Vandalismus am Fischereilehrpfad

Am Wochenende wurde eine Stele am Fischereimuseum aus dem Boden gerissen

Vandalismus am Fischereilehrpfad

In der Nacht zum Samstag (20. Februar 2021) haben Unbekannte gegen 3:00 Uhr eine am Fischereimuseum befindliche Stele gewaltsam aus der Verankerung gerissen und umgestoßen. Ein in der Nachbarschaft wohnender Anwohner hat zu dieser Zeit grölende Chaoten gehört, die sich in Richtung Bergheim bewegten.

Schaden von bis zu 2000 Euro

Gemeinsam nahmen Fischereibrudermeister Günter Engels, Vorstandsmitglied Detlef Klein und der Bergheimer Ortsvorsteher Guido Menzenbach am Samstagmittag den "Tatort" in Augenschein. Engels hat Anzeige erstattet und beziffert den Schaden auf etwa 1500 bis 2000 Euro. Sachdienliche Hinweise können unter 0173 - 7234045 mitgeteilt werden.

Insgesamt acht Stelen auf Fischereilehrpfad

Die insgesamt acht Stelen auf dem Fischereilehrpfad vom Siegauenparkplatz bis zum Fischereimuseum wurden im Rahmen des Regionale-2010-Projekt "Grünes C" verwirklicht und der Lehrpfad 2013 offiziell eröffnet. Das heißt, die Stelen sind dem Land NRW und wurden mit öffentlichen Mitteln erstellt. Die Bergheimer Fischereibruderschaft hat aber deren Pflege übernommen.

Fünf der acht Stelen sind verschiedenen Fischarten gewidmet. Die restlichen drei verweisen auf das Museum, die Fischereibruderschaft sowie den Standort "Kick-in-die-Mütz" am Museum, von wo aus im Dreißigjährigen Krieg Anfang des 17. Jahrhunderts die Pfaffenmütz beschossen wurde.

Des Weiteren wurde eine Hinweistafel auf einen Grenzstein der Fischereibruderschaft in Höhe des Kilometerstein zwischen Grillplatz und Discholl-Brücke beschmiert.

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