Rheidt: Automatisierter Autonotruf entpuppt sich als Verkehrsunfall mit Schwerverletzten

Am vergangenen Donnerstag (21.10.2021) gegen 16.20 Uhr alarmierte ein automatisierter Autonotruf die Polizei. Doch was hatte das zu bedeuten?

Rheidt: Automatisierter Autonotruf entpuppt sich als Verkehrsunfall mit Schwerverletzten

Am Donnerstag Nachmittag (21.10.2021) erhielt eine Funkstreife der Polizei den Auftrag zur Einmündung Fahrtenstraße/Burgunderstraße in Niederkassel-Rheidt zu fahren. Die Notrufzentrale eines Autoherstellers hatte von dort einen automatisierten Autoalarm erhalten und der Fahrer des Fahrzeuges meldete sich nicht. Mit Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten an der Einsatzörtlichkeit liefen weitere Meldungen ein, dass es dort einen Verkehrsunfall gegeben habe.

Was ist dort passiert?

Ein 60-jähriger Autofahrer war mit seiner Audi Kombilimousine von der Burgunderstraße über den abgesenkten Bordstein in die Fahrtenstraße eingebogen und hatte dabei mutmaßlich die Vorfahrt einer 31-jährigen Frau aus Niederkassel missachtet. Die Frau, die in ihrem VW ihren 2-jährigen Sohn im Kindersitz transportierte, war auf der Fahrtenstraße in Richtung Mühlenstraße gefahren. Im Einmündungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen und es entstand erheblicher Sachschaden. Der Fahrer aus Niederkassel und die 31-Jährige wurden schwer verletzt und kamen in ein Bonner Krankenhaus. Das Kind wurde vorsorglich mit ins gleiche Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird mit circa 21.000 Euro angegeben.

Straßensperrung in Rheidt

Die Unfallstelle wurde von der Polizei gesperrt, da die Fahrbahn durch Betriebsstoffe verunreinigt wurde. Nach Abtransport der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn durch die hinzugerufenen Feuerwehr Niederkassel konnte die Unfallstelle gegen 17.45 Uhr freigegeben werden. (Bi)

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