Lemo entwickelt neue Produktionsanlage zur Schutzmaskenherstellung

Während der Corona-Pandemie werden Atemschutzmasken genutzt, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Deshalb ist auf der ganzen Welt die Nachfrage so weit gestiegen, dass die bisher produzierten Masken nicht genügen. Lemo entschied sich zu helfen.

Lemo entwickelt neue Produktionsanlage zur Schutzmaskenherstellung

Bereits seit 1949 ist das Unternehmen der Maschinenbaufirma Lemo GmbH in Niederkassel-Mondorf ansässig. Während sich die Arbeit bisher auf Beutel, Säcke und Folien konzentrierte, entwickelte Lemo jetzt eine Hochleistungs-Produktionsanlage zur Herstellung von Schutzmasken, denn das Fehlen von Masken war für die Geschäftsführer Bernd Schlarp und Willi Fenninger nicht zu akzeptieren. Die Idee für eine solche Maschine, die Schutzmasken herstellt, hatte Willi Fenninger schon im Dezember 2019, als er geschäftlich in China weilte und die Masken tragende Bevölkerung des Landes beobachtete. Nach seiner Rückkehr schilderte er seine Idee, die direkt gut ankam. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bernd Schlarp entwickelte er dann eine Maschine zur Herstellung mehrlagiger Kunststoffmasken. Bereits zweieinhalb Monate später lieferte ein Prototyp die ersten Masken. Nach weiteren Optimierungsschritten schafft die Hochleistungs-Produktionsanlage jetzt 500 Masken pro Minute.

Was bieten die Lemo-Masken?

Die Masken, die die Lemo GmbH herstellt, verfügen über mehrlagige Vliesstoffe und erfüllen laut Hersteller den sogenanntenFFP2/NH95 Standard auf Basis der Melt Blown Qualität. Die Masken sind extrem flexibel, haben dehnbare Ohrenschlaufen und passen sich jeder Gesichtsform an. Durch die Dehnbarkeit der Ohrenschlaufen sind die Masken enganliegend und schützen so den Träger hervorragend. Träger solcher Masken schützen außerdem nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Gegenüber. Eine Besonderheit des Mund-Nasen-Schutzes ist dessen hundertprozentige Wiederverwertbarkeit. Das heißt, Masken die mit Produktionsanlagen des Maschinenbauers Lemo gefertigt wurden, können in der Gelben Tonne entsorgt werden und sind recycelbar. Der Herstellungsprozess, inklusive automatischer Verpackung, läuft unter hygienischen Bedingungen vollautomatisch ab, sodass kein Kontakt mit den Masken seitens des Herstellers besteht.

Ist die neue Produktionsanlage erfolgreich?

Die neu entwickelte Produktionsanlage entwickelte sich in den letzten Wochen für die Maschinenbau Lemo GmbH zu einem Verkaufsschlager. Das Kundenpotential der Firma Lemo ist nicht nur im eigenen Land, sondern auch weltweit, wo die Nachfrage besonders groß ist. „Zwölf Anlagen sind bereits verkauft und vier weitere sind reserviert“, sagte Schlarp. Vor kurzem war, dank Unterstützung des Ministeriums sowie der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker, trotz Corona-Pandemie eine Delegation aus Brasilien zu Gast in Mondorf, um sich die Produktionsmaschine vor Ort anzusehen und anschließend zu bestellen.

Weitere Infos zur Lemo GmbH:

Die Firma Lemo wurde 1949 von Michael Lehmacher als Gravieranstalt und Apparatebau gegründet. In den 1950er Jahren wurden Folienbeutel auf selbst entwickelten halbautomatischen Schweißeinrichtungen gefertigt. In den 1960er Jahren war Lemo einer der ersten Hersteller von automatischen Schweißmaschinen für Tragetaschen. Dieser Richtung blieb die Firma treu und mit steter Modernisierung der Maschinen wurden weiterhin Beutel, Säcke und Folien gefertigt. Mittlerweile stehen Tausende von Produktionsmaschinen aus Niederkassel auf der ganzen Welt in mehr als 70 Ländern. Damit ist Lemo der weltweit führende Hersteller von Folienschweißmaschinen sowie Maschinen zur Verarbeitung flexibler Folien und Verbundstoffen. Die Chefetage und das Team von Lemo legen seit der Gründung Wert auf Leistung, Effizienz, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Langjährige Erfahrung, hochqualifizierte sowie erfahrene Ingenieure und Techniker sorgen für Zufriedenheit beim Auftraggeber von der Bestellung bis hin zum After-Sales-Service.

Ihr wollt Schutzmasken von Lemo haben?

Jeder der einen Maskenbedarf in haushaltsüblicher Menge benötigt (50Masken in einer Box), kann eine Box zum Selbstkostenpreis von 7,50 € erwerben. Caritative Einrichtungen sowie Schulen und Kindergärten erhalten die Masken gratis. Das Unternehmen bittet jedoch darum vor der Abholung um eine vorhergehende Anmeldung unter Maske@Lemo-maschinenbau.com .

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