Antrag auf mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich Südstraße in Rheidt abgelehnt

Wie gefährlich der Kreuzungsbereich seit der Eröffnung des 1. Bauabschnitts der L269n Süd geworden ist, konnte man an vermehrten Unfällen und gefährlichen Situationen erkennen. Dennoch wird die Ampelanlage vorerst nicht verändert.

Antrag auf mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich Südstraße in Rheidt abgelehnt

Anfang Februar haben wir Euch berichtet, dass die SPD in einem Antrag mehr Sicherheit an der Kreuzung Südstraße/Mondorfer Straße/Rheidter Straße gefordert hat. Nach eingehender Prüfung kam die Verwaltung zu dem Ergebnis, die Ampelanlage im jetzigen Betrieb weiterlaufen zu lassen, da sich bisher keine Indikatoren für einen Unfallschwerpunkt ergeben hätten. Denn: „In Nordrhein- Westfalen gilt eine Stelle als Unfallschwerpunkt, wenn: innerhalb eines Jahres mindesten drei Unfälle oder auf drei Jahre betrachtet mindestens fünf Unfälle mit Verletzten bzw. in drei Jahren drei Unfälle mit Schwerverletzten bzw. Verkehrstoten gezählt werden.“

Situation wird weiter beobachtet

Die Verwaltung wurde allerdings beauftragt, die Situation weiterhin aufmerksam zu beobachten und bei Anhaltspunkten von Einschränkungen der Funktionalität für die Verkehrsströme weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsgeschehens im Rahmen einer Gesamtschau zu prüfen. Möglich wäre auch eine Markierung, die dem Linksabbiegeverkehr in Fahrtrichtung Mondorf verdeutlicht, wo er konfliktfrei im Kreuzungsbereich bei Gegenverkehr halten kann. Dies müsste aber mit Straßen.NRW beziehungsweise der Autobahn GmbH geklärt werden.

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