COVID-19: Elternbefragung zu Lolli Tests in Niederkasseler Kitas

Wie stehen Niederkasseler Eltern zu Lolli Tests in Kindertagesstätten? Eine Befragung der Stadt Niederkassel gibt Aufschluss.

COVID-19: Elternbefragung zu Lolli Tests in Niederkasseler Kitas

Seit Frühsommer 2021 werden auf Veranlassung der Stadt Niederkassel in allen 26 Kitas zweimal wöchentlich PCR Pooltests (Lolli Tests) durchgeführt.

In den vergangenen Wochen hat die Omikron-Welle zu hohen Belastungen für Kinder, Eltern und Personal in Niederkasseler Kitas geführt. Auf Grund von häufigen und wiederkehrenden positiven Pool Ergebnissen, mussten Kinder vermehrt zu Hause betreut werden. Teilweise ließen Einzeltestergebnisse auf Grund von technischen Störungen auf sich warten, was die Situation verschärfte. Manche Eltern sprachen sich in Folge vehement dafür aus, keine Pooltestungen mehr durchzuführen und zum 31.03.22 aus dem Verfahren auszusteigen.

Ergebnisse der Elternumfrage

Um zu überprüfen, wie der Elternwille in der Gesamtschau einzuordnen ist, wurden über die Kita– Elternräte ein Votum eingeholt und die Eltern selbst dazu befragt, wann sie einen Ausstieg befürworten.

Folgendes Ergebnis wurde erzielt:

  • 24 der 26 Einrichtungen gaben bis zum Stichtag ein Votum ab

  • in 20 von 24 Einrichtungen wurden die Einzelergebnisse der Elternbefragung übermittelt.

    Aufaddiert ergab sich folgendes Bild:

Durchführung der Lolli Tests

bis 31.03: 276 Stimmen
bis 31.05: 129 Stimmen
bis 31.07: 294 Stimmen

4 Einrichtungen gaben ein zusammengefasstes Ergebnis ab.

Durchführung der Lolli Tests

bis 31.03: 1 Einrichtung
bis 31.05: -/-
bis 31.07: 3 Einrichtungen

Keine Mehrheit für Ausstieg aus Pool Tests

Für eine Ausstieg aus den Pool Tests zum 31.03.22 gibt es daher erkennbar keine Mehrheit. 423 Eltern sowie 3 Einrichtungen möchten über den 31.03. hinaus beim bisherigen Verfahren bleiben.

Entsprechend wird die Stadt Niederkassel das Labor zunächst bis 31.05.22 weiter beauftragen. Ende April werden die Eltern erneut befragt, ob eine Kündigung zum 31.05.22 erfolgen soll, oder die Fortführung bis zum Ende des Kitajahres gewünscht wird.

Da die Entwicklung der Corona-Pandemie weiterhin schwer vorauszusagen ist, muss in engem Austausch mit den Eltern weiterhin „auf Sicht gefahren werden“, so die Position der Verwaltung.

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