Internationaler Tag des Witzes

Der erste Tag im Juli ist auch in diesem Jahr der internationale Witze-Tag.

Internationaler Tag des Witzes

Die Hitzewelle schwappt über Deutschland hinweg und viel Deutsche weigern sich auf dieser Welle zu surfen. Irgendwie logisch…das Hemd klebt, die Nase wird immer röter und entweder es ist warm und stickig oder eine Klimaanlage sorgt mit all ihrer Macht dafür, dass ihr euch erkältet. Anstatt Hitzewelle kann eigentlich schon von einer echten „Tsuwarmi“ gesprochen werden.

Was die Hitze mit uns macht und warum der internationale Tag des Witzes umso wichtiger ist?

Oft fühlt sich der Mensch bei extremer Hitze unkonzentriert. Unfälle, wie Auffahrunfälle oder Vorfahrtsmissachtung sind meistens mangelnder Konzentration geschuldet.

Fun Fact: Der Anteil konzentrationsrelevanter Unfälle liegt laut ADAC-Unfallforschung an kühleren Tagen mit Temperaturen unter 15 Grad Celsius bei 47 Prozent. An sehr warmen Tagen steigt er dagegen auf 63 Prozent!

Neben der Unkonzentriertheit sind viele Menschen bei diesem Wetter außerdem reizbarer. In den 1960ern konnte im Sommer in Amerika immer wieder über deutlich mehr Gewalttaten gelesen werden, als im Winter. Dies war der Grund, weshalb sich amerikanische Forscher mit dem Zusammenhang zwischen der Hitze und Aggressionen befassten. Der Hitzestress führt gemäß vieler dieser Studien zu einer Zunahme von Gewalt und Aggression. Psychologen bezeichnen diesen Effekt als „long hot summer effect“. Allerdings können Studien zum erhöhten Agressionspotential dadurch erklärt werden, dass bei warmen Temperaturen mehr Menschen an der frischen Luft sind, es viele Veranstaltungen gibt und das Konsumverhalten von zum Beispiel Alkohol steigt.

Nichts desto trotz kann jeder von uns sagen, dass ihn die Hitze oft schafft und einige von euch sicher schon mal verspürt haben „wetterfühlig“ zu sein. So führt Hitze beim Arbeitsklima unter Arbeitnehmern, wie eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahr 2012 zeigt, zu einer Mehrbelastung. Alle die, die bei den heißen Temperaturen arbeiten, kennen es: Die Hauttemperatur und die Herzfrequenz steigen und der Durst nimmt zu. Dies muss nicht unbedingt die Konsequenz haben, dass die Arbeitsqualität sinkt, aber die Anstrengung, die dafür aufgebracht werden muss, wird definitiv höher.

Auch medizinisch belegt: Je kurzfristiger sich das Wetter ändert und je extremer der Wechsel ist, desto mehr gerät der Organismus in Aufruhr. Ist es also, wie sooft in der Region und aufgrund des Klimawandels, an einem Tag sehr warm und plötzlich nach einem Unwetter wieder kühl hat das zur Folge, dass sich der Körper selbst regulieren und an die Temperatur anpassen muss, woran auch das vegetative Nervensystem beteiligt ist.

Die Hitze bringt aber nicht nur „Negatives“ mit sich. 2013 berichtete Sozialpsychologe Nicolas Guéguen von der Université de Bretagne-Sud in Vannes, dass Flirtversuche an sonnigen Tagen mehr Erfolg versprechen. Außerdem bleibt uns immer noch eine Wahl, wie wir mit der Hitze umgehen. Also, wenn ihr zu einer Party im vierten Stockwerk angekommen seid und direkt wieder duschen könntet oder ihr euer Eis in Sekundengeschwindigkeit vor dem endgültigen Schmelzpunkt aufessen müsst, lacht doch mal wieder. Schließlich wissen wir alle „Lachen ist die beste Medizin“, doch warum eigentlich?

„Lachen ist die beste Medizin“

Wurde euch schon mal das lachen als Rezept vom Arzt verschrieben? Uns von machPuls! nicht, dabei stellt sich das Lachen als garkeine schlechte Therapie dar. Lachen ist ein angeborenes Ausdrucksverhalten des Menschen. Es wirkt sich wellenförmig auf die gesamte Muskulatur aus. Viele dieser Muskeln befinden sich neben denen im Gesicht beispielsweise im Bauch. Durch die Anspannung dieser Muskeln während des Lachens können wir also tatsächlich von einem „Mini-Workout“ sprechen. Außerdem sorgt der intensivierte Gasaustausch in der Lunge, der während des Lachens stattfindet, für eine positive Beeinflussung der Ausscheidung von Cholesterin und der Fettstoffwechsel. Die Verdauung wird durch das Lachen also ebenfalls positiv beeinflusst. Ein Lachanfall dämpft zudem die Produktion von Stresshormonen, wie der US-amerikanische Neurologe William Fry, der 1964 tatsächlich ein eigenes Institut für Humorforschung in Palo Alto gründete, herausfand. Biochemische Prozesse sorgen anstelle dessen für eine Ausschüttung von Glückshormonen.

An der Forschungsfront ist allerdings noch nicht jede Einwirkung des Lachens vollständig erforscht. Sicher ist und bleibt aber: Nicht nur, weil internationaler Tag des Witzes ist, sollten wir mehr lachen, sondern unser Gemüt im Allgemeinen den sonnigen Temepraturen anpassen und auch andere mit unserem Humor anstecken. Vielleicht versucht ihr es mit einem unserer „Hitze Witze?“

Hitze Witze

  1. Der Sommer ist die gefährlichste Jahreszeit: Die Sonne sticht, die Salatköpfe schießen, die Bäume schlagen aus und der Rasen wird gesprengt.

  2. Welche Sprache spricht man in der Sauna? Natürlich Schwitzerdeutsch!

  3. Vorteil einer Dachgeschosswohnung bei dieser Hitze ist, dass man Hackfleisch hochwerfen kann und Frikadellen fängt.

  4. Treffen sich zwei Muffins im Backofen. Sagt der eine: „Puh ist das heiß hier drin!" Sagt der andere: „Omg ein sprechender Muffin!"

  5. Der Kunst-Student zeigt sein gezeichnetes Bild und fragt die Kommilitonen: „Was wird hier dargestellt, ein Sonnenaufgang oder ein Sonnenuntergang?" Darauf Fritzchen: „Ein Sonnenuntergang, kein Student steht so früh auf!"

Ihr kennt noch mehr „Hitze Witze“? Schreibt sie in die Kommentare!

(ch)

In diesem Sinne, sucht euch diesen Sommer am besten einen Keks unter einem Baum also ein schattiges Plätzchen (haha) und lacht einfach mal, denn es könnte alles immer irgendwie schlimmer sein ;-)

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