Kastanienbaum muss gefällt werden

Nachdem ein dicker Ast auf die Straße gefallen war, wurde die Kastanie an der Kath. Kirche St. Matthäus untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig und lässt leider nur eine Option.

Kastanienbaum muss gefällt werden

Die Tage des Kastanienbaums vor der Niederkasseler Pfarrkirche St. Matthäus sind gezählt. Nachdem zuletzt ein größerer Ast auf die Straße gefallen war, wurde der Baum genauer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Kastanie vom Bakterium„Pseudomonas Syringae“ befallen ist. Dieses Bakterium ist für das sogenannte bakterielle Rosskastaniensterben verantwortlich.

Solch ein Befall löst schwarze Stellen am Stamm aus. Der Baum „blutet“ und es bilden sich großflächige Verfärbungen an der Rinde. Im zweiten Schritt siedeln sich Pilze durch die Eintrittspforten am Stamm an.

Genau dies ist auch hier der Fall: Die Kastanie wird von einem Pilz besiedelt, der das Holz schwammig werden lässt. Gerade zu der benachbarten Kindertageseinrichtung hin, zieht sich ein komplett befallener Strang bis in ca. 2 m Höhe. Das Holz ist dann nicht mehr stabil genug, um die Last der Krone zu tragen.

Widerstandsbohrung bestätigt Diagnose

Bei einer weitergehenden „Bohrwiderstandsmessung“ wurden zudem schwache Bereiche im Innern Stammes festgestellt. Die Standsicherheit der Kastanie ist dadurch massiv beeinträchtigt. Es besteht Bruchgefahr sowohl im Bereich des unteren Stammes, als auch der Krone.

Eine Fällung ist damit aus Sicherheitsgründen leider nicht zu vermeiden.

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