Lülsdorf: Gefährliches Weltkriegsrelikt aus dem Rhein geborgen

Am vergangenen Wochenende haben spielende Kinder am Rhein einen gefährlichen Fund gemacht. Glücklicherweise reagierten die Kinder vorbildlich.

Lülsdorf: Gefährliches Weltkriegsrelikt aus dem Rhein geborgen

Besonnen und vorbildlich gehandelt haben zwei Schüler aus Lülsdorf, die mittags beim Spielen am Rheinufer unterhalb der Burg Lülsdorf einen Gegenstand aus Metall im Rheinwasser entdeckten. Sie hoben das rostige Teil nicht auf, sondern machten ein Foto davon und informierten ihre Eltern. Die erkannten den brisanten Fund und alarmierten die Polizei.

Wie ging es mit dem Fund weiter?

Der Fundort wurde abgesperrt und das Ordnungsamt der Stadt Niederkassel sowie der Kampfmittelräumdienst verständigt. Am Nachmittag wurde dann der Fund von einem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes geborgen und begutachtet.

Nach seinen Angaben handelte es sich um eine noch voll funktionsfähige und gut erhaltene amerikanischen Mörsergranate aus dem 2. Weltkrieg. Die Granate wurde in einem gesicherten Behältnis abtransportiert.

Das ausgetrocknete Flussbett birgt Risiken

„Wir möchten noch einmal an alle Spaziergänger, die im ausgetrockneten Rheinbett spazieren gehen, appellieren, dort keine metallischen Gegenstände aufzuheben oder auszugraben. Es könnte sich um Blindgänger handeln, die großen Schaden anrichten“, so die Warnung von Michael Müller vom Ordnungsamt.

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