubauen.

OGS-Betreuung

Sollten Kinder zwingend eine OGS-Betreuung (8:00 - 16:00 Uhr) benötigen, müssen die Erziehungsberechtigten diese Vorgehensweise schriftlich einreichen. Allerdings kann aus logistischen und organisatorischen Gründen kein Mittagessen angeboten werden.

Auch eine Notbetreuung von zur Zeit 30 Kindern ist möglich. Das betrifft Kinder deren Eltern in systemrelevanten Berufen (z.B. Ärzte, Pflegekräfte, Polizei, Feuerwehr etc.) beschäftigt sind sowie Alleinerziehende. Derzeit sieht es danach aus, dass dies Notbetreuung weiter ausgebaut werden könne.

Wie weit und wie lange diese Maßnahmen, die vorerst bis zu Beginn der Sommerferien in NRW am 29. Juni 2020 greifen, kann momentan noch keiner beantworten. Das Verhalten der gesamten Bevölkerung werde womöglich den Ausschlag geben, ob bei steigenden Infektionszahlen unter Umständen wieder Verschärfungen der Landesregierung zu erwarten sind.

Logo