2-3 Ratten pro Einwohner - wie kann die Rattenpopulation auf diesem Niveau gehalten werden

Da Ratten schnell Krankheiten übertragen, kämpft auch unsere Stadt gegen die Population an. In den letzten Jahren konnte die Rattenpopulation zwar erfolgreich reduziert werden. Aber die Stadt ist weiter auf die Hilfe der Haushalte angewiesen...

2-3 Ratten pro Einwohner - wie kann die Rattenpopulation auf diesem Niveau gehalten werden

Rattenbekämpfung hat allgemein das Ziel, das Vorkommen von frei lebenden Ratten im Umfeld von Menschen zu verhindern beziehungsweise möglichst gering zu halten. So soll unter anderem einer Seuchengefahr und der Vernichtung von Lebensmitteln vorgebeugt werden.

Obwohl die Meldungen über Ratten in Niederkassel laut der Stadt insgesamt zurückgegangen sind, kommen auf jeden Bürger immer noch circa zwei bis drei Ratten. Das ist keine alarmierende Zahl und das soll auch so bleiben.

Maßnahmen zur Eindämmung der Rattenpopulation

Um die Rattenpopulation zu bekämpfen, kommt das Abwasserwerk der Stadt Niederkassel den gesetzlichen Vorschriften nach und belegt die Kanalisation mit Rattenködern - das heißt die Kanalschächte im gesamten Stadtgebiet werden bedarfsgerecht mit Rattengift versehen und nachkontrolliert. Die nächste Belegung der Schächte findet im Zeitraum vom 14.10. bis 25.10.2019 statt. Um diese Maßnahme zu unterstützen, weist das Wasserwerk darauf hin, dass das Parken auf Kanaldeckeln zu unterlassen ist. Die Rattenbekämpfung kann anderenfalls nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Mit Vorbeugemaßnahmen kann jeder Haushalt die Stadt unterstützen, so dass Niederkassel auch zukünftig nicht von einer Rattenplage getroffen wird. Jeder Bürger sollte vor allem auf eine richtige Entsorgung von Essensresten achten. Ratten siedeln sich nämlich dort an, wo ausreichend Nahrung vorhanden ist. Um die Nagetiere nicht unfreiwillig zu ernähren, sind Essensreste aus der Küche auf keinen Fall über die Toilette oder den Abfluss zu entsorgen. Die Ratten haben ansonsten in der Kanalisation immer einen reich gedeckten Tisch. Eine bessere Alternative ist da die Biomülltonne. Organische Abfälle können auch verkompostiert werden. Ein vorschriftsmäßig angelegter Komposthaufen bietet keine Vermehrungsmöglichkeit für Ratten. Um die Ratten also nicht in den heimischen Garten zu locken, sollte man unbedingt darauf achten, keine gekochten Speiseresten, Brot oder fleischlichen Abfällen im Kompost zu entsorgen. Weitere Maßnahmen sind der Verzicht von Fütterungsstellen für Haustiere oder Vögel. Wenn eigene Tiere draußen versorgt werden müssen, ist auf die Hygiene zu achten: Näpfe und Schüsseln von Haustieren nach der Fütterung reinigen und Tierfutter sicher verschlossen aufbewahren. So kann jeder einzelne mit einfachen Mitteln helfen, die Stadt vor einer Rattenplage zu schützen.

Übrigens: Die älteste und natürlichste Bekämpfungsmethode von Ratten ist die Haltung einer Katze (oder anderer natürlicher Feinde der Nagetiere) - auch dabei sollte man es jedoch nicht übertreiben, damit wir nicht nachher von einer Katzenplage sprechen müssen, wie es in Australien derzeit der Fall ist…

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