300 freiwillige Helfer sammelten 4 Tonnen Müll ein

BM S. Vehreschild und D. Kreikebaum dankten allen Helfern und planen schon für die nächste Aktion

300 freiwillige Helfer sammelten 4 Tonnen Müll ein

Dankwart Kreikebaum, der Vorsitzende des Niederkasseler Vereins „Pfaffenhütchen“, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zu einer natürlichen Umwelt in Niederkassel zu leisten. Ihn stört nach eigenen Angaben die zunehmende Vermüllung des Planeten, vor Allem durch den Plastikmüll. Dazu brauche man aber nicht in andere Länder zu schauen, sondern das Problem beginne schon vor der eigenen Haustüre. So fasste Kreikebaum den Plan, gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern die Aktion „Niederkassel räumt auf“ zu initiieren. So gingen am Samstagmorgen in Lülsdorf, Niederkassel, Rheidt und Mondorf, rund 300 Niederkasseler Bürger, bewaffnet mit Handschuhen und Müllsäcken, durch ihre Stadt und sammelten fleißig ein, was durch Unachtsamkeit, Sorglosigkeit oder gar Absicht in der Natur entsorgt wurde. An Bahngleisen, Straßen sowie am Rheinufer und Rheindamm füllten sich die Müllsäcke schnell mit allerlei Plastik- und Styroporunrat. Dazu Lkw- und Autoreifen, Verkehrszeichen, Gießkannen und Plastikgefäße in allen Größen und Formen. Auch die Jugend beteiligte sich rege an der Müllaktion. So wie rund 30 Schüler und zehn Lehrkräfte der Alfred-Delp-Realschule, Schüler der Gesamtschule und selbst Kids aus den Kindertagesstätten packten kräftig mit an. Nach zwei Stunden war Niederkassel wieder ein wenig sauberer und der Müll sorgfältig verpackt und gestapelt am Wegrand deponiert.

Dieser wird, auf Veranlassung von Niederkassels Bürgermeister Stephan Vehreschild, der als Schirmherr der Aktion fungierte, vom städtischen Bauhof eingesammelten der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Nach der Aktion trafen sich alle Helfer auf dem Bauhof im Mondorfer Gewerbegebiet. Hierher hatte der Bürgermeister, als kleines Dankeschön, alle Helfer zum Grillen eingeladen. Bei Bratwurst, Sprudel und Cola sprach man auch über den Verlauf der Sammelaktion und es gab Verbesserungsvorschläge. So fehlten diesmal Müllsäcke und etliche Helfer standen ohne Handschuhe da. Kreikebaum sagte, es sei ein schönes Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben, aber es wäre auch sehr anstrengend gewesen. Trotzdem rief er dazu auf, in einigen Wochen die Aktion zu wiederholen und bat alle Unterstützer, sich mit ihrer Mail-Adresse in eine Liste einzutragen, um schnell informiert werden zu können. Bürgermeister Vehreschild danke Kreikebaum und allen Helfern und sagte auch seine weitere Unterstützung zu.

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