Friedens- und Solidaritätsmarsch in Niederkassel

250 Bürger folgten dem privaten Aufruf zum Solidaritätsmarsch in Niederkassel.

Friedens- und Solidaritätsmarsch in Niederkassel

Zu einem stillen Friedens- und Solidaritätsmarsch am Sonntagnachmittag hatten Jana Hollenberg und Daniel Döpper aufgerufen.

Gegen Krieg und für Frieden

Damit wollten sie ein Zeichen für die Menschen in der Ukraine setzen, die ihr Leben riskieren, um selbstbestimmt in Frieden und Freiheit leben zu können.

„Wir haben bei vielen ähnliche Aufrufen, die in den letzten Tagen in anderen Städten und Kommunen stattfanden, gesehen, das die Menschen ein Bedürfnis haben, den Bürgern der Ukraine zu zeigen, das sie nicht alleine gelassen werden und ihnen geholfen wird“, so Daniel Döpper.

Das sahen wohl auch die rund 250 Niederkasseler Bürger so, die zum Teil mit Transparenten und Plakaten dem Aufruf gefolgt waren. Abgesichert von der Polizei setzte sich der Protestzug gegen den sinnlosen und brutalen Krieg in der Ukraine um 15.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein vom Rathaus aus fast lautlos in Bewegung.

„Mein Sohn und viele andere Kinder haben Plakate gemalt, um somit ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen“, so Jana Hollenberg.

Andere Eltern berichteten, dass ihre Kinder sich vor dem Krieg fürchten, dessen Auswirkungen sie derzeit nur aus den Fernsehbildern kennen und fragen, ob das auch hier passieren könnte.

Unterstützung von allen Seiten

Unter den Teilnehmern waren neben dem katholischen Pfarrer Thomas Schäfer, dem evangelischen Pfarrer Jens Römmer-Collman und katholischen Diakon Norbert Klein, auch zahlreiche Mitglieder der im Niederkasseler Stadtrat vertretenen Fraktionen. Der Friedensmarsch führte von der Rathausstrasse in Richtung Weidenstraße, Gladiolenweg, Spicher Straße, Kölner Straße, Waldstraße und endete dann auf dem Rathausplatz.

Logo