Update zur Erweiterung des Schulzentrums Nord

Gestern trafen sich die Mitglieder des neuen Ausschusses Schulzentrum Nord zu ihrer ersten gemeinsamen Sitzung. Was wurde besprochen?

Update zur Erweiterung des Schulzentrums Nord

Bevor man in die Tagesordnung einstieg, wurden Melanie Lösken und Daniel Samtleben (CDU) vom Ausschussvorsitzenden Sebastian Koch als sachkundige Bürger verpflichtet. Um einen möglichst breiten Konsens zu erreichen, beschloss der Ausschuss, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, sachverständige Personen und Vertreter betroffener Bevölkerungsgruppen zur Beratung im Ausschuss hinzuzuziehen. „Die Komplexität der Baumaßnahmen am Schulzentrum Nord macht es aus Sicht der Verwaltung erforderlich, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Wir möchten auch gerne die Sport- und Brauchtumsvereine in Niederkassel mit einbeziehen. Je Verein soll ein Vereinsvertreter benannt werden, der sich mit dem Schulneubau befasst. Die Hinzuziehung bedarf jeweils eines Ausschussbeschlusses in der vorangehenden Sitzung. Eine Beschlussfassung für eine Teilnahme an der Beratung in einer laufenden Sitzung ist nicht zulässig“, so der Beigeordnete Carsten Walbröhl. Für die nächste Sitzung, der Beratung über die Gesamtbaumaßnahme „Schulzentrum Nord“ werden bis zu zwei Vertreter der Schulkonferenz der Gesamtschule, bis zu zwei Vertreter der Schulkonferenz des Kopernikus Gymnasiums und ein Vertreter des Stadtsportverbandes eingeladen. Die Formulierung „Vertreter der Schulkonferenzen“ soll ausdrücklich dazu dienen, dass nicht nur der jeweilige Schulleiter, sondern auch ein Eltern- oder Schülervertreter an der Beratung entsprechender Angelegenheiten teilnehmen können. Die Verwaltung wurde ermächtigt, aus dem genannten Personenkreis themenbezogen Einladungen vorzunehmen. Hierbei gilt, dass beim Kopernikus Gymnasium und dem Stadtsportverband eine konkrete Betroffenheit bei der zur Beratung anstehenden Angelegenheit vorliegen muss, während bei der Gesamtschule von einer Betroffenheit bei der gesamten Maßnahme ausgegangen wird.

Das Architektenbüro BDA Fischer + Fischer präsentierte im Anschluss den Ausschussmitgliedern seinen Entwurfsplan für die geplante Dreifachhalle und das Campusrestaurant. Die Architekten stellten das Foyer als das Herz des gesamten Gebäudes vor, da es als zentraler Raum das Campusrestaurant mit der Mehrzweckhalle verbindet. Es soll multifunktional als Erweiterung der Mensa, Aufenthalt während der Sportveranstaltungspausen, für kleinere Elternabende oder im Bedarf als Notfallsammelfläche nutzbar sein. Die Dreifachhalle mit ihren 7.50 Metern Höhe bietet vielfältige Sportmöglichkeiten und Platz für die Zuschauer. Bei Brauchtumsveranstaltungen wäre hier Platz für circa 800 Personen, allerdings müsste der Hallenboden auf jeden Fall abgedeckt werden. Die Präsentation kam bei den Ausschussmitgliedern gut an, auch wenn im Anschluss viele überplanenswerte Dinge vorgetragen wurden. So die Anzahl der Duschen, Lagerflächen für das Halleninventar, Lage der Sanitäranlagen und des Hausmeisterraums und die Frage nach einem barrierefreien Konzept, damit Rollstuhlfahrer oder Menschen mit einer Gehbehinderung die Hallen problemlos erreichen können. Seitens der Architekten sagte man zu, alle Anregungen in die Planungen mit einzubeziehen. Allerdings wurde auch darauf verwiesen, dass es eine DIN für Sporthallen gibt, an die man sich bei der Suche nach einer wirtschaftlichen Lösungen halten müsse und bei erweiterten Planungen schnell an die Grundstücksgrenzen stoße.

Der Ausschuss Schulzentrum Nord nahm die bisherige Planung für die Mehrzweckhalle und das Campusrestaurant zustimmend zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, zeitnah eine Beteiligung der Vereine durchzuführen.

Zu der im Lageplan eingezeichneten Förderschule gab es an diesem Abend keine Informationen. Wie es hieß, solle ein Vertreter des Kreises zu einem Sachstandsbericht im nächsten Jahr ins Rathaus eingeladen werden.

Logo