Busfahrpläne: Attraktivitätseinbüßung auf der einen, echte Verbesserung auf der anderen Seite

Die Informationsveranstaltung im Rahmen der CDU Fraktionssitzung hat stattgefunden. machPuls hat die neuen Erkenntnisse zu den ab dem 28.08.2019 geltenden Busfahrplänen zusammengefasst.

Busfahrpläne: Attraktivitätseinbüßung auf der einen, echte Verbesserung auf der anderen Seite

machPuls berichtete bereits über die neuen Busfahrpläne ab dem 28.08.2019 und erläuterte unter anderem, dass nicht alle Entscheidungen von Niederkassel getroffen werden konnten.

Jede Stadt bestimmt auf ihrem Stadtgebiet selbst, welche Strecke die Busse fahren - Marcus Kitz

Marcus Kitz betonte nun auf der ersten Informationsveranstaltung zu der neuen Situation während der CDU Fraktionssitzung in Rheidt am 26.06.2019 noch einmal: „Jede Stadt bestimmt auf ihrem Stadtgebiet selbst, welche Strecke die Busse fahren. Schließlich bezahlt für die Kilometer auf Bonner Stadtgebiet auch die Stadt Bonn und nicht die Stadt Niederkassel.“

Er machte zudem deutlich, dass der neue Linienweg auf Bonner Stadtgebiet schon ein Kompromiss sei, den man aus Niederkasseler Sicht als Erfolg werten müsse. Die Bonner Seite hätte den Bus auch fernab der Fußgängerzone über die Viktoriabrücke zum Hauptbahnhof fahren lassen können. Gleichzeitig stellte er klar, dass diese Regelung zunächst bis Ende 2020 gelte und man nach einer umfassenden Kundenbefragung über die weitere Ausgestaltung der Linienpläne entscheiden werde.

„Dass das Angebot für die rheinnahen Teile Rheidts und Mondorfs etwas an Attraktivität einbüßt, ist mir bewusst, ließ sich aber leider nicht komplett verhindern. Gleichzeitig muss man aber auch sehen, dass die Linie SB 55 künftig deutlich länger im 10-Minuten-Takt fährt als bislang, was gerade für Lülsdorf, Ranzel und Niederkassel-Ort eine echte Verbesserung ist.“ Weitere Neuerungen sind die Verlängerung der Linie SB55 bis Wahn (anstelle der Linie 501) über Langel und Zündorf und die neue Abbildung des Nachtverkehrs durch Linie SB55, so dass direkte Nachtfahrten von Bonn nach Lülsdorf in beiden Fahrtrichtungen möglich werden.

Neben den Entwicklungen der Buslinien geht es derweil auch mit der Stadtbahn weiter. Eine mögliche Rheinquerung dieser soll unabhängig von den Untersuchungen und Gutachten zur derzeit diskutierten Rheinspange A553 für den Straßenverkehr geprüft und gerechnet werden. Ob im Laufe des Jahres 2020 die Planungen zu Stadtbahn und Straßenverkehr eine gemeinsame Linie finden werden, ist derzeit offen.

Es ist einiges in Bewegung hier. machPuls wird über die Entwicklungen zu Bus, Stadtbahn und Straßenbau berichten.

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