Verkehrsberuhigung durch neue Straßenführung

Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Bereich der Hauptstraße (Ortsausgang Richtung Rheidt) in Niederkassel errichtet. Welche Gründe hat dies? Wie sind die ersten Reaktionen?

Verkehrsberuhigung durch neue Straßenführung

In der Vergangenheit wurde bei Geschwindigkeitsmessungen wiederholt festgestellt, dass die Hauptstraße im Bereich des Ortseingangs nach Niederkassel häufig mit zu hoher Geschwindigkeit befahren wird.

Wie die Montagszeitung im Februar berichtete, soll die Hauptstraße von Niederkassel in Richtung Rheidt daher mit einigen provisorischen Verengungen verkehrsberuhigt werden. Man möchte die Autofahrer dazu bringen, in diesem Bereich mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren.

Alternativen?

Da es sich hier nicht um einen Umfallschwerpunkt handelt, lehnte der Kreis die Aufstellung eines „Starenkastens“ ab. Sollten sich die Provisorien bewähren, würde die Stadt hier Einbauten fest und dauerhaft installieren. Trempel, anstelle der künstlichen Verengungen, sind nach Ansicht der Verwaltung aus lärmtechnischen Gründen (hier fahren täglich dutzende Busse drüber) keine Alternative. Busse haben genug Raum um die verkehrsberuhigte Zone sicher zu durchfahren:

Kritik kommt derzeit in den sozialen Medien hoch, da die Verengung der Fahrbahn aus Sicht des Autofahrers nicht gut einzusehen ist und das Hinweisschild auf eine Geschwindigkeit von 50 km/h nach einer kurzen Beschleunigungsstrecke auftauche. Nach den ersten Recherchen der machPuls-Redaktion verlief der Verkehr bis dato reibungslos ab. Laut unserem Leser Ramon Wiener striff jedoch am Morgen ein Bus die neuen Verengungen.

machPuls wird weiter berichten, welche Erkenntnisse die Stadt aus dem Provisorium gewinnen und welche langfristige Maßnahme schließlich umgesetzt wird.

Grundsätzlich gilt auch hier: An die Regeln halten & Rücksicht nehmen im Straßenverkehr.

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